Kapitel 1..

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Ashtons P.O.V.

"...unpredictable", sangen wir unser letztes Lied zu Ende. "Dankeschön ihr wart super", rief Calum ins Punblikum. Gerade standen wir als Vorband von One Direction auf der Bühne in Las Vegas. Gemeinsam gingen wir Backstage in unsere Kabine und setztens uns in die Sessel. "Das war echt cool heute, nur du warst nicht ganz bei der Sache. Was ist los?", frage Luke und zeigte mit dem Finger auf mich. "Ach ich bin nur müde", versuchte ich mich mal wieder rauszureden. Nein ich war keinesfalls müde, ich war auch nicht krank, naja eigentlich ja schon. Ich war Liebeskrank. Und die Krankheit hält jetzt schon 1 1/2 Jahre an. Verzweifelt bin ich auf der Suche nach einem Gegenmittel, doch nichts half, wirklich gar nichts. Immer wenn er mich ansah, prickelte es überall in mir. Meine Gefühle fuhren Achterbahn und die Schmetterlinge in meinem Bauch tanzten Zumba. Wenn er mich anfässt ist es als würde die Welt stehen bleiben, als gäbe es in diesem Moment nur uns zwei. Nur leider fühlt er nicht genau so wie ich, denn er ist ein Mädchenschwarm, der jeden Abend eine andere hat. Es verletzt mich verdammt arg wenn er ab und zu ein Mädchen mit nach Hause bringt und sie zusammen auf sein Zimmer gehen. Achso ihr wollte mal wissen von wem ich überhaupt spreche. Es ist der blonde Junge, der gerade gegenüber von mir sitzt. Luke, Luke Hemmings. Richtig gehört ich bin schwul und das schon relativ lange, doch erst Luke ließ es mich richtig wissen und akzeptieren. "Ashtoooonnn, wach auf. Wir wollen nach Hause!", sagte Calum und fuchtelte mit seiner Hand vor meinem Gesicht rum. Wir gingen zu unserem Van und fuhren in unser Hotel. Dort angekommen gingen wir schnurrstracks zu unserem Appartement da mal wieder hunderte von Fans meinten sie müssen unbedingt unser Hotel belagern. "Boah bin ich kaputt heute", sagte Luke und ließ sich auf das Sofa fallen. Ich ging erstmal in die Küche und machte mir ein Toast. Wenig später kam Michael rein und setzte sich mit einem Glas Milch zu mir an den Tisch. "Was ist los Ashton?", fragte er mich dann. "Nix, was soll den los sein?", ich tat als würde ich nicht wissen was er wollte. "Du warst heute so neben der Spur, hast oft Einsätze verpasst und hattes deine Augen immer woanderster. Ich will dir helfen Ashton, du bist mein bester Freund und ich möchte das es dir gut geht!", sagte er und ich nickte. "Komm zu mir wenn du reden möchtest. Meine Tür steht immer auf", meinte er und verließ dann die Küche. Eine Weile saß ich noch am Tisch, bis ich mich entschloss duschen zu gehen und dann wollte ich nur noch eins. Und zwar ins Bett.

Michaels P.O.V.

Ashton ging sofort nachdem wir zu Hause angekommen sind in die Küche. In letzter Zeit verkroch er sich ganz schön oft. Er war nie ein Mensch der übermäßigen Kontakt zu anderen suchte, sondern eher still und zurückgezogen lebte, was man von ihm eigentlich nicht dachte. "Was ist nur mit ihm los?", fragte ich in die Runde. "Ich weiß es nicht aber er muss es endlich in den Griff bekommen, so kann das nicht weiter gehen. Die Fans machen sich schon sorgen", meinte Calum und packte einen Schokoriegel aus. Pahh, da ist ein Schokoriegel wichtiger als ein Freund? "Luke kannst du eigentlich auch mal was dazu sagen?", fragte ich ihn. "Weißt du Michael, ich denke das Ashton alt genug ist um seine Probleme selber lösen zu können. Und wenn es wirklich was schlimmes wäre, hätte er schon längst mit uns gesprochen, also ich mach mir da jetzt keinen Kopf drum!", sagte Luke und drückte weiter auf seinem Handy rum. Sag mal, sind denn alle hier total bekloppt. Sie sehen doch selber das es Ash nicht gut geht und dann tun sie nix dagegen. Ich werde morgen auf jeden Fall nochmal mit ihm reden. "Ich bin weg Jungs, wartet nicht auf mich!", sagte Luke und ging wieder. Was ist bei diesem Jungen eigentlich kaputt? Manchmal mach ich mir echt Sorgen um Luke. Er geht öfters abends einfach weg ohne zu sagen wo wer war. Ich wusste das er sich mit Mädchen traf, denn man sah oft Bilder auf denen er mit einem Mädchen zu sehen war. Eigentlich war Luke nicht so einer der sich von einem Bett zum anderen schläft, aber auch er hat sich verändert. Jeder von uns hat sich verändert. Ashton zieht sich immer mehr zurück, Luke ist kaum noch hier, Calum redet wenig und ist auch nicht mehr so gut drauf wie sonst als und ich, ja ich war derjenige der eigentlich die Band noch zusammen hielt. Alle denken wir sind glücklich. Aber nein es sieht ganz anderster bei uns aus. Wir lieben unseren Job wirklich, aber es hat doch keinen Sinn mehr wenn sich alle nur noch zurück ziehen. Ich hatte eine Mission. RETTE DIE BAND! Morgen ging es bei Ashton los. Ich wollte ihn mit raus nehmen, ein bisschen spazieren gehen und reden. Irgendwas muss man doch aus ihm rausbekommen. Ashton kam aus dem Badzimmer und sah sich um. " Wo ist Luke?", fragte er nur. "Keine Ahnung er ist einfach weg, wir sollen nicht auf ihn warten",meinte Calum und Ash schaute bedrückt zu Boden. Irgendwas hat sein Verhalten mit Luke zu tun, dass sah man jetzt sehr deutlich. Er ging in sein Zimmer und schloss hintersich die Tür.

Ashtons P.O.V.

Immer und immer wieder brach er mein Herz. Jedes mal wenn er ging war diese verdammte leere in mir. Ich wusste das er sich mit Weibern traf, was das ganze noch schwieriger gestaltete. Ich legte mich auf mein Bett und starrte an die Decke. Kurze Zeit darauf, klingelte mein Handy. "Ja?", meldete ich mich. "Asshhttooonnn!", schrie jemand ins Telefon. "Neeeinnnn.. bist du es wirklich Diana?", fragte ich, denn ich konnte gerade nicht fassen, dass mich meine Schwester mal wieder anrief. Sie war über 2 Jahre in Kapstadt um dort in einem Luxushotel zu arbeiten. "Ja richtig Bruderherz ich bins. Du sag mal hast du morgen Zeit? Ich wäre gerade in New York und würde morgen weiter nach L.A. fliegen, dann könnten wir uns mal wieder treffen?", fragte sie und ich nickte. Ich klatschte mir an den Kopf, da sie mich ja gar nicht sehen konnte. "Ja auf jeden Fall, schreib mir wo und wann und wir machen uns einen schönen Tag!",sagte ich. Wir verabschiedeten uns noch und ich legte dann auf. Vielleicht war meine Schwester die richtige mit der ich über Luke reden konnte. Sie wusste nicht das ich schwul war, keiner wusste es. Noch nicht mal Michael obwohl er mein bester Freund war. Aus Angst das sie jemand von mir abwenden würde, sagte ich es niemandem. Ich ging noch schnell auf Twitter und twitterte: ' Sorry wegen heute. Ich war nicht ganz bei der Sache beim Konzert. Wird nicht wieder vorkommen! Ich liebe euch alle'. Dann legte ich mein Handy auf den Nachtisch und kuschelte mich in meine Decke. Langsam wurden meine Augenlieder schwerer und ich fiel in einen tiefen, ruhigen Schlaf.

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So, dass ist das erste Kapitel meiner FF :)) Ich würde mich über ein paar Kommentare und Votes freuen. Ich denke das war ein gutes erstes Kapitel, lasst es mich wissen wenn euch was stört :)

LY Nadine

-UNLIMITED-  //  Lashton FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt