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Damon

"Hey, Prinzessin. Ist es in Ordnung, wenn ich ein paar Freunde für heute Abend einlade?", rief ich quer durch die Wohnung und lief den Flur entlang Richtung Wohnzimmer. Liz hatte sich völlig auf dem Esstisch ausgebreitet mit ihren Skizzen und Zeichnungen. Ein wildes Durcheinander an Blätter und Stiften und mittendrin Liz, die angestrengt vor sich auf ihren Block starrte.

"Liz?", fragte ich und sie hob den Kopf.

"Entschuldige, was?", fragte sie und ich musste schmunzeln.

"Ich wollte wissen, ob ich ein paar Freunde für heute Abend einladen kann."

"Klar, nur zu", sagte sie und richtete ihren Blick wieder aufs Blatt, bis sie etwas verwirrt den Kopf hob. "Moment, welche Freunde?"

"Adam, James, Danny, Ethan und Mike."

Sie sah mich zusammen gekniffenen Augen an. "Von denen habe ich ja noch nie gehört", sagte sie und ich musste lachen. "Du hast mich auch nie nach meinen Freunden gefragt", lächelte ich und ging zu ihr. Ich küsste sie auf die Wange und sah ihr dabei zu, wie sie einen ihrer Entwürfe ausmalte.

"Mhh okay. Willst du einen Männerabend machen?", fragte sie dann und ich schüttelte den Kopf.

"Nein, also ja schon, aber ich möchte, dass du sie kennen lernst."

"Gut und ... was schwebt dir dann für heute Abend vor?"

Ich zuckte mit den Schultern und zog mein Handy aus der Tasche. "Keine Ahnung, aber wir finden sicher was, was uns allen Spaß macht und wenn wir uns nur was im Fernsehen anschauen", sagte ich und nickte in Richtung des Flatscreens.

"Wie du willst. Ich bin auf jeden Fall gespannt deine Freunde kennen zu lernen", sagte sie und kaute auf ihrem Stift. Ich musste schmunzeln und machte ein Foto von ihr, so wie sie dasaß und lud es in meine Instagramstory.

"Du wirst sie lieben und Adam kennst du schon. Er war auf der Kostümparty in Cali, die du geschmissen hast und James kennst du sicher auch." Ich zwinkerte ihr zu und sie warf mir einen verwirrten Blick zu. Ich musste lachen und ließ sie wieder allein, damit sie weiterarbeiten konnte. Ich war nun schon knapp zwei Wochen zu Hause und es fühlte sich einfach großartig an, aber langsam vermisste ich meine Musik doch ein wenig. Deshalb setzte ich mich mit meiner Gitarre auf die Couch und schaute aus dem Fenster. New York war wirklich gigantisch und ich war froh, dass ich damals diese Summe gezahlt habe für dieses Loft.

Ich ließ meinen Gedanken freien Lauf und spielte ein paar Akkorde. Denn nichtsdestotrotz warteten die Fans auf ein neues Album. Und ich hatte bis jetzt noch nicht sehr viele Songs, vielleicht drei, aber noch keinen einzigen aufgenommen.

Paul hatte mir geraten mich nicht unter Druck zu setzten, denn das würde das Album nur schlecht machen und das wollte keiner von uns. Aber es kitzelte in meinen Fingern Musik zu machen, denn das war ich. Das war es, was ich gut konnte. Songs schreiben und die passende Melodie dazu zu finden. Ich ließ mich nach hinten auf die Couch fallen und starrte an die Decke.

"Das hat sich schön angehört." Ich fuhr hoch und sah zu Liz. Sie saß noch immer am Tisch, aber sah mich an. Sie zeigte mit ihrem Stift auf meine Gitarre. "Spiel das nochmal und spiel das letzte ein. wenig höher", sagte sie und ich tat es.

Sie grinste und nickte. "Das ist es. Das hört sich wunderschön an, Damon."

Ich musste schmunzeln. "Das waren gerade mal ein paar Akkorde, also absolut nichts."

"Nein, das stimmt nicht. Du kannst das sicher in einen deiner Songs einbauen. Ich fand es sehr schön."

"Wenn du meinst", lächelte ich und spielte die Akkorde nochmal und nochmal, bis sie wirklich eine eingängige Melodie ergaben. Ich legte mein Handy auf den Tisch und nahm die paar Noten auf, die ich bis jetzt hatte. Der erste Schritt in die richtige Richtung würde ich sagen.

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt