Kapitel 1

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London, die Stadt meiner Träume.

Aufgewachsen bin ich in Bristol doch fürs Studium zog ich nach London und seit da an hat mich die Stadt nicht mehr los gelassen.

Der Anfang war schwer, keine Freunde und alles neu um mich herum doch als arme Studentin zog ich natürlich in eine WG was spätere Freunde einfach mit brachte.

Alissa war eine der beiden die mit mir Wohnten, neben ihr war da noch Susanna die aus Köln stammte nach ihrem Studium verloren wir uns allerdings aus den Augen.

Alissa hingegen wurde zu einer meiner besten Freunde genauso wie Kitty.

Gott ich liebte Kitty wir teilten die selbe Liebe der Kunst gegenüber und verstanden uns einfach prächtig.

Wir lernten uns kennen als ich vor einigen Jahren in dem kleinen Atelier „ARTLOVER" anfing.

Das Leben als Künstlerin gab nicht viel her, vor allem aber zahlte es keine Rechnungen und so suchte ich mir einen Job als Kellnerin und für die Kunst half ich täglich und an Ausstellungen in dem Atelier aus.

Es hatte lange gedauert aber nach den vielen Jahren und meinen inzwischen besten Freunden hatte ich mich in London zurecht gefunden.

Im letzten November feierte ich meinen Neunundzwanzigsten Geburtstag und ja ich konnte sagen zum ersten mal in meinem Leben war ich zufrieden.

Ich hatte einen, besser zwei gute Jobs genug Freunde und einfach alles erreicht, ja meine Gemälde könnten sich besser verkaufen aber ansonsten war es in Ordnung.

Nach langem gestalten meiner kleinen Wohnung, dem zurecht finden in der Arbeitswelt und dem Freunde wie auch mir selbst finden, hatte ich einen Punkt im Leben erreicht an dem ich wusste, wer ich war und was ich wollte.

Ich hatte höhen und tiefen in meinem Leben, mein Vater starb mit Einundvierzig Jahren an einem Herzinfarkt es war eine harte Zeit vor allem für meine Mutter.

Mittlerweile hatte meine Mutter einen neuen Mann Nicklaus und sie hatten bereits eine Tochter zusammen, Olivia ist süß allerdings habe ich mit ihr und meiner Mutter wenig kontakt.

Sie hat ihr neues leben in Bristol und ich hatte meines hier in London, es hatte mich verletzt das Nicklaus so schnell meinen Vater ersetzte und ich verstand nicht ganz wie meine Mutter so schnell wider Heiraten konnte deshalb hielt ich abstand anstatt unnötig meine Zeit mit Gedanken an sie zu verschwenden.

Ich liebte die Natur, ich verbinde viel an der Natur mit meinem Vater, ein Grund wieso ich so gerne die Natur als Inspiration für meine Gemälde nahm.

Portraits waren meine stärke allerdings hatte ich oft keine Ahnung wenn ich neben meinem Dad noch malen sollte.

Ich liebe Grün in jeder Variation weshalb meine Bilder oftmals für viele zu eintönig waren, ich verstand das sie nicht jeder liebte aber es freut mich jedes mal mehr wenn sie jemand mag.

Es war schwer Bilder zu verkaufen ein Grund mehr, wieso ich zu „ARTLOVER" ging, hat kein Künstler die Galerie gemietet konnte ich wie auch Kitty unsere Bilder ausstellen.

Diese Ausstellungen brachten den meisten Umsatz in kleinen Läden verkauften sich die Bilder einfach nicht so gut wie hier, auch Kitty merkte es wobei ihre Bilder einfach umwerfend waren.

Sie liebte Farbe, was man bereits an ihren Schulterlangen Haaren erkannte, sie waren weiß-blond und gingen im Balayage Style in ein Türkis über.

Sie liebte Farbe, spritzt sie auf die Leinwände und malte etwas dazu oder sie lies sie herab laufen und mischte es mit tiefem Schwarz.

Ihre Bilder gefallen vielen Leuten auch mir allerdings war es mir für Zuhause doch zu bunt.

Lange hatte ich mich mit meiner Wohnung beschäftigt, sie war klein, die Küche bestand aus einem kleinen Engen U und ging offen in das Wohnzimmer über.

Neben einer kleinen Couch groß genug für mich und Kitty stand noch ein Fernseher Gegenüber im Regal umrandet voller CD's am ende des Raumes war meine kleine Künstler Ecke.

Meine Staffelei stand dort und daneben ein Tisch mit meinen Farben.

Das Schlafzimmer war klein allerdings groß genug für mein Geliebtes Himmelbett, der Kleiderschrank passte gerade so noch hinein, zu meinem Glück war ich nicht so der Mode Freak und brauchte nicht so viel Stauraum.

Das Badezimmer war ebenfalls klein aber fein.

Nach einigen Jahren hatte ich nun alles gestrichen wie ich es wollte, hatte alle Möbel die ich brauchte und meine Fenster hatten Vorhänge, selbst meine Küche hatte ich eingeräumt wie ich es wollte und meine Bilder hatten ebenfalls ihren Platz erhalten.

Meinen Kühlschrank zierten unzählige Fotos meiner Vergangenheit, Bilder von mir als Kind mit meinem Dad vor allem aber ein Haufen Fotos von meinen Freunden.

Eines zeigte Alissa an meinem Geburtstag, ihr Hübsches Gesicht strahlte wie auch ihre blauen Augen als sie in die Kamera grinste, ihre braunen Haare lagen in Wellen und sie war extra vorher noch beim Frisör gewesen für den Abend.

Alissa ist eine total süße aufgeweckte Frau, sie ist immer noch in ihrem Teeny Ich wenn es um diesen einen Sänger „Jeff.D." ging aber ansonsten war sie total Hipp und wusste sofort was In und was Out war.

Ich konnte mich noch gut an meinen Geburtstag erinnern da ich von ihr und Kitty eine Sofortbildkamera geschenkt bekam, daher waren viele Fotos auch von ihr aufgenommen.

Ebenfalls von diesem Abend war das Foto von Ben, er war groß und relativ Schlank, er war auch eigentlich gut aussehend wäre er den nicht Schwul, ja mein Schwuler bester Freund.

Ich liebte ihn und seine Art, er war ehrlich und man konnte so unglaublich gut mit ihm reden, er hörte einem immer zu und wusste meistens besser über einen bescheid als man selbst.

Auf einem meiner liebsten waren Kitty und ich als wir uns kennen lernten.

Kitty hatte noch echt kurze quietsch rote Haare wehrend ich mit meinen Blonden Haaren daneben stand und grinste.

Über all die Zeit hatte sich Kitty komplett verändert, sie liebte Farbe immer noch allerdings waren diese Radikalen Frisuren auch vorbei, sie hatte etwas zu gelegt was ihr allerdings perfekt stand.

Sie hatte schöne Rundungen welche nun viel besser zur Geltung kamen als früher als sie echt schon dürr und nicht mehr schlank war.

Ich daneben hatte mich gegen mein Foto-Ich auch verändert, ich hatte damals mehr auf den Rippen, nach dem Tot meines Vaters hatte ich mich nicht unter Kontrolle.

Seit meiner Arbeit aber hatte sich das alles verändert, ich hatte Abgenommen, ich liebte meinen Körper und meine Rundungen, ich hatte Akzeptiert das ich nicht wie ein Supermodel aussehen würde aber ich mochte mich.

Meinem Gesicht tat der Gewichtverlust auch gut, es war breit und hatte seine schöne form zurück, meine Augen waren ziemlich hell und meiner Meinung eher langweilig dafür liebte ich meine Schulterlangen welligen braunen Haare.

Nach einem Besuch beim Frisör hatte ich helle Strähnen darin welche mein Haar viel mehr strahlen ließen.

Ja ich mochte mich, meinen Körper, mein Gesicht und mein Leben, zum ersten mal in meinen Neunundzwanzig Jahren war ich mit mir und meinem Leben zufrieden.

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