Jack P.O.V.
"Fertig?", frage ich.
"Sowas von.", antwortet Emma und hüpft gespannt auf und ab.
"Dann los!", schreie ich.
Kaum ist das ausgesprochen, fängt die Schneeballschlacht an. Emma und ich bewerfen uns gegenseitig mit Schneebällen. Wir lachen und haben jede Menge Spaß. Als wir keine Kraft mehr haben lassen wir uns in den Schnee fallen und schauen in den Himmel.
"So Jack" sagt Emma und setzt sich auf.
"Jetzt führen wie ein ernstes Gespräch"
"Du willst ein ernstes Gespräch mit mir führen? Du fängst doch nach jedem Wort an zulachen" sage ich und setze mich neben sie.
"Du brauchst eine Freundin" sagt Emma.
"Was?" frage ich und ziehe eine Augenbraue hoch.
"Wir müssen das Mädchen deiner Träume finden"
"Da können wir lange suchen"
"Jack du bist jetzt 18 und hattest noch nie eine Freundin. Du hast dich noch nicht einmal in jemanden verliebt"
"Ja und?" frage ich und lehne mich an den Stein hinter mir.
"Du brauchst ein Mädchen an deiner Seite" sagt Emma
"Ich brauche keine Mädchen. Mädchen brauchen mich"
Kaum verlassen diese Worte meinen Mund trifft mich ein Schneeball im Gesicht. Ich schaue zu Emma die mich angrinst und mir noch einen Schneeball ins Gesicht schmeißt.
"Das reicht!" sage ich und schmeiße Schneebälle auf Emma.
Sie lacht und schmeißt Schneebälle zurück.
"Jack! Komm her!" ruft mich meine Mutter.
"Emma ich komme gleich wieder und dann spielen wir weiter" sage ich meiner kleinen Schwester.
Sie nickt und spielt weiter im Schnee. Ich laufe zum Haus in die Küche wo meine Mutter ungeduldig auf mich wartet.
"Ja?" frage ich unsicher.
"Wo ist das Mehl?" fragt sie leicht wütend.
"Welches Mehl?" frage ich und kratze meinen Hinterkopf.
"Das Mehl welches du für den Kuchen besorgen solltest"
Verdammt!
"Oh das habe ich vergessen" sage ich.
Meine Mutter wirkt enttäuscht und vergräbt ihr Gesicht in ihrem Händen.
"Aber ich kann jetzt schnell zum Müller rennen um das Mehl zu holen und wenn ich wieder da bin, helfen Emma und ich dir beim Kuchen backen" schlage ich vor.
Meine Mutter lacht leise und holt das Geld. Sie drückt es mir in die Hand und küsst meine Stirn. Ich verabschiede mich von ihr und Emma und renne in Windeseile zum Müller.
Elsa P.O.V.
"Elsa! Willst du einen Schneemann bauen?" fragt Anna.
"Anna wir haben jetzt schon 10 Schneemänner gebaut. Das wird langsam langweilig" sage ich.
"Dann lass uns quatschen" sagt Anna und setzt sich in den Schnee.
"Worüber?" frage ich und setze mich neben sie.
"Jungs" sagt Anna und grinst.
"Weißt du was? Lass uns lieber den 11. Schneemann bauen" sage ich und will aufstehen.
"Nein Elsa, wir reden jetzt über Jungs" sagt Anna.
Sie packt mich am Arm und zieht mich runter zu ihr.
"Wenn es sein muss" sage ich.
"Denkst du das dein Traumprinz auf dem Ball morgen sein wird?" fragt sie.
"Keine Ahnung. Ehrlich gesagt habe ich keine Lust auf den Ball"
"Warum nicht?"
"Ich brauche keinen Jungen" sage ich.
In dem Moment sehe ich Gerda, eine meiner Lieblingszofen. Ich verabschiede mich von Anna die weiter im Schnee spielt. Ich renne zu Gerda die mich mit einer Umarmung begrüßt.
"Guten Morgen Prinzessin" sagt sie.
"Elsa" korrigiere ich lächelnd.
"Guten Morgen Elsa"
"Was machst du gerade?" frage ich.
"Ich gehe auf den Markt um die fehlenden Zutaten für das Essen für den Ball morgen zu kaufen"
"Oh"
"Was ist mit euch?"
"Denkst du man kann den Ball absagen?"
"Der Ball ist schon morgen. Warum wollt ihr ihn absagen?"
"Ich möchte mir keinen Prinzen dort aussuchen"
"Ihr müsst euch keinen Prinzen aussuchen, außer wenn ihr einen findet der euch sehr gefällt. Eure Eltern wollen euch zu nichts zwingen aber ihr seit 17 und da wird es langsam Zeit einen Mann für euch zu suchen. Wenn ihr mich jetzt entschuldigt ich muss die Zutaten kaufen"
"Zeigt mir mal die Liste"
Gerda zeigt mir den Zettel und mir kommt eine Idee.
Das ist die Gelegenheit für mich mal aus diesem Schloss raus zu kommen und frei zu sein.
"Gerda du machst so viel. Lass mich die Zutaten holen" schlage ich vor.
Gerda sieht mich mit dem Das-hättest-Du-wohl-gerne-Blick an. Ich schmolle und Gerda lacht. Sie gibt mit ihren Korb und den Zettel. Ich lächle und will los gehen aber Gerda hält mich auf.
"Legt euch einen Umhang um es ist kalt" sagt sie und gibt mit einen Umhang.
Ich bedanke mich, mach mir den Umhang um und gehe aus dem Schloss. Ich laufe zum Markt und spüre wie der Wind durch meine Haare weht.
Keine Wachen.
Keine Verpflichtungen.
Zum ersten Mal im Leben, bin ich wirklich frei.
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Frozen Guardians
FanfictionJack ist ein normaler Junge. Elsa ist ein Prinzessin. Sie leben zwar im selben Königreich, doch Elsa verlässt nie ihr Schloss. Theoretisch sollten sie sich nie begegnen. Doch das Schicksal ist ein launischer Weichensteller. Es führt Menschen zusamme...
