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Damon

Liz hatte mir geschrieben, dass sie gleich starten würden und ich hatte ihr einen guten Flug gewünscht. Sie fehlte mir schon jetzt. Ich legte mein Handy vor mir auf den Tisch und sah der Stylistin dabei zu, wie sie meine Haare für das Interview passend machte. Sie puderte meine Nase und sah ihr Werk immer wieder prüfend an. Sie war eine hübsche Frau, aber neben Liz würde jede verblassen.

"Hast du noch alle Antworten im Kopf?", fragte Paul, als er zu mir in die Maske kam und ich nickte.

"Ja ich werde schon nichts antworten, was nicht passend ist, aber ich werde auch nicht lügen", sagte ich und sah ihm dabei zu, wie er sich neben mich setzte und sich etwas nach vorne lehne.

"Meinst du, das mit Liz ist richtig?" fragte er dann leise und ich sah ihn etwas verständnislos an. "Sie arbeitet in einem Hotel als Bedienung und Zimmermädchen. Das ist ziemlich klischeehaft .. meinst du nicht .. naja eine andere"

"Wäre besser für mich?", unterbrach ich ihn und er nickte. Ich seufzte. Ich kannte Paul schon ziemlich lange und ich wusste, dass er sich nur Sorgen machte, aber es störte mich, dass er Liz als-so minderwertig betrachtete.

"Paul, sie ist es, die ich will. Kein Model, keine Schauspielerin oder was auch immer. Sie ist so herrlich normal und hat absolut keine Ahnung von dem ganzen Dreck, der um einen passiert, wenn man berühmt ist verstehst du? Sie macht einen besseren Menschen aus mir und das möchte ich nicht mehr missen. Alle anderen waren nur hinter mir her, weil ich Geld habe und sie neben mir groß rauskommen könnten. Liz sieht mich so wo ich bin", sagte ich und sah meinen Manager an. Der nickte und stützte seinen Kopf auf seine Arme.

"Du scheinst sie wirklich gern zu haben", stellte er dann fest.

"Nicht nur mögen, Paul", sagte ich, woraufhin er mich mit großen Augen ansah.

"Bist du dir sicher? Und bist du dir auch sicher, dass das halten wird? Dass Liz das aushält?"


"Ja, ziemlich sicher und ja, das glaube ich schon. Sie ist tough und würde sie es nicht wollen oder aushalten, dann wäre sie gestern nicht gekommen. Natürlich wird es schwer, aber das stehen wir durch", lächelte ich und schlüpfte in meine Jacke.

"Ich bin stolz auf dich", sagte er jetzt und klopfte mir auf die Schulter.

"Danke, Paul. Das bedeutet mir viel."

Als ich nach draußen trat und dem kleinen Publikum winkte, bekam ich tobenden Applaus und Gekreische. Wie konnten die paar Mädchen, die hier waren so laut sein? Dann flitzte auch schon Kyle Walker auf mich zu, um mich zu begrüßen.

"Schön dich zu sehen Damon."


"Schön wieder hier zu sein Kyle", lächelte ich zurück, folgte ihm zur Couch und ließ mich in das weiche Leder plumpsen.

"Ist ja Wahnsinn, die hören gar nicht mehr auf zu kreischen", sagte er und hielt sich spielerisch die Ohren zu.

"Jetzt weißt du wie es auf meinen Konzerten ist nur eben .. tausendfach so laut", lachte ich und legte meinen Arm auf die Lehne.

"Wie du das aushältst, ist mir ein Rätsel", sagte Kyle und schüttelte den Kopf. "Aber nun gut, gehen wir zu ernsteren Themen über." Er nahm seine Karten vom Tisch und sah mich an. "Erstmal herzlichen Glückwunsch zu einer bis jetzt ausverkauften Tour. Ich habe versucht Karten zu ergattern, aber ist gar nicht so leicht. Die sind binnen Sekunden ausverkauft", sagte er und sah mich anerkennend an.

"Tja ich weiß auch nicht was die Fans an mir finden. Manchmal treffe ich nicht mal alle Töne", lachte ich und auch das Publikum lachte.

"Dafür siehst du super aus", zwinkerte er mir zu und musste dann lachen wie alle anderen auch.
"Arbeitest du denn schon an neuen Songs?", fragte er mich dann und ich nickte.

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt