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Die letzten drei Monate waren wie im Flug vergangen. Nachdem ich mit Damon telefoniert hatte, hatte ich mich am nächsten Tag gleich mit Cheryl in Verbindung gesetzt und ihr gesagt, dass ich die Anmeldung gern annehmen würde. Erst da hatte ich gemerkt, wie sehr ich diesen Schritt machen wollte und wie sehr ich mich darauf freute und dass es genau das war, was ich machen wollte. Meine Schwester hatte sich wahnsinnig für mich gefreut und wir waren durch die Wohnung gesprungen wie früher. Und die Nachricht verbreitete sich anscheinend schnell, denn auch meine Freundinnen hatten es schnell mitbekommen und Sophie war voller Tatendrang und organisierte eine Abscheidsparty, die ich wohl nie wieder vergessen würde. Es wurde ausgelassen gefeiert und um ehrlich zu sein fiel mir so der Abschied nicht ganz so schwer, zumal ich ja wusste, dass ich meine Freunde jederzeit besuchen konnte oder ihnen den Jet schicken konnte.

Das Einzige, was mir schwerfiel, war meinen Job zu kündigen. Ich hatte alle meine Arbeitskollegen liebgewonnen und ich machte meinen Job auch gern. Er machte Spaß und war abwechslungsreich, auch wenn mich manche Gäste in den Wahnsinn trieben. Doch selbst mein Chef freute sich. Einerseits war er natürlich traurig, dass ich ging, aber andererseits freute er sich, dass ich das machte, was ich immer wollte. Er hatte mir sogar gesagt, dass er sich das von Anfang an gedacht hatte, dass ich wohl nicht mein Leben lang hier arbeiten würde, weil meine Träume anders waren. Und hey ...  wir waren in Los Angeles  und jetzt würde ich nach New York ziehen. Die Städte aus denen Träume gemacht wurden oder?

Und selbst meine Schwester fand hier ihren Traum. Sie hatte sich an einer Uni eingeschrieben und sich für einen Studiengang entschieden. Psychologie. Ein Nachteil war nur, dass sie noch ein Semester warten musste, doch ich hatte ihr versprochen, dass sie in Damons Wohnung bleiben konnte, bis sie ins Wohnheim ziehen würde. Sie freute sich schon wahnsinnig und ich freute mich mit ihr. Ich war stolz auf meine kleine Schwester und wie zu erwarten war, hörten wir von unseren Eltern kein Wörtchen. Jetzt war es meine Aufgabe meine kleine Schwester zu unterstützen und das würde ich tun. Immer, egal was es war. Ich hatte ihr geholfen alle Sachen für die Schule zu besorgen und wir hatten sogar einen kleinen Trip nach Hollywood gemacht. Ich genoss die Zeit mit meiner kleinen Schwester wirklich und es brach mir das Herz sie jetzt schon wieder alleine zu lassen, aber sie beteuerte, dass sie alt genug sei und ich mein Leben leben sollte. Und das war in New York bei Damon.

Das Haus meiner Grandma wollte Damon behalten, zumal er wusste, dass es mir viel bedeutete und er wollte ein Haus am Strand, für eine kleine Auszeit. Die Wohnung würden wir verkaufen, sobald Alexa ausgezogen war und es war nicht schwer einen Käufer für sie zu finden, zumal der Verkäufer Damon King war.

Meine Sachen waren schnell gepackt gewesen für New York und ich konnte es kaum abwarten. Ich zählte die Tage und auch die Tage, bis ich Damon wiedersehen würde. Zumal Weihnachten jetzt vor der Tür stand und Damon endlich eine Pause haben würde. Im neuen Jahr würde die Schule losgehen und darauf freute ich mich unglaublich.

Am Flughafen hatte ich mich von meinen Freunden verabschiedet und auch die ein oder andere Träne verdrückt. Ich würde sie alle schrecklich vermissen und der Abschied war mir wirklich schwergefallen. Ich hatte Sophie gebeten auf meine Schwester aufzupassen und sie würden mich über Weihnachten besuchen kommen. Das war ein kleiner Lichtblick, zumal es ja nicht mehr lang bis dahin war. Knapp zwei Wochen, und das hieß, Damon würde auch wieder nach Hause kommen. Zwar nicht für lange Zeit aber das war mir egal. Hauptsache wir hatten etwas Zeit gemeinsam. Das reichte mir schon.

Andy hatte mir geholfen mich in Damons Wohnung einzurichten, was nicht sonderlich viel war. Meine Klamotten und ein bisschen Krimskrams, mehr auch nicht. Manchmal fragte ich mich, ob Damon sich in dieser riesigen Wohnung nicht ab und zu sehr einsam fühlen musste, aber vermutlich war ihm das manchmal ganz recht. Immer umgeben von Fans und der Presse war sicherlich anstrengend. Mir hatte schon der eine Auftritt auf dem roten Teppich gereicht und dass ich mittlerweile auch auf der Straße erkannt wurde.

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt