Damon
Der erste Monat verlief gut und ich hatte kaum Zeit Liz zu vermissen, aber ich dachte jedes Mal an sie, wenn wir in einer neuen Stadt ankamen und ich auf der Bühne stand. Ja, es war wirklich unglaublich und erschreckend zugleich, wie sehr ich sie doch liebte. Die letzten zwei Songs, die ich geschrieben hatte handelten demnach auch von ihr. Ich konnte nichts dagegen tun, mein Stift wanderte einfach wie von selbst übers Papier und schrieb die Worte auf.
Durch die Schweiz und Österreich fuhren wir mit dem Tourbus und das war wunderschön. Die Berge und Landschaften hier, waren so anders als bei uns in Amerika. Klar, wir hatten auch Berge und Kanada war gigantisch, aber das hier war nochmal was anderes. Das nächste Konzerte in Wien würde zwar eines der kleineren werden, aber das störte mich nicht, denn es war ein Open Air und das liebte ich.
Ich musste lächeln und nahm meine Gitarre. Ich zupfte die ersten Akkorde und schloss meine Augen. Jetzt brauchten die Texte nur noch die passenden Melodien. Die nächsten zwei Stunden verbrachte ich damit an meiner Gitarre herumzuzupfen und die Noten aufzuschreiben.
"Hey, Paul. Komm mal her", rief ich quer durch den Bus und setzte mich etwas auf.
"Was gibt's?", fragte er und ich musste lächeln.
"Wie findest du das?", fragte ich und spielte den ersten Teil der Melodie, der mir bis jetzt gefiel. Ich summte leise mit und Paul sah angestrengt auf den Boden. Er hatte ein unglaubliches Gespür dafür, was gut und was schlecht war.
"Das klingt gut. Der Text?", fragte er und ich schob ihm meinen Block hin. Er überflog die Zeilen und musste lächeln. "Wirklich?", fragte er dann und ich nickte.
"Ich meine jedes Wort ernst."
"Das ist für Liz, nicht wahr?"
"Ja, ist es", lächelte ich und er nickte lächelnd.
"Das ist schön dich so zu sehen. Und du bist viel leichter zu kontrollieren. Ich sollte ihr dankbar sein", lachte er und ich verdrehte die Augen.
"Ich bin es jedenfalls. Mein Leben davor war nicht wirklich erfüllend. Ja klar, ich bekam Alles was ich wollte. Frauen, Partys und Alkohol, aber ... das war alles nicht echt", sagte ich und Paul setzte sich neben mich.
"Ich weiß, mein Junge. Das ist es immer. Die ersten Jahre eines Stars sind immer unglaublich, aber irgendwann wird alles anders. Manche, wie du, bekommen die Kurve und sehen einen neuen Sinn. Manche nicht. Manche flüchten sich in Drogen oder Alkohol. Und ich habe mein Bestes gegeben dich auf dem Weg zu halten."
"Und das hast du gut gemacht, Paul. Du warst mir der Vater, den ich nie hatte", lächelte ich und er schmunzelte.
"So alt bin ich nun auch noch nicht Damon."
"Weiß ich doch", lachte ich und klopfte ihm auf die Schulter. "Also, hilfst du mir jetzt mit dem Rest, oder nicht?", fragte ich und er nickte.
"Doch, natürlich. Also, lass mal hören, was dir vorschwebt."
Als wir in Wien ankamen, wurde der Tourbus von Fans belagert, die vor meinem Hotel warteten. Ich sah nach draußen und sah die Schilder die sie hochhielten. Als der Bus endlich zum Stehen kam, setzte ich meine Sonnenbrille auf und ließ die anderen vorgehen. Paul reichte mir einen Edding und als ich nach draußen trat, brach die Hölle los. Ich musste lachen und winkte der Menge. Dann begann ich die Sachen zu unterschreiben, die die Fans mir hinhielten und machte Fotos mit ihnen.
Gerade als ich das Handy eines Fans nahm, um ein Foto zu machen sah sie mich an. In ihren Augen glitzerten Tränen und ihre Wangen waren rot vor Aufregung. Ich musste lächeln und machte ein Selfie mit ihr.
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King - My lovely Star
عاطفيةEr ist reich, sexy und berühmt. Sie ist ein einfaches Zimmermädchen. Doch als sie aufeinandertreffen, sprühen die Funken zwischen ihnen. *** Damon King ist ein Superstar. Er tourt durchs Land und feiert die Nächte durch. Ein One-Night-Stand jagt den...
