Aus den Augen aus dem Sinn

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Weiterhin waren unsere Augen geschlossen. In meinem Kopf malte ich mir die Sachen aus die ich wollte, die ich mit ihm wollte.
Und ich malte mir aus was...
Stop, dachte ich. Was tue ich hier? Er ist Caps  bester Freund?!
Da war nun dieses Gefühl. Das Gefühl etwas schlechtes zu tun. Wie konnte etwas so gutes sich so schlecht anfühlen? Und genau in dem Moment lies er von meinen Lippen ab, schob schnell meine Haare zur Seite und begann meinen Hals zu küssen. Buck saugte an mir. Ich wollte es so sehr. Ein leises Stöhnen entwischte mir. „Buck das" begann ich, doch er berührte meinen ganzen Körper und war kurz davor mir die Kleider vom Leib zu reißen. „Das ist nicht richtig" sagte ich und versuchte dabei nicht aufzuschreien. Seine Hände kneteten meine Brüste und fuhren unter meine Bluse. „Das reicht!" sagte ich uhrplötzlich und drückte ihn von mir. „Claire was" regte er sich auf und verzog sein Gesicht. Still warf ich ihm einen bösen Blick zu und ging.
Auf dem Weg nach unten strich ich mir meine mittlerweile offenen Haare hinters Ohr. Ich schnappte mein Handy, stieg ins Auto und fuhr einfach los. Schnell klappte ich den Autospiegel auf. Überall flecke. Knutschflecke. Ich klappte den Spiegel wieder hoch.
Ein paar Stunden fuhr ich. Nun war ich da. Angekommen. Ich stieg aus dem Auto: „Friday sag all meine Termine für die nächsten 48h ab und stell das Ortungssystem aus."
Ich stand genau davor. Vorm Hollywood Zeichen. Es war traumhaft schön. Einst war ich hier mit Loki und mit Steve. Ich ging zum Zeichen hoch. Es war eine warme Sommernacht. Ich nahm Decken aus dem Auto mit und ein paar Snacks.
Letztendlich lag ich beim Hollywood Zeichen und genoss die Aussicht. Gerade ging die Sonne unter. Wie ich mir wünschte das jemand hier wäre. Bucky...nein, Steve. Oh Gott. Ich seufzte. Immer noch keine neuen Nachrichten. Warum schrieb Cap mir nicht? Hat es ihm nicht gefallen? Bin ich zu uninteressant für ihn geworden? Ich tippte ein Hey in unseren Chat ein, entfernte es aber sofort wieder. Ich konnte die Nachricht nicht abschicken. Steve musste sich melden. Schließlich bin ich kein verirrtes High school Mädchen was einem Typ hinterher rennt.
Minuten vergingen. Aus den Minuten wurden Stunden. Ich schlief sogar ein wenig.
Und als ich aufwachte war es bereits Nachmittags. In diesem Moment wo die warme Sonne auf mein Gesicht schien, dachte ich kurz an nichts. An gar nichts. Alles schien gut zu sein.
In Schrittgeschwindigkeit spazierte ich wieder zum Auto und machte mich auf den Heimweg.

Buckys Sicht:
Ein wenig müde stolzierte ich durch Claires Luxuriöses Haus. An den Wänden überall Bilder berühmter Maler. Lauter kleine Kunstwerke. Modisch & Modern eingerichtet.
Da entdeckte ich ein Kunstwerk mit lauter bunten Punkten. Das Bild sollte irgendetwas ergeben. Doch ich erkannte noch nicht was. Da nahm ich es von der Wand und drehte es um. Jetzt erblickte ich es. Es war ein Bild der Avengers. Auch ich war zu sehen. Ein Lächeln viel mir ins Gesicht. Nun wollte ich sehen wer das Bild zeichnete. Als ich auf die Ecke sah erkannte ich keinen Namen. Mehr eine Unterschrift. Es war Claires. Sie zeichnete das Bild. Mein Lächeln verstärkte sich.

Plötzlich ging die Tür zu. Ich hing das Bild zurück und schaute Morgan direkt ins Gesicht. „Du auch hier?" fragte sie und ging an mir vorbei. „Ja, ja das bin ich."
Ich lief ihr hinterher und sah sie an. Ihre Haare waren wellig und ein bisschen wild. Sie trug eine Shorts und ein Top. Auch wenn sie und Claire nicht Verwandt waren erinnerte sie mich sehr an sie. „Wo ist meine Lieblingsschwester? Wie geht es ihr?!"
Ich grinste. „Ihr geht es gut, ich denke sie ist ein wenig verwirrt."
Morgan zog ihre Augenbraue hoch und trank ein Schluck Wasser.
Schließlich fiel die Tür nochmal zu. Schnell drehte ich mich um. Da sah ich ihn.
„Steveee wo warst du?" nahm ich ihn glücklich in den Arm. „Unterwegs" lächelte er zurück. „Und wo ist" begann er. „Claire ist schon seit gestern unauffindbar" entgegnete Morgan.
So unauffindbar war sie jedoch nicht.
Denn nur ein paar Sekunden später kam sie zur Tür rein.
Meine ganze Aufmerksamkeit galt nun ihr.
In den Spitzen gelockte, blond, goldene Haare lagen leicht über ihre Schultern.
Meine Augen wanderten über ihren Körper. Ich wollte dort nicht hinsehen, doch ich musste es. Als ich die blau, roten Knutschflecke entdeckte, die ich ihr vor wenigen Stunden verpasst hatte, spürte ich sofort die Lust mehr von ihnen auf ihrem Körper zu platzieren.
Ihr Hals und Nacken waren fast komplett bedeckt. Und durch ihr etwas freizügigeres Top sah man diese perfekt.
Ganz kurz sah ich von ihr ab. Ich musste mich kontrollieren. Als sie sich dann jedoch noch umdrehte und mich unerwartet anblickte war es vorbei. Ich trat einen kleinen Schritt nach vorne. Ich wollte zu ihr. Doch dann bemerkte ich erst das wir nicht allein im Raum waren. Steve drehte sich nun auch zu ihr. Er starrte sie ernst an. Sie jedoch bemerkte ihn erst jetzt. Dann wurde sein Blick böser und er rannte aus dem Zimmer.
Claire legte ihre Tasche ab und ging ihm hinterher.

Claires Sicht:
Ohne zu denken rannte ich ihm hinterher. Er schmiss die Tür zu. So hatte ich ihn noch nie erlebt. „Steve" rief ich. „Was ist das?" fragte er und schaute auf meinen Hals. Ruckartig, doch sanft schob er mein Haar zur Seite und betrachtete sie. Er schloss die Augen so als ob er sich wünschen würde es nie gesehen zu haben. „Es ist nicht so wie es aussieht..."
„ACH NEIN? WER IST ES?! WER IST ES CLAIRE????" schrie er und kam näher an mich. Ich ging immer wenn er näher kam ein paar Schritte zurück. „Steve ich." „Nein, nein weist du sag es mir nicht. Ich will es garnicht wissen!" Still stand ich nur vor ihm. Immer wieder sah er weg und dann wieder in mein Gesicht. „Wie kannst du mir etwas vor halten? Du hast dich nicht gemeldet, Tage lang!"
„Und weist du warum? Ich war unterwegs, bei meiner alten Wohnung, ich wollte dich ein Wochenende mit dort hin nehmen, ich wollte das ganze Haus kaufen, für dich."
Ich erinnerte mich. Damals hatten wir viele Errinnerungen in seiner alten Wohnung gesammelt. Immer wenn uns alles zu viel wurde und wir keine Missionen hatten, waren wir dort.
Mir wurde bewusst wie viel im das bedeutete.
„Es tut mir leid ich" er unterbrach mich wütend: „lass es sein, ich bin fertig mit dir."

See you somewhere Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt