Streit mit Folgen

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Mein Handy begann zu vibrieren und ich wurde wach. Oh nein das ist doch nicht möglich, dachte ich als ich Loki neben mir liegen sah. Ich kniff meine Augen zusammen, griff seinen Arm der um meine Taille lag und legte ihn beiseite. Morgan schrieb mir tausende von Nachrichten. Schnell stand ich auf, zog meine Sachen wieder an und verließ das Haus. Man muss schon sagen Loki besaß wirklich Style. Wenige Minuten später saß ich auch schon in meinem Auto. Ich startete den Motor und schlug meinen Kopf kräftig gegen das Lenkrad: „Was hab ich mir da schon wieder eingebrockt" flüsterte ich und fuhr los.
Zuhause angekommen duschte ich und zog mir frische Sachen an.


Morgan's Sicht:
Claire war schon spät dran, wo bleibt sie denn nur? Gerade waren meine Schulstunden vorbei und ich packte in der Sporthalle meine letzten Sachen zusammen. Ich hörte Jenna reden: „Ja ihr hört richtig Claire Stark, eine unsterbliche Superheldin, Captain Americas Freundin ist meine Schwester" gab sie an und alle bewunderten sie. Ich hasste Jenna. Sie war so manipulative und oberflächlich. Schon seit der Grundschule verstanden wir uns nicht besonders. Und ich meine die wenigen die wissen das ich Claires Schwester bin, denken Tony ist mein Vater, was nicht stimmt aber trotzdem ist Claire meine Schwester die mich liebt und aufgezogen hat. Jenna prahlte noch immer mit ihren Lügen. Mir wurde das einfach zu viel. Ich schmiss die letzten Sachen in meine Tasche und ging zu ihr und ihrer Clique. „Sie lügt Jenna ist nicht Claires Schwester" platzte aus mir raus. „Und wie erklärst du dir dann diese Bilder?" fragte eine von Jennas Freundinnen und hielt mir gefälschte Bilder mit Jenna und Claire vors Gesicht. „Man sieht doch das sie nicht echt sind" sagte ich und schob eine böse Miene. „Beweis es!" entgegnete Jenna. Meine Hand ballte sich zur Faust. Genau in diesem Moment gingen die großen Türen der Turnhalle auf und meine Schwester kam elegant herein. Sie trug ihre Haare in einer legeren Steckfrisur, eine teure Sonnenbrille bedeckte ihr Gesicht, goldener Schmuck ihren Körper und sie trug eine Beige, etwas weitere Stoffhose kombiniert mit einem weißen Top, einer schwarzen Handtasche und einem ebenso wie die Hose beigen Jacket. Während sie näher kam hörte man ihre schwarzen High heels bei jedem Schritt. Noch im laufen ergriff sie das Wort: „Morgan Schätzchen wie oft hab ich dir gesagt du sollst draußen warten wenn ich dich abhole, in diesem Gebäude riecht es jämmerlich, jemand muss die Klimaanlage anmachen" begrüßte sie mich. Direkt nachdem sie das sagte Schwung sie ihre Rechte Hand und schon war die Klimaanlage an. „Besser" flüsterte sie und lächelte über ihre vollbrachte Tat. Ich sah Jennas wütenden Blick als ihre Freunde langsam zu ihrem Handy griffen um Photos zu schießen. Claire kam immer näher zu ihnen. „Jenna liebes wie schön dich zu sehen, nun es gibt da ein paar Dinge die du, die ihr wissen müsst" begann sie. „Als erstes, dass mit mir und Cap ist schon lange vorbei, es war nur eine hoffnungslose Romanze, zweitens bin ich nicht Jennas Schwester, was ich auch wirklich toll finde." Jetzt merkte sie wie jemand alles aufgezeichnet hatte und sofort ergriff sie das Handy des Mädchens. Mit nur einer Handbewegung zerbrach sie es. „Schick mir die Rechnung!" „Morgan, wir gehen" sagte sie hintereinander, drehte sich um und ging. Ich folgte ihr mit einem Grinsen heraus.

„Wo warst du die ganze Nacht?" wechselte ich das Thema. „Unterwegs" antwortete sie nur und stieg ins Auto.


Claires Sicht:
Ich habe ihr versprochen ihr immer die Wahrheit zu erzählen, genauso wie ich ihr versprach nie wieder mit einem meiner Ex Freunde zu schlafen, also egal was ich jetzt tue es ist falsch. „Wann willst du denn endlich losfahren?" „Jetzt" sagte ich und startete endlich den Motor.
Den restlichen Tag versuchte ich ihr aus dem Weg zu gehen.
Abends kam ich erschöpft von der Firma nach Hause. Ich ging vom Eingang unserer Villa zum großen Flur indem ein weißes Piano stand. Irgendetwas stimmte nicht, doch ich wusste nicht was. Ich drehte mich um und plötzlich stand Loki vor mir. „Hast du mich vermisst?" fragte er und bediente sich an meiner Bar. „Um ehrlich zu sein nicht" sagte ich und warf ein fieses Lächeln auf Gesicht. Er drank einen Schluck Tequila uns kam dann wieder zu mir. „Du hast dich einfach raus geschlichen wie ein Teenager" grinst er mich an. „Tja ich hab mich halt noch gut gehalten für fast 50." „Wenn du mich fragst sogar sehr gut." „Flirte nicht mit mir Loki" wies ich ihn zurück. „Warum?" hinterfragte er. „Weil das gestern eine einmalige Sache war!" fuhr ich ihn an ohne mitzubekommen das wir Zuschauer hatten. Loki sagte nichts mehr, drehte sich nur zur Seite und blickte nach unten. Nun sah auch ich mich um und erblickte Steve und Morgan die beide vom Wohnzimmer aus herein kamen. Meine Schwester schüttelte nur den Kopf und rannte heraus. „Morgan warte" rief ich ihr hinterher, doch vergebens. Ich begann ihr hinterher zu laufen. Draußen angekommen ging sie immer mehr vom Grundstück weg. „Morgan" schrie ich noch einmal, doch sie blieb nicht stehen. Bald waren wir an einer Lichtung am Waldrand angekommen. Plötzlich blieb sie stehen. Mit Tränen in den Augen drehte sie sich um und sagte: „Du hast es versprochen! Kein Sex mit dem Ex!"
Sie wischte ihre Tränen weg und sprach dann wieder: „Du hast gesagt wir beide gehen den Rest der Welt, nicht wir beide und dein psychisch kranker Ex!"
„Ich weiß was ich dir versprach Morgan und ich verspreche dir es wird nie wieder passieren" versuchte ich sie zu beruhigen. Kurz sagte sie nichts. „Warum war Steve überhaupt bei dir?" fragte ich. „Ich weiß nicht er sagte er wollte dich besuchen" schluchzte sie. „Es tut mir leid, wirklich" sagte ich noch einmal. 
Sie nickte. Ich lächelte sie an und wollte sie umarmten, doch bald spürte ich etwas in meinem Bauch. Ich sah herab und entdeckte ein Messer komplett durch mich hindurch. Ich zog es an der Klinge heraus. Schnell stellte ich mich vor meine Schwester. Ich spürte Kugeln von hinten in mich herein schießen. „Morgan, Lauf!" flüsterte ich noch gut verständlich. Und das letzte was ich sah war das sie begann zu fliehen.Ich hörte Mindestens 20 vielleicht 30 Schüsse und das nächste an was ich mich erinnern konnte war, in einem weichen Bett aufzuwachen.

See you somewhere Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt