The right woman

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Blakes Sicht

Mit verschränkten Armen stand ich im Türrahmen unseres Zimmers und beobachtete Piper, die ihren Koffer auspackte. Sie war vor zwei Tagen zurück Nachhause gekommen. Drei Wochen war es nun her, seit ich erfahren hatte, dass ich vielleicht Vater werden würde. Von einem Tag auf den anderen war Piper dann zu einer ihrer Freundinnen gezogen. Mir war klar gewesen, dass es nur auf bestimmte Zeit war. Ich hatte keine Ahnung gehabt ob das dann das Ende für uns war, oder ob es weiter gehen konnte. Ich konnte verstehen, dass sie gegangen war. Sie hatte Zeit gebraucht und ich auch. Wir mussten beide erst wieder zueinander finden.
Nun war sie aber endlich wieder bei mir. Ich konnte nicht damit umgehen wenn sie solange nicht bei mir war. Es war etwas anderes wenn ich auf Roadtrips war und sie irgendwelche Jobs zu erledigen hatte. Da wusste ich, dass wir uns immer nach einer kleinen Zeitspanne wieder sehen würden. Die letzten Tage aber, konnte ich mir nicht sicher sein ob ich sie wieder so in die Arme schließen konnte wie vorhin.
Als es geklingelt hatte, rechnete ich mit jedem außer mit Piper. Sie war dort gestanden in einem kurzen Sommerkleid und hatte mich zart angelächelt. Ohne ein Wort sagen zu müssen, kam sie auf mich zu und nahm mich in die Arme. Das war genug Antwort auf die Frage ob sie bleiben würde. Vorhin hatten wir noch besprochen wie wir vorgehen wollten.
"Ich bin bei dir. Ob es deines ist oder nicht. Gemeinsam schaffen wir das schon. Wir kennen uns eine ganze Weile und ich kenne dich gut genug um sagen zu können, das du das nicht mit Absicht gemacht hast. Wir waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht zusammen, und du musst dich auch für nichts aus dieser Nacht mehr rechtfertigen. Schon gar nicht für dein Baby, wenn es deines ist. Ich verspreche dir, dass ich dieses Kind genauso akzeptieren werde, wie ich seine Mutter akzeptiert habe. Wenn es hier ist werde ich mich auch darum kümmern. Ich werde sogar ein Zimmer hier einrichten. Das erste Gästezimmer ist nicht zu groß und nicht zu klein. Daher denke ich es wäre genau richtig. Wenn es dann auf die Welt kommt und der Vaterschaftstest negativ ausfällt, dann werden wir das Zimmer für unser erstes gemeinsames Kind benutzen. Wenn du im Training bist, bei Auswärtsspielen oder Roadtrips, und du bist dran auf das Kind aufzupassen, fahre ich es in den Kindergarten, hole es wieder ab, und werde Zeit damit verbringen. Verstehe mich nicht falsch, ich möchte keineswegs seine Mutter ersetzen, ganz im Gegenteil. Ich will nur dafür da sein, da ich die Frau an deiner Seite bin" diese Worte hatten mir erneut gezeigt, dass sie die
richtige Frau für mich war. Ich war mir auch sicher, dass ich mit ihr Kinder kriegen würde und das ich sie später einmal heitaten würde. Das was so unscheinbar angefangen hat, wurde zu einer besonderen eigenen Geschichte.

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