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Wir saßen auf der Couch und ich sah die Frau uns gegenüber an, die das Interview mit uns führen würde. Ich versuchte entspannt zu wirken und Damon legte seinen Arm um meine Schulter.

"Ganz ruhig. Du musst die Fragen nicht beantworten, wenn du nicht willst. Sonst rede ich", lächelte Damon auf mich herab und küsste meine Stirn. Ich musste lächeln und rückte zu ihm. Er war mein Ruhepol und bei ihm wirkte alles so ruhig und gelassen, so als wäre es für ihn Routine.

Die Frau, die sich mit Mary vorgestellt hatte, blätterte in ihrem Block und ließ ihren Kugelschreiber klicken. Hinter ihr lief eine kleine Videokamera mit, die uns aufzeichnete. Für später, damit sie auch wirklich alles hatte.

"Schön, dass ihr euch Zeit genommen habt um das Interview hier mit mir zu machen", lächelte sie und ich nickte.

"Vielen Dank, dass wir hier sein dürfen", sagte ich mit fester Stimme und lächelte sie an. Damon drückte meine Schulter und lehnte sich zurück.

"Also zunächst. Erzähl uns was über dich, Liz. Wir kennen dich von Fotos und von eurem Auftritt bei den Awards, aber wir wissen nicht, wer du bist", sagte sie und ich musste schmunzeln.

"Es gibt genügend Gerüchte, nicht wahr?", fragte ich zurück und sie nickte lächelnd.

"Die gibt es, aber ich vermute nicht, dass sie stimmen, oder?"

Ich schüttelte den Kopf. "Nein, kein einziges. Nicht mal mein Alter hat irgendwer richtig herausgefunden", kicherte ich und zupfte an meinem Kleid herum. "Die Papparazzi machen Fotos und die Fans von Damon interpretieren in alles irgendwas rein. Ob es wahr ist oder nicht. Auch die Klatschblätter schreiben, ohne recherchiert zu haben. Wissen Sie, es ist wirklich ziemlich schwer und auch irgendwie anstrengend in dieser ... Promiwelt. Ich bin wie jede andere Frau auch. Ich habe einen Job und ein Haus. Nach der High-School habe ich Design studiert und bin so in Kalifornien gelandet. Um meine Studiengebühren zu bezahlen habe ich den Job im Hotel angenommen. Er ist hart, bringt aber ziemlich viel Kohle", lächelte ich und knetete meine Finger.

"Design? Was hatten Sie denn vor?", fragte sie und ich zuckte mit den Schultern, weil ich es selbst nicht wusste.

"Keine Ahnung. Ich liebe die Mode. Die Designer faszinieren mich, aber genauso faszinieren mich zum Beispiel Van Gogh oder Picasso. Allgemein die Kunst ist sehr wichtig für mich", sagte ich und Damon strich mir lächelnd über die Schulter.

"Sie hat wirklich großes Talent", lächelte er und ich sah ihn an. Er war so unendlich süß.

Sie notierte sich etwas auf ihrem Block und lächelte uns dann wieder an. "Nun zu der Frage, die jeder beantwortet haben möchte. Wie hat das mit euch angefangen?", fragte sie und ich sah zu Damon. So charmant wie er war lächelte er sie an und beugte sich etwas nach vorne.

"Bei meinem Tourstopp in Kalifornien habe ich in das Hotel eingecheckt, in dem Liz arbeitet. Sie hat mir mein Frühstück gebracht und allein da hat sie mich schon verzaubert. Ich wusste nicht was das hieß. Diese Gefühle hatte ich noch nie gefühlt und das Schlimme war ... sie ließ mich abblitzen. Des Öfteren sogar. Ich musste mich ziemlich anstrengen um sie für mich zu gewinnen. Sie war wirklich eine harte Nuss", grinste er und strich mir liebevoll über den Arm. "Aber ich habe es geschafft und es ist das größte, was ich je geschafft habe."

Mein Herz schlug wie verrückt und ich war gerührt von seinen Worten. Zumal er das hier quasi der Öffentlichkeit preisgab. Ich nahm seine Hand und verschränkte unsere Finger.

"Wie lang seid ihr denn nun schon zusammen?", fragte sie dann und kritzelte wieder etwas auf ihren Block und tippte mit ihrem Kugelschreiber darauf herum.

"Beinahe schon ein halbes Jahr. Die Zeit während der Tour vergeht wie im Flug. Ich kann es selbst kaum glauben, aber es ist so", lächelte er so charmant wie immer und lehnte sich dann lässig zurück. Oh ja, er konnte wirklich mit der Kamera flirten. Ziemlich gut sogar.

"Wie ist das für Sie?"

"Liz, bitte", unterbrach ich sie und sie nickte lächelnd.

"Wie ist das für dich Liz? Wenn Damon auf Tour ist?", fragte sie und ich schluckte.

"Es ist nicht einfach. Ich vermisse ihn, aber das ist sein Job und den liebt er. Und ich liebe ihn mit Allem. Alles was zu ihm gehört", sagte ich ehrlich und sah zu Damon. Der nickte und strich mir über die Schulter. Für das erste Interview lief es gar nicht so schlecht.

"Wissen Sie. Für mich ist das auch nicht leicht. Jedes Mal muss ich sie alleine zurück lassen in dieser großen Wohnung und das bricht mir wirklich das Herz", ergänzte Damon noch und legte seinen Arm auf die Rückenlehne.

"Wenn wir gerade von der Tour sprechen. Sie läuft ziemlich gut nicht wahr?", fragte sie an Damon gerichtet und er räusperte sich.

"Sie läuft sehr gut. Die Konzerte sind ausverkauft und auch mein Merch läuft gut. Die Alben verkaufen sich wie von selbst und ich kann mich vor Werbedeals kaum retten. Also ich würde sagen es läuft großartig."

"Arbeiten Sie an einem neuen Album?", fragte sie weiter und Damon nickte.

"Ja, aber nur an den Texten. Aufnehmen werde ich es erst nach der Tour. Im Moment habe ich dazu keine Zeit, also wird es wohl noch länger dauern, bis das Album erscheinen wird", sagte er und Mary kritzelte etwas auf ihren Block. Was da wohl drauf stand? Ich würde zu gern Mäuschen spielen. Würde Sie unsere Antworten auch so übertragen, wie wir sie gesagt hatten?

"Sie posten regelmäßig kurze Textausschnitte. Sind das die besagten Songs?", fragte sie und Damon schmunzelte. Er nickte und zwinkerte.

"Aber es sind meist nur drei Sätze, die mir einfallen, aber die Fans stehen wohl drauf."

"Genauso wie auf den Hashtag Thomking. Der läuft durchs Netz wie ein Buschfeuer. Das ist schon jetzt der Hashtag mit den meisten Tags. Ihr habt da ganz schön was ins Laufen gebracht. Selbst Sie Damon nutzen diesen", sagte Mary grinsend und Damon zuckte mit den Schultern.

"Meine Fans lieben ihn. Im neuen Album wird sogar ein kurzer Song darüber sein. Das ist so im Trend und irgendwie werde ich von den Fans inspiriert. Mal sehen ob etwas daraus wird", lachte er und ich musste kichernd den Kopf schütteln. Seit das mit mir und Damon bekannt geworden war gab es diesen Hashtag.

"Die Fans scheinen euch allgemein sehr zu lieben", sagte Mary und ich schüttelte den Kopf.

"Nein, nicht alle. Ich bin in letzter Zeit sehr inaktiv in den sozialen Medien, aber ich lese die Kommentare und wie gerade so viel Hass im Netz steht lasse ich es. Für mich reicht ein Bild im Monat. Mehr muss ich nicht posten. Zumindest nicht im Moment. Ich mag meine Privatsphäre, solang ich sie noch habe", lächelte ich und sie nickte.

"Das versteh ich völlig. Um noch etwas Privates von euch zu erfahren, habe ich einen kleinen Steckbrief für euch vorbereitet. Würdet ihr den ausfüllen?", fragte Mary und ich musste lachen. Ein Steckbrief. Wie im Kindergarten. Aber das könnte interessant werden. Ich nahm ihr den Bogen ab und nahm einen Stift vom Tisch.

Ich begann ihn auszufüllen. Die Fragen waren eigentlich ganz witzig und es machte mir sogar Spaß.

Als wir unsere Bögen zurück gaben kam ein Assistent herein und reichte Damon und mir jeweils zwei Stangen mit Zuckerwatte. Meine Augen leuchteten auf und ich nahm sie entgegen.

"Wir würden gern noch ein abschließendes Foto machen", bat Mary und wir erhoben uns.

"Diese ganzen Fotos", murmelte Damon etwas gereizt vor sich hin, was ich völlig verstehen konnte. Mir reichte es auch langsam und ich hatte Hunger.

Wir setzten uns auf Treppenstufen und folgen den Anweisungen des Fotografen.

"Kann ich die Zuckerwatte behalten?", fragte ich und Mary nickte lachend.

"Ich möchte mich bei euch für das Interview bedanken", sagte sie dann noch und schüttelte uns die Hände.

"Wir bedanken uns", sagte Damon charmant und ohne auf irgendwas zu achten drehte er sich um und ging. Ich lächelte Mary unsicher an und folgte Damon dann.


King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt