33

3.7K 135 13
                                        

Es klingelte zwei Mal bis er abhob.

"Baby. Weißt du wie spät es ist?", fragte Damon müde und kurz bereute ich es, ihn aus seinem Schlaf gerissen zu haben. Ich wusste, dass er bis spät nachts an neuen Songs schrieb und dementsprechend auch spät schlafen ging.

"Ja, tut mir leid. Damon, ich habe gerade Cheryl Carrington getroffen", sagte ich und ich hörte wie er sich aufsetzte.

"Das ist doch toll, oder nicht?", fragte er und seine Stimme war noch rau und verschlafen.

"Ja, aber ... das war doch kein Zufall. Deine Mom hat gesagt ich soll dich anrufen, also. Was willst du mir sagen?", fragte ich und es war einen Moment still in der Leitung.

"Sitzt du?", fragte er dann und ich zog verwirrt meine Augenbraue nach oben.

"Ja."

"Ich habe dich dort angemeldet, also bei der Schule", sagte er dann und mir klappte der Mund auf. Meine Gedanken überschlugen sich und ich wusste nicht ob es am Champagner oder an etwas anderem lag, dass ich nicht klar denken konnte. Was hatte Damon da gerade gesagt?

"Wa ... Was?", stotterte ich und ich hörte wie er leise lachte.

"Du hast schon richtig gehört, Prinzessin."

"Aaa ... Aber ... Damon ... Da ... Das Geht doch nicht." Ich schluckte und rieb mir über die Stirn.

"Doch, Baby. Das geht hervorragend. Du stehst auf der Liste und es sieht ziemlich gut aus, dass du aufgenommen wirst", sagte er und ich lehnte meinen Kopf gegen die kühle Autoscheibe.

"Damon. Was ... was hast du getan?", fragte ich leise und jetzt lachte er laut und ich schloss meine Augen. "Liz, das ist doch dein Traum, oder nicht?"

"Ja, schon ... aber die Schule ist teuer und ich ... hab das Geld nicht. Außerdem ... wie stellst du dir das vor?", stammelte ich und sank weiter in den Sitz.

"Mach dir keine Gedanken darüber, Prinzessin. Diese Schule ist dein Traum und du bist meiner. Ich tue alles um dich glücklich zu machen und damit kann ich das, Liz. Geld spielt überhaupt keine Rolle, ich habe genügend davon. Und wenn die Schule dich glücklich macht, dann werde ich alles dafür tun", versuchte Damon mich zu beruhigen und ich wusste gar nicht mehr was ich sagen sollte. Sollte ich mich freuen oder sauer auf Damon sein, dass er das gemacht hatte? Andererseits hätte ich selbst es wohl nie getan, da mir einfach das Geld fehlte. War es schlecht, wenn ich sein Geld annehmen würde? Würde es dann heißen, dass ich nur auf das aus war?

"Liz, du denkst nach. Ich kann mir förmlich vorstellen, wie du deine Stirn in Falten legst", lachte er leise und ertappt rieb ich mir übers Gesicht und schloss meine Augen. Noch war ich nicht an der Schule angenommen, aber schon jetzt hoffte ich, dass ich dort hingehen durfte. Damon hatte recht, das war mein Traum und das, was ich machen wollte.

"Weißt du was, Prinzessin. In zwei Wochen ist die Hochzeit von deinem Freund. Reden wir doch dort. Und ruf Cheryl an. Sie hat dir sicher ihre Karte gegeben. Ich habe ihr gesagt, dass du anrufen wirst." Ich hörte, dass Damon sich wieder hingelegt hatte ."Wir besprechen alles in zwei Wochen. Ich will das tun, wenn ich dich ansehen kann."

"Okay", sagte ich leise und schluckte "Weißt du Damon, du stellst mein Leben völlig auf den Kopf" lächelte ich und sah aus dem Fenster.

"Und du meins und das gefällt mir."

"Ich liebe dich."

"Ich dich auch, Prinzessin. Schlaf eine Nacht drüber. Morgen wird alles viel klarer sein", sagte er und damit hatte er wohl recht. Hoffentlich konnte ich überhaupt schlafen.

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt