Dann geschah es wir gerieten ins rutschen und kamen von der Fahrbahn ab. Mein Kopf wurde augenblicklich nach vorne gerissen und ich verlor sofort das Bewusstsein.
Ich hörte leise Stimmen um mich herum. Aber wo bin ich nur? Mein Augen waren so schwer, dass ich sie nicht öffnen konnte. Was ist hier los? Was ist überhaupt passiert?
Augenblicklich kehrten die Erinnerungen wieder. Die scharfe Kurve. Der Unfall. Mein erster Gedanke war, wo ist meine Mutter. Hoffentlich ist ihr nichts zugestoßen.
"Es tut mir so Leid Herr Mc Donald, wir konnten nichts mehr für Sie tun", entgegnete eine mir unbekannte Stimme. Mein Vater redet wahrscheinlich mit einen Arzt aber was hatte das zu bedeuten? Ich hörte meinen Vater weinen. Was ist passiert und warum kann ich meine Augen nicht öffnen? Das kann doch nicht war sein! Ich versuchte meinen Mund aufzubekommen aber er war wie zugeklebt, nichts bewegte sich. Kein Ton kam aus meinen Mund! Das war echt frustrierend. Ich konnte nichts machen außer zuhören wie mein Vater weinte und meine Handy hielt. Die ganze Zeit versuchte ich ihn mitzuteilen, dass ich bei ihm bin, dass ich für ihn da bin aber ich konnte es einfach nicht. Am liebsten würde ich auch weinen aber selbst das ging nicht. Meine Seele ist in meinen Körper gefangen. Ich liege hier und mache nichts. Hoffentlich dauert dieser Zustand nicht lange an. Bis jetzt habe ich aber immer noch nicht begriffen was der Arzt gerade meinte.
"Wie soll ich dir nur sagen, dass deine Mutter tot ist. Wie soll ich es dir nur schonend beibringen, wenn du wach wirst. Man was rede ich da, es ist ja noch nicht einmal sicher, dass du aus den künstlichen Koma jemals wieder aufwachst. Mara, bitte du darfst mich nicht alleine lassen. Ich brauche doch noch jemanden an meiner Seite", schluchzte mein Vater.
Mama und tot? Nein das kann doch nicht sein, sie hat mich doch gerade noch von der Schule abgeholt. Sie kann doch nicht einfach weg sein, für immer. Die Frau die mich zur Welt gebracht kann doch nicht einfach aus den Leben gerissen werden. Doch nicht jetzt! In 40 Jahre wäre es okay aber jetzt brauche ich sie doch. Sie kann mich doch nicht mit meinen Stalker alleine lassen. Das hier ist bestimmt alles nur ein Scherz oder ein Alptraum. Gleich stehe ich auf und alles ist wie es einmal war. Mit meiner Mutter! In diesen Leben spielt meine Mutter die wichtigste Rolle in meinen Leben auch wenn ich es in letzter Zeit nicht so gezeigt habe.
Ich liege im Koma! Das kann doch auch nicht sein. Ich schlafe doch nur und das hier ist alles nur ein Alptraum. Das redete ich mir zumindestens ein.
"Mara du musst jetzt für dein Leben kämpfen. Irgendwie komme ich mir komisch vor mit dir zu reden obwohl du im Koma liegst. Niemand weiß überhaupt ob du mich überhaupt hören kann aber irgendwie beruhigt es mich. Natürlich hoffe ich auch, dass du mich hören kannst. Ich komme morgen wieder", erwiderte mein Vater und küsste mich auf meiner Stirn. Am liebsten hätte ich jetzt was gesagt, dass ich ihn höre und wieder gesund werde. Aber es ist so schwer und ich bin so schwach. Aber bald werde ich zu Kräften kommen und wieder aufstehen. Mein Vater braucht mich jetzt einfach. So langsam glaube ich nicht mehr, dass es ein Traum ist. Es ist die bittere Realität. Mein Leben was sich auf einen Schlag verändert hat. Meine Mutter wurde mir einfach genommen. Aber ich frage mich immer noch warum sie nicht vom Gaspedal runter gegangen ist. Sie hat gewusst, dass wir die Kurve nicht schaffen aber dennoch hat weiterhin Gas gegeben. Meine Mutter war noch nie eine Person die so schnell gefahren ist. Am meisten nicht wenn ich auf den Beifahrer saß. Es muss doch einen Grund gegeben haben? Wollte sie und etwa beide töten? Nein das kann ich mir nicht vorstellen. Wer bringt auch schon seine eigene Tochter um. Sofort verdrängte ich diese negativen Gedanken.
Sie wird nie wieder kommen! Diese Erkenntnis traf mich tief im Inneren. Nie habe ich daran gedacht, dass ich meine Mutter schon so früh verlieren kann. Immer habe ich gedacht, dass sie bei meiner Hochzeit dabei ist, dass sie mir mein Kleid aussucht und bei der Geburt meiner Kinder dabei ist. Aber all das geht nun nicht mehr. Nie wieder kann ich sie im Arm nehmen und ich sagen wie lieb ich sie doch habe. Ohne meine Mutter hat mein Leben doch gar keinen Sinn mehr. Sie ist die wichtigste Person in meinen Leben. Wie soll ich nur ohne sie leben können? Ich bin es gewohnt, dass sie immer da ist wenn ich die brauche und jetzt ist sie weg, tot.
Am nächsten Tag also ich meine, dass es der nächste Tag ist, da ich jegliches Zeitgefühl verloren habe, kam plötzlich jemand rein ohne zu klopfen. Zuerst dachte ich, dass es eine Krankenschwester ist aber sogar sie sagen was. Am liebsten würde ich jetzt meine Augen aufschlagen und den Übeltäter in die Augen schauen. Ich weiß echt nicht mehr wie lange ich es so aushalte so mit niemanden zu reden.
"Mara was macht Anita nur für Sachen. Sie hätte dich mit in den Tod reißen können. Ich habe diese Frau schon immer gehasst!", entgegnete eine sehr bekannte Stimme. Mein Stalker! Der Mann mit den schwarzen Haaren der in unsere Wohnzimmer saß. Woher kennt er den Namen meiner Mutter und was zum Teufel will er hier. Ich brauche sein Mitgefühl nicht! Er soll einfach verschwinden! Wegen ihm ist meine Mutter tot. Nur weil er in meinen Leben getreten ist aus welchen Grund auch immer dieser Mann bringt Pech!
"Warum musste die auch so schnell fahren. Zum Glück lebst du noch und wirst wieder aufwachen, denn dann gehörst du ganz mir. Deine Adoptiveltern sind einfach nicht gut für dich, sie bringen dich in Gefahr. Du gehörst zu deinen leiblichen Eltern!", erwiderte er. Was? Wie Adoptiveltern? Der muss mich verwechseln, ich bin nicht adoptiert oder etwa doch? Was wenn es stimmt? Was wenn ich adoptiert bin? Dann wäre mein ganzes Leben eine Lüge gewesen!
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Rache ist sexy Süßer!
RomanceIch wurde verarscht, mein Vertrauen wurde missbraucht, benutzt und belogen! Das passierte mir nur, weil ich einen Jungen zu sehr vertraut habe. Ich habe gedacht er wär mein Freund aber ich habe mich ihn in getäuscht. So mies wurde ich echt noch nie...