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"Ich kann es immer noch nicht glauben, dass du zur Fashion Week nach New York darfst", sagte Sophie und wir stiegen aus ihrem Cabrio. Ich musste kichern und nickte.

"Ich auch nicht", gestand ich und sie hakte sich bei mir unter.

"Aber das war schon immer dein Traum, den du leider schon viel zu früh aufgegeben hast. Mode und Design, allgemein die Kunst ist deine Leidenschaft und das hast du wegen dem Job im Hotel ziemlich vernachlässigt", tadelte sie und ich seufzte. Diese Standpauke würde ich wohl mein Leben lang zu hören bekommen, aber sie hatte schon recht und dennoch ... den Job im Hotel brauchte ich um die Rechnungen zu bezahlen und um meine Schulden zurück zu zahlen.

Plötzlich quietschte Sophie neben mir auf. "Ich kann es echt nicht glauben, dass wir hier einkaufen", sagte sie und deutete auf das Straßenschild. Wir waren extra den weiten Weg hierhergefahren und ich hatte eine Schicht getauscht. Der Rodeo Drive. Ich sah meine beste Freundin von der Seite an und musste lachen. Ja, ihre Augen strahlten und sie war ganz hibbelig.

"Glaub mir, ich auch nicht. Aber laut Damon bin ich jetzt ein Vorbild und muss immer top gestylt aussehen, wenn wir irgendwo in der Öffentlichkeit gemeinsam sind. Alle wollen so aussehen wie ich, das ist irgendwie ziemlich strange", sagte ich und meine Freundin schüttelte nur wissend den Kopf.

"Du bist mit dem größten Popstar unserer Zeit zusammen. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes der King und du bist seine Queen. Von daher ist es klar, dass alle so aussehen wollen wie du", sagte sie.

Aber für mich war das noch immer alles ziemlich verrückt. Ich war eine ganz normale Frau und für mich war Damon ... eben Damon. Da änderte das Geld nichts und auch nicht die Designerklamotten.

"Wenn du das sagst", erwiderte ich und Sophie nickte.

"Und ob, und jetzt ... lass uns shoppen", grinste sie und zog mich vorwärts.

Die erste Stunde verbrachten wir damit einfach nur in die Schaufenster zu sehen und zu staunen. Himmel hier funkelte alles und ich traute mich kaum etwas zu berühren.

"Hast du denn schon eine Vorstellung, was du gern tragen würdest?" ,fragte Sophie dann und ich zuckte mit den Schultern.

"Naja in New York ist es immer recht frisch. Also eher was Lässiges", sagte ich und sie nickte. Also liefen wir an den Geschäften entlang und entschieden uns dann erstmal bei Gucci reinzuschauen. Uns wurde die Tür aufgehalten und missbilligende Blicke wanderten zu uns.

"Wenn die wüssten", nuschelte Sophie neben mir und wir reckten unser Kinn in die Höhe und sahen uns um.

In so einem Laden kam ich mir richtig ... schäbig vor. Hier kaufen die reichen Menschen ein und die Sprösslinge der Millionäre. Aber Sophie schien es richtig Spaß zu machen eine reiche Dame zu spielen, denn sie stolzierte in dem Laden herum so als würde er ihr gehören. Ich schmunzelte und lief ihr nach. Sie war vor einem Mantel stehen geblieben. Er war aus schwarzem Pelz, Kunstpelz, und die Ärmel aus Leder. Vorsichtig fuhr ich mit der Hand drüber und er war wirklich flauschig. Aber das Highlight an diesem Mantel waren definitiv die Applikationen auf den Schultern. Es war eine Kombination aus unglaublich schick und rockig, also genau mein Geschmack.

"Kann ich Ihnen helfen?"

Sophie und ich wirbelten herum. Eine Frau mittleren Alters stand vor uns und musterte uns streng von oben bis unten. Ich räusperte mich. Cool bleiben, Liz.

"Ich würde den Mantel gern anprobieren", sagte ich und sie verzog ihren Mund zu einem spöttischen Lächeln.

"Ich weiß nicht ob Sie hier richtig sind meine Damen", sagte sie und Sophie fing auf einmal an zu lachen.

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt