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,,Alles klar?", frage ich Kyungsoo, nachdem wir uns von Chen und Baekhyun verabschiedet haben. Wir sind mit ihnen gerade soeben im Kino gewesen und haben dort einen geschmacklosen Comedy-Film geschaut.
Kyungsoo antwortet erstmal nicht und schaut mir nicht in die Augen. Stattdessen schiebt er seine Cap immer mehr ins Gesicht und seufzt tief.
Ich schaue unbeholfen auf seine Hand, welche er zu einer Faust geballt hat.
Dann seufze ich leise und greife nach ihr. Kyungsoo schaut verwundert zu mir und öffnet leicht seinen Mund, um etwas zu sagen.
Erwartend schaue ich ihn an, aber es kommt nichts zurück.
Irgendwann steigen wir in den Bus und fahren zu ihm nach Hause.
Schweigen holt er seinen Schlüssel aus seiner Hosentasche und öffnet die Türe, als wir vor seiner Haustüre stehen. Wir treten ein und ziehen unsere Schuhe, mitsamt unseren Jacken aus.
Ein Blick auf meinem Handy verrät mir, dass es mittlerweile 22 Uhr ist. Als wir vor der Treppe stehen, lässt mich Kyungsoo mit einem leichten Nicken vor. Zögernd gehe ich die Treppen hoch, dicht gefolgt von ihm und betrete sein ordentliches Zimmer. Meine Tasche, in denen sich frische Klamotten befinden liegt bereit auf seinem Bett.
,,Ich gehe mich dann frisch machen", sage ich und schaue zu Kyungsoo, der sich die Cap vom Körper nimmt und sich durch die dunklen Haare wuschelt. Er dreht sich zu mir und betrachtet mich kurz, ehe er nur nickt.
Ich presse meine Lippen aufeinander und gehe ins bad.
Kyungsoo und gehen öfters an Freitagen aus und ich übernachte in den meisten Fällen bei ihm. Er scheint immer gut gelaunt zu sein und ärgert mich auch ab und zu.
Vor dem Kinobesuch ist er normal draufgewesen, aber nachdem wir den Saal verlassen haben, hat sich sein Verhalten verändert.
Ich trete aus dem Bad und sehe noch, wie sich Kyungsoo ein schwarzes Shirt über seinen Kopf zieht. Er blickt zu mir, hält kurz inne, und blickt weg.
Ich stecke lege meine Sachen zurück in die Tasche und lege mich in das warme Bett von ihm. Kyungsoo schaltet die Nachttischlampe an und macht dafür das andere Licht aus.
Ich spüre seine Präsenz neben mir, als er sich zu mir legt. Gerade, da möchte ich meine Augen schließen und schlafen, da höre ich, wie er leise meinen Namen sagt und sich zu mir dreht.
,,Yu", höre ich ihn sagen. Ich blinzle unbeholfen und drehe mich ebenfalls zu ihm.
,,Ja?", frage ich leise und ich sehe, wie Kyungsoo leise durchatmet.
,,Es tut mir leid, dass ich mich gerade wie ein Idiot verhalte", gesteht er. Er legt seinen Arm um mich und drückt mich noch näher an sich heran.
,,Erkläre mir doch einfach, was Sache ist", ist alles, was ich sage. Ich lege meinen Kopf auf seine Brust ab und schaue dabei an die hellgraue Decke.
,,Ich bin eifersüchtig auf Chen."
,,Bitte was, Kyungsoo?
,,Ich wiederhole mich nicht Yu."
Ich setze mich leicht auf und sehe kopfschüttelnd zu ihm runter. ,,Du weißt schon, dass Chen nur ein guter Freund ist, oder?"
,,Nein", antwortet er sofort und setzt sich ebenfalls auf. ,,Es kommt mir so vor, als wolle er etwas von dir!" Kyungsoo wirft hilflos kurz seine Arme in die Luft.
Ich schaue ihn perplex an und muss dann auf einmal anfangen zu lachen. Dass Kyungsoo eifersüchtig auf Chen sein könnte, ist einfach nur komisch.
,,Wir reden hier von Chen. Chen, den ich kenne, seit ich im Kindergarten war", sage ich und muss immer noch lachen.
Mein Lachen verstummt jedoch aufeinmal, als mich Kyungsoo unerwartet sanft auf das Bett drückt und sich nun über mich stützt.
,,Aber dennoch", sagt er nun ruhig. So ruhig, dass es mir Gänsehaut bereitet. ,,Du musst wissen", fährt er nun rauer tiefer Stimme fort, derweil verlassen seine Augen nicht meine, ,,dass ich es nicht mag, wenn andere, besonders Jungen dich so angucken, wie ich es tue."
Ich lege meine Hände auf seine Wange und lächle sanft.
,,Gut zu wissen", erwidere ich und drücke einen Kuss auf seine plumpen Lippen.