I16I Großvater

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Und wenn ich schonmal einen Hyuga da hatte, ließ ich den ANBU ebenfalls nochmal durchleuchten. Nachdem wir sicherstellten, dass er nichts mitgenommen hatte, durfte er gehen. Kurz darauf bin ich dann auch mit meiner Gruppe aufgebrochen. 

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Ein par Tage waren wir jetzt schon unterwegs. Bis wir da sind würde es fast eine Woche dauern. 4 Tage waren geschafft. Ein Glück hatte ich in Uzu das Hiraishin meines Vaters schon so gut gelernt, dass ich ohne Kunai eine Markierung setzen konnte. Im Dorf meines anderen Clans werde ich definitiv auch eine anbringen dachte ich mir während wir weiter durch alle möglichen Landschaften strichen. 

3 Tage später

Wir waren nun endlich angekommen. Gerade standen wir vor einem großen Tor mit unserem Clan-Symbol drauf (siehe oben das Bild). Gerade geht das große Tor auf und ich konnte hinein kucken. Hinter dem Tor standen viele Menschen versammelt. Einige sahen wie Zivilisten aus, andere wie Ninjas. Sie schienen auf etwas oder jemanden zu warten. Und schon kamen auch schon 2 von ihnen auf uns zu gerannt. ,,Lady Ann! Endlich seit ihr wieder da. Eurem Vater geht es nicht gut. Wir fürchten er wird die Nacht nicht mehr überleben." dabei sahen die zwei bedrückt zu Boden. 

Im nächsten Moment packte mich Ann an der Hand und zog mich hinter ihr her. So schnell wie sie war konnte ich gar nicht reagieren und wurde dementsprechend über den Boden gezogen bevor ich mich wieder fing und ebenfalls anfing zu laufen. Jiraiya und Kuro dicht hinter mir, liefen wir in ein größeres Anwesen hinein. Schnell zogen wir uns die Schuhe aus und liefen zu meinem im sterben liegenden Opa. 

Er sah schrecklich blass aus. Seine am Ansatz noch leicht Blonden Haare war schon die Farbe ausgegangen. Ich überlegt ob ich ihm mit meinen Medic-Ninjutzu helfen könnte, aber es würde nicht bringen. Er war nicht verletzt sondern schlicht weg alt. Mir kam eine Träne. Ann nahm an seiner Seite Platz und hielt seine Hand. ,,To-san, ich habe jemanden wichtigen mitgebracht. Das ist Naruto, die Tochter von Minato. Ich habe sie gefunden und hergebracht wie du es dir gewünscht hast." Ann kamen auch die Tränen. Der Alte Mann drehte seinen Kopf von Ann zu mir und sah mich nun an. Ich hatte auf der anderen Seite platz genommen. ,,Du siehst aus wie Minato." hauchte er schon fast. Ich konnte nicht anders als meinen Opa anzulächeln. ,,Hallo Oji-san."

Wir unterhielten uns eine lange Zeit. Er hat versucht mir zu erklären warum er mich nicht aus Konoha nach hause brachte als er vom Tod seines Sohnes und dessen Frau hörte. Ich hatte mich zwar oft gefragt, warum mich keiner von dort weg bracht und ob ich keine Familie hatte die mich vermissen würde, aber dennoch hörte ich ihm zu und verzieh ihnen. Er sagte das es ohne einen Krieg mit Konoha an zu fangen nicht möglich gewesen sei. 

Zu dritt unterhielten wir uns viel darüber was bis jetzt passiert ist und ich stellte auch meine 2 Begleiter vor, Kuro und Jiraiya. Es sind jetzt schon einige Stunden vergangen in denen wir nur im Zimmer neben ihm saßen und erzählten. Zwischen durch haben wir auch herzhaft gelacht als ich zum Beispiel erzählte wie gerne ich im Dorf Streiche spielte und selbst heute noch ein par mache. Das hat wirklich die bedrückte Stimmung gehoben. Mein Großvater, Tobio Namikaze, erklärte mir auch das ich nicht Oberhaupt werden müsse wenn ich nicht wollte. Durch meine lange Abwesenheit wäre das durch aus verständlich sagte er. Allerdings entschloss ich mich für den Posten als Oberhaupt. Ich wollte nicht nur meinen Clan kennenlernen, ich wollte auch für ihn da sein. 

Mitten in der Nacht geschah es dann. Er machte seinen letzten Atemzug. Die Trauer die ich in diesem Moment verspürte konnte ich gar nicht beschreiben. Aber ich bin mir sicher Ann und die anderen waren noch trauriger. Ich kannte ihn gerade mal einen Tag aber die anderen ihr ganzes Leben. Aber was uns alle ein wenig Trost spendete war die Tatsache, das er mit einem Lächeln gestorben war. Sein letzter Wunsch hatte sich erfüllt, er hatte seine Familie alle bei sich und seinen Sohn würde er bald treffen. So verbrachten wir sie Nacht mit Tränen und schmerzender Brust. 

Am nächsten Morgen wurde dann verkündet das ich das neue Oberhaupt sein würde und in 2 Tagen würde die Beerdigung statt finden. 

~Time skip 2 Tage ~

Nachdem wir die Nachricht seines Todes verbreiteten, waren erstaunlich viele zu seiner Beerdigung gekommen. Viele Leute reisten aus den Verschiedensten Ecken der Länder an um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Sogar der Hokage war gekommen. Die Beerdigung an sich war eine Schöne Zeremonie. Mit Reden von engen Freunden und Familienmitgliedern und vielen Blumen, wurde er schließlich in die Erde runter gelassen.  Nach dieser emotionalen Herausforderung für alle Shinobi, habe ich mich auch noch mit den Leuten unterhalten. Sowohl mit meinem Clan als auch mit den Angereisten, schließlich musste ich eine gute Beziehung zu allen haben wenn ich meine Aufgabe ordentlich erfüllen wollte. So habe ich auch viel erfahren über meinen Clan und über die Verbindungen die sie hatten. 

Der Tag war zwar eigentlich nicht besonders freudig, aber irgendwie hatte er auch was schönes. Am Abend bin ich den einfach nur ins Bett gefallen. Mein Kopf war viel zu voll mit Sachen die ich noch zu erledigen hatte und gleichzeitig auch noch mit dem jüngsten Verlust. 

Nichts desto trotz musste ich mir noch über legen, was ich jetzt machen sollte. Ich hatte ein Dorf zu führen zu dem ich auch wieder zurück musste, aber ich hatte jetzt auch noch einen Clan um den ich mich kümmern musste. An sich wollte ich den Namikaze Clan ebenfalls gerne in Uzu haben, aber ich kann den Menschen hier nicht einfach befehlen mit zu kommen. Ich müsste das Morgen mit Ann absprechen wie sie diese Idee findet. 

Naruto die UzukageGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt