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Die Schule verlangte mir wirklich alles ab und hätte ich nicht meinen Job in dem kleinen Kaffee, würde ich vermutlich durchdrehen. Ich liebte Damons Wohnung, aber sie war riesig und da fühlte ich mich wirklich verloren und ich war dort mit meinen Gedanken alleine. Und das wollte ich nicht.

So schwer die Schule auch war, sie machte mir unglaublich Spaß. Auch weil ich die Fortschritte, die ich machte, sehen konnte. Denn nur Talent war nicht alles, sondern auch die Technik das aufs Blatt zu bringen, was man sich vorstellte.

Und war ich nicht gerade in der Schule oder im Kaffee, kümmerte ich mich um Damons Termine. Paul hatte mich gebeten den ein oder andern für Damon wahrzunehmen und das tat ich nur zu gern. Zum Beispiel durfte ich signierte CD's an Fans vergeben. Die hatte Damon noch vor seiner Abreise unterschrieben und die hatten sich dann im Gästezimmer gestapelt, bis das Event gekommen war. Specialeditions, die die Fans nur an einem Tag im Macys am Time Square ergattern konnten und ich durfte sie verkaufen. Und das war wirklich schön.

Die Fans waren großartig und ich konnte verstehen, warum Damon sie so liebte und die Fans ihn. Und sie schienen nicht so enttäuscht zu sein, dass ihr großes Idol nicht hier war, denn manche wollten sogar mit mir ein Foto machen. Mit manchen konnte ich sogar scherzen und mich unterhalten.

Ein anders Mal wurde in einer Karaoke-Bar ein Damon King Abend veranstaltet, zu dem ich auch ging, weil hey ... Karaoke und Aussicht auf einen schönen Abend. Natürlich ging ich dort hin. Und Andy begleitete mich. Wir waren mittlerweile wirklich enge Freunde geworden und ja, ich konnte sagen er war mir fast ein Bruder geworden. Und so hatten wir die ganze Nacht Damons Lieder geträllert und das hatte wirklich Spaß gemacht.

Außerdem würden mich Andy und Camilla, sowie Damons Mom nach Rom begleiten. Denn auch sie vermisste Damon sehr und ich war froh, wenn ich nicht alleine fliegen musste.

"Ich werde dich wirklich vermissen", sagte Maja, als wir uns vor der Schule verabschiedeten. Ich musste lächeln und drückte sie an mich.

"Wir sehen uns doch in zwei Wochen wieder nach den Ferien", grinste ich und sie kicherte.

"Ich weiß. Und bring mir was Schönes aus Rom mit, ja?", fragte sie und ich musste lachen.

"Natürlich. Also machs gut Maja und wenn Damon wieder hier ist musst du ihn unbedingt kennenlernen. Wir könnten mal gemeinsam Essen gehen", lächelte ich und ihre Augen leuchteten.

"Ein Doppeldate?", fragte sie und ich zuckte mit den Schultern.

"Gern."

"Oh, da freu ich mich", quietschte sie und klatschte in die Hände. Dabei wippten ihre blonden Locken auf und ab und die Armreife an ihrem Handgelenk klimperten. Ja, Maja war schon etwas durchgeknallt, aber auf eine gute Weise.

"Okay, dann bis in zwei Wochen", lächelte ich und winkte ihr nochmal bevor ich zu Peter in den Wagen stieg.

"Danke fürs Abholen", lächelte ich und sah meinen Fahrer an. Peter schmunzelte.

"Sehr gern, Liz. Haben Sie Hunger?", fragte er dann und reichte mir eine McDonalds-Tüte nach hinten.

"Sie waren wirklich in so einem Laden? Ist das nicht etwas ... naja ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll", kicherte ich und nahm die Tüte.

"Ich mag kein Fast Food, aber Sie schon. Also dachte ich mir, Sie würden sich über etwas Kalorien freuen nach einem langen Tag", sagte er und fuhr los.

Ich musste kichern. "Danke Peter", grinste ich und holte meinen Chickenburger aus der Tüte. Jedes Mal, wenn ich sowas aß musste ich an Alice denken. Als sie bei der Verleihung gesagt hatte, dass Kohlehydrate dick machten. Und da schmeckte der Burger gleich nochmal viel besser.

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt