"Wie hast du Damon kennen gelernt? Ich hab das zwar in Zeitungen gelesen, aber ... war es wirklich so?", fragte meine Schwester mich und schob sich eine volle Gabel Rührei in den Mund.
"Doch, es war so. Total kitschig und das absolute Klischee, aber es war so", lächelte ich und nahm einen Schluck von meinem Kaffee. Es war ... ein ungewohntes Gefühl mit meiner Schwester am Tisch zu sitzen. Ein ungewohntes aber schönes Gefühl.
"Das ist schön. Ich freu mich für dich, Liz." Sie drückte kurz meine Hand und sah mich an. "Und jetzt erzähl mal, was in den letzten Jahren bei dir so abgegangen ist", grinste sie und zwinkerte mir zu. Ich musste lachen.
"Gut, wie du willst, aber ... es ist wirklich einiges passiert, nicht nur das mit Damon, also ... ", lachte ich und sie nickte.
"Umso besser."
Und so erzählte ich ihr, was in den letzten Jahren passiert war. Und es überraschte mich selbst, wie viel es eigentlich war. Als ich ihr schließlich von der Anmeldung erzählte, wurden ihre Augen groß und sie ließ ihre Gabel sinken.
"Ist das dein Ernst? Das war doch schon immer dein Traum, oder nicht?", fragte sie und ich nickte.
"Ja, auf jeden Fall. Es war nur immer so ... unerreichbar für mich und jetzt auf einmal kann ich es kaum fassen, weil ... ich ... ja keine Ahnung, weil ein Traum in Erfüllung geht. Um ehrlich zu sein, bin ich maßlos überfordert", sagte ich und umklammerte meine Kaffeetasse. Alexa sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Du und überfordert. Das glaube ich kaum. Aber ... überlegst du es abzusagen?", fragte sie und ich zuckte mit den Schultern.
"Ich weiß es nicht. Hier sind doch meine Freunde und ... ich mag meinen Job. Das Meer ... die Sonne. Das hier ist mein Zuhause", sagte ich und schluckte. Meine Schwester sah mich meinen Moment mitfühlend an, schüttelte aber dann den Kopf.
"Du musst das machen, Liz. Ich kenne dich immer als ... stark und du verfolgst immer das, was du möchtest, also ... tu es. Damon ist jetzt dein Zuhause und ... ich meine, hey, ein Apartment im Big Apple und ein Privatjet, der dich so oft, wie du willst zurück hierherbringt. Das ist deine Chance, Liz und ich weiß, wie deine Skizzen sind."
"Meinst du wirklich?", fragte ich und sie nickte kräftig.
"Natürlich. Wer bekommt schon die Chance dazu? Du hast ganz unten angefangen, Liz und schau dich jetzt an. Du bist ... wunderschön, hast einen Popstar an deiner Seite und ich denke er trägt dich auf Händen. Du hast tolle Freunde und arbeitest in einem Promihotel, auch wenn Mom und Dad das nicht gut finden. Du hattest einen tollen Collegeabschluss ... du hast das alles dir selbst zu verdanken und darauf kannst du stolz sein", sagte sie und ihre Worte rührten mich wirklich. Sie hatte schon recht. Die High School war nicht leicht gewesen und auch unsere Kindheit nicht, aber davon hatte ich mich nie unterkriegen lassen. Warum auch?
"Also soll ich nach New York ziehen?", fragte ich und Alexa nickte.
"Sofort. Wann beginnt denn die Schule?"
"In drei Monaten", sagte ich und sie grinste.
"Also genug Zeit für dich hier Abschied zu nehmen und deinen Umzug nach New York zu planen", sagte sie und lehnte sich zurück. "Aber davor ... möchte ich Zeit mit dir verbringen", lächelte sie und ich nickte.
"Natürlich und jetzt erzählst du mir, was du erlebt hast und was du jetzt vorhast", sagte ich und ihr Gesichtsausdruck wurde etwas traurig.
"Ganz ehrlich. Keine Ahnung. Ich ... hab mich noch nicht fürs College beworben, weil ich, ehrlich gesagt, echt Angst habe und ... die Anmeldungsphase ist schon vorbei ... ich weiß nicht, was ich machen soll, Liz. Deshalb bin ich hergekommen. Ich musste von zu Hause weg und ... ich will da auch nicht mehr hin. Zumindest nicht so schnell", sagte sie und ich drückte mitfühlend ihre Hand.
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King - My lovely Star
RomantikEr ist reich, sexy und berühmt. Sie ist ein einfaches Zimmermädchen. Doch als sie aufeinandertreffen, sprühen die Funken zwischen ihnen. *** Damon King ist ein Superstar. Er tourt durchs Land und feiert die Nächte durch. Ein One-Night-Stand jagt den...
