2 Wochen später war ich endlich wieder wach. Bisher hat mir noch niemand von dem Tod meiner Mutter berichten, zwar war mein Vater einmal da gewesen aber da habe ich geschlafen. Zum Glück ist die ständige Müdigkeit vorrüber und ich kann endlich wieder ganz gesund werden und das Geheimnis von meinen Eltern und den Unbekannten lüften. Aber erst einmal muss ich schnell aus dem Krankenhaus kommen. Die Ärzte haben doch gesagt, dass mir nicht fehlt, dass ich keine bleibenden Schäden davon tragen werde. Also ist doch alles gut. Ich muss hier unbedingt raus. So stand ich vorsichtig auf und sah, dass ich eines dieser weißen Kittel trug. Wie ich dieses Ding doch hasse. Weit kam ich nicht denn ich merkte, dass ich einen Kateter umgelegt hatte. Wird ja immer besser. Jetzt kann ich noch nicht einmal selbst auf die Toilette gehen. Und nun? Ich kann ja schlecht den Kateter rausziehen. Da blieb mir nichts anderes übrig als mich zurück in dem Bett zu legen und auf ein kleines Wunder hoffen. Vielleicht sollte ich mal fragen wann ich hier endlich rauskomme oder wann mein Vater mich wieder besuchen kommt. Immerhin ist seit sein letzter Besuch schon 3 Tage her. So langsam mache ich mir ernsthafte Sorgen. Er ist die ganze Zeit alleine Zuhause und die Beerdigung muss auch schon lange vorbei sein. Er musste da alleine durch weil ich doofe im Koma lag. Ich fühle mich so schuldig am Allem. Ich bin Schuld an dem Unfall, hätte ich meine Mutter nicht nach den Mann gefragt, wäre er bestimmt nicht passiert. Ich bin Schuld an dem Tod meiner eigenen Mutter. Genau wie dieser unbekannte Mann aber er wird noch sehen. Ich werde es ihm heimzahlen. Er ist einfach am allem Schuld, er hat mein ganzes Leben zerstört!
Gerade wo es sich alles zum Guten wendete. Ich war gerade ganz oben angekommen bin, passiert so etwas. Das kann doch nicht war sein. Vom Streber zum Wrack, echt gute Steigung. Irgendwie habe ich mir das alles anders vorgestellt.
Meine Mutter ist tot, ich liege im Krankenhaus und werde von einen unheimlichen Typ verfolgt. Mein Leben ist der reinste Alptraum geworden. Wie konnte es nur so weit kommen?
"Guten Morgen Frau Mc Donald, wie geht es Ihnen heute?", fragte eine Krankenschwester, die gerade zu Tür rein kam.
"Es geht mir richtig gut. Dann kann ich bestimmt heute schon entlassen werden", erwiderte ich euphorisch. Ich muss nämlich dringend hier raus. Im Bett rumsitzen kann ich Zuhause immer noch.
"Sie müssen noch mindestens eine Woche hier bleiben. Es ist einfach zu kritisch aber ich kann Ihnen den Kateter entfernen", entgegnete die junge Frau freundlich. Ja super ich muss aber trotzdem hier bleiben. Aber ich habe da schon einen Plan. Nachdem die Krankenschwester dieses verfluchte Ding abgemacht und ich war ich heilfroh. So stand ich auf und zog mir Klamotten von mir an, die im Schrank lagen. Schnell zog ich mir noch Schuhe und schlich mich dann aus den Krankenhaus. Ich war heilfroh, dass ich keine Schmerzen mehr hatte. Als ich erst einmal aus dem Krankenhaus raus war, atmete ich erst einmal tief ein und aus. Meine Ausdauer ist auch nicht mehr die Beste. Aber ich muss jetzt unbdingt zu meinen Vater. Ich will wissen wie es ihm geht.
So lief ich zu Fuß eine Stunde nach Hause. Als ich dort ankam, sah ich schon Licht im Wohnzimmer leuchten. Da ich wusste, dass mein Vater die Terassentür immer offen ließ, ging ich ums Haus rum. Dann hörte ich plötzlich Stimmen die sich angeregt unterhielten.
"Es ist doch alles nur deine Schuld. Das du es noch wagst hier noch aufzutauchen", entgegnete mein Vater geladen.
"Frank das ist nicht wahr. Jeder bekommt das was ihm verdient", erwiderte die nur allzubekannte Stimme. Was will mein Stalker denn hier bei mir Zuhause und woher kennt er meinen Vater beim Namen? Es wird immer unheimlicher hier. Meine Mutter hat bestimmt nicht den Tod verdient!
"Natürlich ist es wahr! Warum bist du nicht einfach da beblieben wo du hingehörst und zwar im Knast! Wegen dir ist Anita tot", sagte mein Vater traurig.
"Ihr habt sie mir weggenommen und außerdem habe ich es doch so auch nicht gewollt. Ich wollte doch nicht, dass jemand verletzt oder sogar getötet wird", entgegnete mein Stalker. Mit sie meint er wohl mich, schlussfolgerte ich. Mein Stalker war also im Knast. Also ist er doch gefährlich. Er soll bloß von meinen Vater weggegehen.
"Wir haben sie vor die geschützt!", entgegnete mein Vater streng. Plötzlich hörte ich ein lautes Scheppern und dann war alles still. Was ist denn jetzt passiert?
Sollte ich es wagen rein zugehen? Aber der Unbekannte, den mein Vater anscheind kennt, ist gefährlich. Aber ich muss doch meinen Vater helfen. Ich kann doch nicht hier einfach stehen bleiben und hoffe, dass meinen Vater nichts passiert ist. Ich nahm all meinen Mut zusammen und bog um die Ecke, sodass ich direkt ins Wohnzimmer schauen konnte und dort lag mein Vater auf den Boden, ohne Bewusstsein. Der Anblick war ein Schock. Ohne zu Zögern ging ich ohne groß nachzudenken zu ihn. Ich kniete mich zu ihm runter und fühlte seinen Puls. Ich fühlte einen schwachen Puls. Nein mein Vater darf nicht auch noch sterben, was wird dann aus mir? Ich wäre dann Waise, ganz auf mich alleine gestellt.
"Papa du darfst nicht sterben", schluchzte ich und rannte zu unserem Haustelefon. Schnell rief ich den Notruf. Sie sollen sich bloß beeilen es geht immerhin um Leben und Tod.
"Er ist nicht dein Vater Mara", entgegnete die mir bekannte Stimme. Sofort drehte ich mihc zu ihm um und ging auf ihn los. Es ging einfach mit mir durch. Ich hatte einfach so eine Wut auf ihn, da vergaß ich sogar, dass er gefährlich ist. Ich schlug ihn mit meinen beiden Fäusten gegen die Brust.
"Du hast alles kaputt gemacht. Erst nimmst du mir meine Mutter und jetzt willst du mir noch meinen Vater nehmen du mieses Schwein", entgegnete ich unter Tränen.
"Och jetzt weine doch nicht Kleines. Ich mache es doch nur wegen dir. Sie haben dich mir weggenommen, dafür müssen sie büßen", erwiderte er undstrich mir über mein Haar. Die ganzen Schläge ließ er einfach zu ohne mit der Wimper zu zucken. Was geht mit ihm nur schief? Ich verstehe ihn nicht. Warum sollte ich ihn auch verstehen, ich kenne ihn ja nicht einmal.
"Lass meine Familie doch einfach in Ruhe. Was habe ich dir nur getan", schluchzte ich weiter. Ich konnte einfach nicht anders, als zu weinen.
"Mara bitte weine nicht. Sie sind nicht so wirklich deine Familie", sagte er. Plötzlich hörte ich die Sirenen des Krankenwagens. Sofort löste er sich von mir und sah mich eindringlich an.
"Okay Mara sag niemand was von mir. Dein Vater ist nur gestürtzt, sonst ist er das nächste Mal tot", entgegnete er und veranlasst so eine Gänsehaut bei mir. Außerdem zitterte ich am ganzem Körper. Als ich das nächste Mal wieder hoch blickte war er weg. Sofort rannte ich zu Tür und ließ die Sanitäter rein. Ich klärte auf, dass mein Vater unglücklich gestürtzt ist. Hatte ich denn eine andere Wahl? Ich habe schließlich nur meinen Vater.
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Rache ist sexy Süßer!
RomanceIch wurde verarscht, mein Vertrauen wurde missbraucht, benutzt und belogen! Das passierte mir nur, weil ich einen Jungen zu sehr vertraut habe. Ich habe gedacht er wär mein Freund aber ich habe mich ihn in getäuscht. So mies wurde ich echt noch nie...