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Die nächste Woche verging wie im Flug. Die Arbeit nahm mich vollkommen ein und die Promitöchter trieben mich in den Wahnsinn. Daddys Schwarze Kreditkarte regelte das Leben und sie schlürften einen Cocktail nach dem andern, entweder am Pool oder am Strand. Aufgebrezelt als würden sie gleich zu einer Modenschau gehen, worüber ich nur die Augen verdrehen konnte.

Ich trug gerade ein volles Tablett nach draußen auf die Terrasse als mein Handy wieder vibrierte.

"Miss. Könnten wir noch ein paar von diesen ... Früchten haben?", fragte eine Blondine als ich die Getränke abstellte und deutete auf die leere Schale. Ich lächelte höflich.

"Sehr gern." Damit nahm ich die leere Schüssel mit und machte mich mit einem vollen Zettel mit Bestellungen wieder auf den Weg an die Bar. Ich schob Zac meinen Block hin und er überflog die Liste. Währenddessen las ich meine ganzen Nachrichten.

Damon hatte vor drei Tagen das Video von mir gepostet wie ich auf der Hochzeit gemeinsam mit Sophie Super Bass gerappt hatte und das hatte ziemliche Wellen geschlagen. Selbst Nicki Minaj selbst hatte es kommentiert und retweetet. Das machte mich stolz, aber die Fans übertrieben gewaltig. Sie hörten gar nicht mehr auf das Foto zu kommentieren. Ich überflog die Tweets und Likes und scrollte dann durch meine Nachrichten. Damon war gerade in Dallas unterwegs und hatte mir ein paar Fotos geschickt. Ich antwortete und las dann die zahlreichen SMS von meinen Freundinnen. Sie lagen mir seit Wochen in den Ohren wegen meines Geburtstags, aber ich wollte nicht feiern. Außerdem hatte ich auch gar keine Zeit dazu, weil ich an diesem Tag arbeiten musste. Sophie würde das nur wieder übertreiben.

Gerade als ich antworten wollte, rief das Teufelchen mich an.

"Hey, Soph", sagte ich und lehnte mich gegen den Bartresen.

"Sag mal, kannst du nicht auf unsere Nachrichten antworten?", fragte sie gleich und ihr Ton war vorwurfsvoll. Ich musste schmunzeln und seufzte.

"Ich muss arbeiten, außerdem weißt du genau, dass ich nicht feiern will. Und ich will auch kein Geschenk. Mein Leben ist schon stressig genug, da brauch ich nicht auch noch eine Geburtstagsparty, auf die ich keine Lust habe", sagte ich und sah Zac dabei zu wie er den nächsten Cocktail mixte.

"Aber Liz. Man wird nur einmal im Leben dreiundzwanzig. Und ich denke die Party könnte gut für dich sein. Als Ablenkung denke ich", sagte sie und ich verdrehte die Augen.

"Das ist keine Ablenkung für mich. Damon wird auch nicht in der Stadt sein und ich werde nicht von ihm verlangen herzukommen. Er hat schon genug um die Ohren", sagte ich und Sophie seufzte laut auf. Sie war frustriert das konnte ich hören. Partys planen war ihr Job und sie ließ keine Gelegenheit aus, eine Party zu planen. Und da kam der Geburtstag ihrer Freundin gerade recht.

"Nicht mal eine kleine Party?", fragte sie und ich schüttelte den Kopf.

"Nein. Wir können gern irgendwie Essen gehen oder in eine Bar, aber ich will auf keinen Fall feiern", sagte ich und kaute auf meiner Lippe. Es herrschte kurze Stille in der Leitung.

"Na gut. Kann ich das Lokal wenigstens aussuchen?"

"Ja, darfst du, wenn es dir dann besser geht."

"Gut. Dann ... sehen wir uns Sonntagabend?", fragte sie und ich sagte ihr zu. Sie würde sowieso keine Ruhe geben. Wir verabschiedeten uns voneinander und ich bekam von Zac ein volles Tablett zurück.

"Das ist bereits dein vierter Geburtstag, den du nicht feierst, Süße. Du arbeitest zu viel", sagte er und ich sah ihn an.

"Ich brauch das Geld, Zac. Ich muss mein Studium noch abbezahlten und ich will Damon nicht um Geld bitten oder irgendwen. Ich will auf eigenen Beinen stehen", sagte ich und Zac lächelte mich wissend an.

King - My lovely StarGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt