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Die Tour war wirklich mit einem riesigen Knall zu Ende gegangen. Ein Spektakel, wenn man es so sehen mochte und ich konnte mich vor Nachrichten und Tweets gar nicht mehr retten. Ich schrieb meinen Freunden und meiner Schwester und schaltete mein Handy dann aus. Das hielt ja keiner aus.

Rom war wunderschön gewesen und war jetzt schon voller Erinnerungen. Aber eins stand fest. Ich wollte unbedingt nochmal hierher. Irgendwann.

Direkt am nächsten Morgen waren wir zum Flughafen gefahren und hatten uns von seiner Mom und seinen Geschwistern verabschiedet, denn für Damon und mich ging es nach Asien. Damon wollte mich dabeihaben, zumindest solange ich konnte, weil ich dann schließlich auch wieder zur Schule musste. Aber selbst, wenn es nur diese eine Woche war, war ich schon überglücklich sie mit Damon verbringen zu können.

Und so verbrachte ich die nächste Woche mit Damon in Asien und durfte noch ein paar seiner Konzerte miterleben. Die Städte waren wunderschön und so anders als alles, was ich zuvor gesehen hatte . Ja, wirklich großartig und beeindruckend.

Nach einer Woche musste ich allerdings wieder nach Hause fliegen, weil meine Schule losging. Das hieß nochmal von Damon Abschied neben, aber nur für etwa eine Woche und hey, was war eine Woche schon im Gegensatz zu einem halben Jahr?

Peter holte mich vom Flughafen ab und sprach mir seine Glückwünsche aus, indem er mir einen Donut mitbrachte und einen Kaffee. Ja, Peter war wirklich großartig. Etwas verspannt vielleicht, aber eigentlich ziemlich cool und das nicht nur, weil er mich wirklich überall fuhr, egal wohin ich wollte oder er mir Essen mitbrachte. Er hatte mir auch schon des Öfteren den ein oder anderen Rat gegeben und die hatten sich immer als hilfreich erwiesen.

Während ich im Aufzug zum Apartment stand trudelte eine Nachricht von Sophie ein. Meine beste Freundin war aus dem Häuschen und hatte sich in die Planung des Junggesellinenabschieds gestürzt. Ich musste schmunzeln als ich mir die Fotos ansah, die sie mir geschickt hatte. Sophie war shoppen gewesen und hielt ein Shirt in die Kamera mit dem Schriftzug Bride to be.

Es fühlte sich noch immer so verdammt unwirklich an und würde ich nicht den Ring an meinem Finger sehen, würde ich es nicht glauben. Und gerade jetzt vermisste ich meine Freunde unglaublich, weil ich es so gern mit ihnen feiern würde.

Aber dafür ging morgen die Schule wieder los und ich würde Maja wiedersehen. Sie war mir eine wahre Freundin geworden und machte das hektische New Yorker Leben nicht ganz so hektisch. Wir verbrachten viel Zeit gemeinsam und egal was wir unternahmen, wir hatten immer Spaß.

"Kann ich noch was für dich tun?", fragte Peter dann, als er meinen Koffer im Eingangsbereich abgestellt hatte und ich sah ihn an.

"Nein ich denke nicht", sagte ich und sah auf die Uhr. Es war Abend, aber noch nicht so spät, also schrieb ich Andy eine Nachricht, ob er zum Essen vorbeikommen wollte und es dauerte keine zwei Minuten, da hatte ich meine Antwort.

"Oder warte. Könntest du bei dem Thailänder um die Ecke etwas zu Essen holen?", fragte ich und Peter nickte schmunzelnd.

"Sehr gern, Liz", lächelte er.

Ich packte meinen Koffer aus und zog mir bequeme Sachen an. Als das Telefon an der Tür klingelte, hob ich ab und hörte gleich darauf Chris' Stimme.

"Miss, Mr. King ist hier und Ihr Fahrer", sagte er und ich schüttelte schmunzelnd den Kopf.

"Liz, wie oft noch. Nenn mich doch bitte Liz", lachte ich und ich hörte, wie Chris leise lachte.

"Ich versuche es. Kann ich sie rauf schicken?", fragte er und ich nickte.

"Ja, schick sie nach oben."

Damit legte ich auf und holte schonmal zwei Bier aus dem Kühlschrank. Als die Tür aufging nahm ich Peter die Tüte ab und Andy zog mich in eine Umarmung.

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt