Immer und immer wieder schwierte die Stimme in meinen Kopf rum. "Du gehörst mir Mara" was hatte das zu bedeuten und wer war das. Mein Kopf brummt schon vom ganzen Nachdenken.
Seit ich aus den Krankenhaus entlassen wurde muss ich in meinen Bett bleiben. Meine Eltern müssen gestern verrückt gewesen sein vor Angst. Gestern mitten in der Nacht wurden sie aus den Schlaf gerießen. Sie sollten dringend ins Krankenhaus kommen weil sie mich mit einer Kopfwunde eingeliefert haben.
Wenn ich nur an die Party denke wird mir schon ganz übel. Ich denke das war meine erste und letzte Party. Morgen werde ich wieso ins Internat geschickt wo nur schwererziehbare Teenager sind. Wie konnte ich nur so enden? Warum bin ich nur weggelaufen? Natürlich alles ist Johns Schuld. Er hat immerhin diese Wette am laufen. Wie konnte ich nur glauben, dass er die Wette aufgelöst haben. Ich bin immer noch so naiv wie vor meine kleine Verwandlung.
Plötzlich klopfte es an meiner Tür. Können meine Eltern mich nicht mal eine Minute in Ruhe lassen. Ich haben keinen Hunger und möchte auch keinen Tee!
"Ja?", sagte ich genervt.
Dann wurde auch schon die Tür geöffnet und meine Mutter trat mit einer Tasse Tee ein.
"Ich möchte immer noch keinen Tee Mum", entgegnete ich genervt.
"Du musst aber was Trinken. Du brauchst jetzt viel Flüssigkeit. Aber ich wollte eigentlich mit dir reden wegen dem Internat", sagte sie und stellte den Tee auf meinen Nachttisch ab. Wenn es ums Internat geht ahne ich nichts Gutes.
"Ich werde einfach morgen dort hin gehen", erwiederte ich.
"Nein ich will nicht deswegen mit dir reden. Ich habe mit deinen Vater nochmal ausgiebig geredet über das Thema Internat und wir haben beschlossen dir hier noch eine Chance zu geben. Aber dafür musst du auch was tun und dich ändern", entgegnete meine Mutter.
"Wie? Heißt das jetzt, dass ich nicht mehr ins Internat muss?", fragte ich ungläubig nach.
"Nein musst du nicht mehr. Aber wir bitten dich auf deine Schule zu konzentrieren und das sowas wie gestern nicht noch einmal vorkommt", sagte meine Mutter ernst.
"Natürlich kommt das nie wieder vor", erwiderte ich.
Dann klingelte es an unsere Haustür und meine Mutter verschwand wieder aus meinen Zimmer. Ich gehe mal davon aus, dass mein Vater arbeiten ist. Ich konnte es immer noch nicht fassen, dass ich hier bleiben darf. Ich muss nicht ins Internat. Man wie geil ist das denn bitte? Aber ich wundere mich schon denn meine Eltern lassen sich nicht so schnell von etwas abbringen. Da muss schon was passiert sein oder hat ihnen mein Unfall wach gerüttelt? Das kann natürlich sein.
"Schatz du hast Besuch", schrie meine Mutter hoch. Ich und Besuch? Heute? Es ist Samstag der kommt mich denn schon um halb eins besuchen? Müssten nicht alle einen Kater haben und noch im Bett liegen?
Plötzlich wurde meine Zimmertür geöffnet und John steckte seinen Kopf rein.
"Hey darf ich vielleicht rein kommen?", fragte er schüchtern und wartete auf meine Reaktion ab. Was will er denn noch hier? Hab ich ihn gestern etwa nicht gesagt, dass ich ihn nie wieder sehen will. Ich kann ihn doch jetzt nicht wegschicken. Hat nicht jeder die Chance verdient es zu erklären? Ja ich denke schon. Ich bin gestern einfach weggerannt.
"Ja komm ruhig rein", sagte ich und schon kam er rein und hatte einen Strauß voller rote Rosen in der Hand. Oh wow, dachte ich mir nur.
"Für wen ist der denn?", fragte ich ihn erstaunt.
"Natürlich für dich. Es tut mir so Leid wie es gestern gelaufen ist. Ich hätte nicht so leicht aufgeben sollen aber du warst so schnell", entgegnete John schuldbewusst.
"Es ist doch nicht deine Schuld, dass ich gestürzt bin und den Graben hinunter gefallen bin", erwiderte ich.
"Graben?", fragte er verwirrt nach.
"Ja Graben wieso fragst du?", fragte ich nach.
"Weil Nico dich bewusstlos auf einer Bank am Straßenrand gefunden hat", sagte er. Wie auf einer Bank? Ich bin mir sicher, dass ich einen Graben hinunter gestürzt bin und eine Stimme gehört habe. Oder war diese Stimme vielleicht Nicos seine? Hat er mich einfach auf einer Bank getragen? Ich muss unbedingt mit meinen Stalker reden. Er ist auch Überfall. Das ist doch total unheimlich. Er ist echt nicht mehr normal.
"Wegen unseren Gespräch von gestern. Es war echt nicht wie du denkst. Ich habe wirklich Gefühle für dich entwickelt und die Wette gibt es schon lange nicht mehr. Du musst es mir einfach glauben. Alles was ich dir je gesagt habe meine ich auch so. Ich wurde wirklich früher gemobbt. Maria bitte glaub mir doch", flehte er mich schon an.
"John ich will dir doch glauben aber", fing ich an und wurde von John unterbrochen.
"Nichts aber. Glaub mir einfach und zweifele meine Wörter nicht an", erwiderte er und sah mich eindringlich an.
"Ich weiß, dass du bald ins Internat musst aber ich habe mich in dich verliebt und werde auf dich warten", sagte er. Wow in mich verliebt. Er hat sich in mich verliebt. Der beliebteste Junge der Schule will was von mir? Ich kann das gar nicht glauben ich bin doch Streber Mara.
"Was hast du?", fragte ich ihn ungläubig.
"Ich habe mich in dich verliebt", erwiderte John. Inzwischen hat er den Strauß auf meinen Schreibtisch gelegt und sich neben mir auf den Bett gesetzt. Meint er es jetzt ernst oder verarscht er mich nur? Aber seine Worte hören sich so aufrichtig an. Er hat doch gesagt, dass er alles was er mir sagt ernst meint also warum dann nicht das?
"John ich muss gar nicht mehr ins Internat", sagte ich daraufhin nur. Ich wusste einfach nicht was ich darauf sagen sollte. Mir hat noch nie jemand gesagt, dass er mich liebt. Als meine Worte bei ihm ankam erhellte sich sein Blick.
"Jetzt im ernst? Kein Internat mehr? Wieso denn das?", fing er auch schon an zu fragen.
"Ja genau kein Internat. Meine Eltern haben sich umentschieden", entgegnete ich glücklich. Ja ich war glücklich hier bleiben zu dürfen. Immerhin habe ich jetzt Freunde auf meiner Schule gefunden, die mich mögen.
Plötzlich umarmte mich John glücklich.
"Wie geht es dir eigentlich?", fragte er nach als wir uns lösten.
"Außer das mein Kopf brummt gut"! erwiderte ich lächelnd.
"Dann sehen wir uns wohl am Monatg in der Schule, wenn es dir bis dahin besser geht", sagte John und stand auf. Sollte ich ihn jetzt gehen lassen? Oder soll ich ihm jetzt sagen was ich ihn eigentlich gestern abend schon sagen wollte? Er lief zur Tür. Ich muss ihn doch stoppen.
"Warte John", entgegnete ich als er seine Hand schon am Türgriff hatte. Sofort drehte er sich zu mir um und sah mich verwirrt an. Mit einen Handzeichen machte ich ihn klar, dass er zurück zu mir kommen sollte. Verwirrt kam er auf mich zu und setzte sich wieder auf meinen Bett. Dann ergriff ich die Chance und beugte sich zu ihn rüber. Dann schloss ich meine Augen und küsste ihn leidenschaftlich auf den Mund. Ich steckte in den Kuss all meine Gefühle hinein. Wie wird er jetzt wohl reagieren?
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Rache ist sexy Süßer!
RomanceIch wurde verarscht, mein Vertrauen wurde missbraucht, benutzt und belogen! Das passierte mir nur, weil ich einen Jungen zu sehr vertraut habe. Ich habe gedacht er wär mein Freund aber ich habe mich ihn in getäuscht. So mies wurde ich echt noch nie...