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Kaum saßen wir im Taxi nach Hause, zog Sophie ihr Handy aus der Tasche und fing an nach dem Interview zu suchen. Ich war einfach nur kaputt und wollte ins Bett, weil ich gleich morgen früh wieder bei der Arbeit sein musste.

"Hier ich hab's gefunden." Triumphierend grinste sie mich an und ich beugte mich zu ihr um auf den kleinen Bildschirm schauen zu können. Gespannt verfolgten wir beide das Interview. Damon war wirklich total gelassen und relaxt. Machte die Spiele mit und erzählte ganz offen und beantwortete alle Fragen. Als der Interviewer ihn über uns fragte, wurde es kurz still im Studio und auch Sophie und ich hielten die Luft an.

Als es raus war, fingen die Fans an zu kreischen und als die Kamera schwenkte, sah man sogar Tränen auf den Gesichtern. In dem Moment taten mir sie schon leid. Immerhin hatte Damon da gerade Herzen gebrochen und Welten zerstört. Andererseits war ich erleichtert, weil jetzt auch eine Last von mir abfiele. Das mit dem Verstecken hätte ich auf Dauer wohl nicht ausgehalten. Heimlich treffen oder ‚Verkleiden'. Und er stand zu mir. Das brachte mein Herz nur noch mehr zum Klopfen und zum Durchdrehen. Ich kaute lächelnd auf meiner Lippe und ließ mich dann entspannt zurücksinken.

"Ihr seid so süß", sagte Sophie und sah mich lächelnd an. "Ich kann es kaum erwarten, bis ihr euren ersten öffentlichen Auftritt habt. Dann können wir shoppen gehen", sagte sie aufgeregt und zappelte auf ihrem Sitz auf und ab.

"Immer mit der Ruhe Sophie", kicherte ich, nahm ihre Hand und sah sie lächelnd an.

Das Taxi hielt vor meinem Haus und ich hob den Koffer aus dem Auto.

"Sehen wir uns morgen Mittag? Ich brauche deinen Rat für eine Party", fragte Sophie mich und ich streckte mein Geld dem Fahrer durchs Fenster entgegen.

"Ja. Komm gehen halb Eins vorbei, da habe ich Pause", lächelte ich und sie sah mich mit leuchtenden Augen an.

"Gut, dann bis morgen Liz."

"Bis Morgen", lächelte ich und sah dem Taxi nach bis es um die Straßenecke verschwunden war. Dann ging ich ins Haus und ließ mich auf die Couch plumpsen. Plötzlich vibrierte mein Handy.

"Damon", lächelte ich und hob ab.

"Hallo, Prinzessin. Bist du schon zu Hause?"

"Ja, bin grad zur Tür rein", sagte ich, ging in die Küche und holte eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank.

"Hast du das Interview gesehen?", fragte er dann und ich musste lächeln.

"Ja Damon, habe ich. Sophie hat es gleich nach dem Landen gesucht."

"Ist das .. auch wirklich okay für dich?", fragte er nochmal und ich musste kichern.

"Es ist okay. Ich finde es schön, dass es raus ist. So muss ich mir auch keine Gedanken machen, wenn ich deine Hand halten will oder dich küssen will oder was auch immer", sagte ich und lehnte mich gegen die Ablage und schaute auf meine nackten Füße.

"Aber dir ist klar, dass jetzt alles über dich im Internet erscheinen wird. Sie werden dich durchleuchten und alles finden." Damons Stimme war besorgt und ich konnte mir seinen Blick förmlich vorstellen.

"Über mich gibt es nichts, was schlimm wäre. Mein Leben ist eigentlich ziemlich langweilig und eintönig. Also keine Leichen im Keller."

"Ich weiß doch, dass du keine schlimmen Dinge getan hast. Das könntest du auch gar nicht." Ich hörte ihn leise lachen und musste dann selbst kichern.

"Ich möchte nur, dass du einfach so weiter machst wie bisher und nichts auf Schlagzeilen oder Bilder oder Gerüchte geben darfst."

"Damon, ich bin doch nicht blöd. Ich lese sowieso kaum Nachrichten oder surfe gezielt im Internet. Dafür habe ich keine Zeit. Mir ist das alles auch nicht wichtig. Nur du bist es. Für dich mache ich das alles, Damon."

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt