Ich hörte schnelle Schritte, wohlmöglich von anderen Soldaten. „Ich glaube wir sollten uns trennen" schlug Buck vor. Ich nickte. Bald darauf verschwanden wir in unterschiedliche Richtungen. Gerade drehte ich mich um und wollte los gehen, als Steve mich jedoch am Arm packte und mich somit um 90 Grad drehte. „St" wollte ich ihn ermahnen doch er war schneller. Einen Stritt kam er näher und legte seine Hände auf meine Hüfte. Ohne mich zu bewegen schossen tausend Erinnerungen durch meinen Kopf. Ich spürte seine Lippen auf meinen, seine Zunge berührte meine, ich erwiderte den Kuss. Nach all den Jahren brannten seine Berührungen immer noch auf meiner Haut. Ich wollte nicht das dieser Moment endet. Noch nicht, bitte noch nicht. Zu spät. „Falls wir nicht mehr dazu kommen" sagte er und ging dann auch schon los. Ich grinste. Nein, nein, nein, nicht grinsen. Du hast jetzt besseres zu tun Claire. Ruckartig rüttelte ich meinen Kopf. Ich ging die Treppen hoch. Jetzt plagten mich erst einmal andere Gedanken. Umso länger ich hir war, umso mehr machte dieser Ort mich verrückt. Ich verschwand in eine große Halle. Hir war ich schon einmal. Von hir aus geht es zu Mums Schlafzimmer. Ich wollte sie finden, ich wollte sie zur Rede stellen und ich wusste, wenn das alles war ist was ich hir sehe und was Plutos sagte, dann wäre ich die einzige die sie wohlmöglich nicht Augenblicklich töten würde.
Jetzt stand ich vor ihrer Zimmertür. Sie war verschlossen. Ich rüttelte die Tür doch nichts geschah. Mit einer Handbewegung kam ein heftiger Luftschwung und sie war offen. Ich hielt den Atem an. Die Tür stand immer noch offen. Der edle, helle Teppich voller Blut, daneben mehrere Leichen. Ich trat in die Mitte des Raumes. Meine Mutter stand vor einem großem, goldenem Spiegel und wischte sich mit einem Tuch das Blut aus dem Gesicht. Sie sah mich nicht, noch nicht. „Claire, du bist hier" drehte sie sich um und lächelte. „Entschuldige die kleine Sauerei, sie wollten mich stürzen aber wie wir alle wissen ist es nicht leicht eine Göttin vom Thron zu stürzen" erklärte sie. Sie erzählte es so glaubhaft, dass man ihr glauben musste. Irgendwie tat ich das jedoch nicht. „Warum bist du hir mein Kind" sagte sie wieder überfreundlich, mit ihrer hohen Stimme. „Ich traf Plutos." Ihr Gesicht wurde starr und ernst. „Traf ist zu milde ausgedrückt, der Geisteskranke hat mich entführt trifft es eher." „Was hat er dir gesagt?"
Sie fragte noch nicht mal wie es mir geht. Sei's drum. Nun war sie ziemlich nervös, jedoch steht's freundlich. „So einiges Mutter." Bei diesem Satz betonte ich das Wort Mutter sehr. „Was hat er dir gesagt?!" fuhr sie mich jetzt an. Auf einmal war ihre Stimme viel dunkler, tiefer, böser. „Plutos erzählte mir von deinem Verrat an ihm, dass du ihn verbannt hast für die Alleinige macht, er sagte, dass du sogar deine Eltern ermordet hast, naja deutete es an und er sagte etwas über Loki." Ich war erleichtert das gesagt zu haben. Ich hatte keine Angst. Nur wollte ich nicht glauben das das alles war ist. „Und dann begann ich nach zu denken Mutter, du wolltest mir einst einreden, dass ich an Loki denke und ihn liebe und ein paar Wochen später sagt einer deiner kranken Ex zu mir das du viel über ihn weißt, ist das nicht komisch?" fragte ich und kam ihr immer näher. „Claire ich bitte dich das nicht zu tun, du weißt nicht mit wem du es zu tun hast" sagte sie kalt. Ihre „normale" Stimme, die Stimme die ich sonst von ihr kannte war verschwunden. „Ich gebe dir noch eine Chance, geh nach Hause und lass mir helfen dich das alles vergessen zu lassen." „Glaub mir ich will nicht vergessen wer du bist" sagte ich provokant. „Wirst du aber" fauchte sie und kam näher. Sie hob einen Dolch auf der in einer der Leichen steckte und warf ihn knapp an mir vorbei. „Daneben." „Nein, ich habe dich genau da wo ich will" sagte sie und lächelte böse. Ich schaute verwirrt. Dann drehte ich mich um. Der Dolch traf ein Buch, was in dem kleinen Regel hinter mir stand. Eins und eins zählte sich zusammen. Na toll. In wenigen Millisekunden nach ihrem Wurf öffnete sich eine Falltür und ich fiel direkt in einen Keller. Ohne Schmerz zu verspüren stand ich auf. Es war stockfinster, wie zu erwarten. „Eine böse Königen mit einem Geheim Keller, an was erinnert mich das nur" seufzte ich leise und renkte meinen ausgekugelten Arm wieder ein. „Tat das weh?" spottete sie. Gott wo war sie auf einmal her gekommen? Plötzlich gingen alle Lichter an. Warme Luft zog vorbei. Erst jetzt realisierte ich wie es um mich herum aussah. Ein Spiegel mit lauter weißblonder Perücken, ein Brett zum anpinnen von Bildern, was lauter Bilder von Menschen trug, die ich kannte. Ich sah ebenfalls ein Schachspiel auf einem Tisch mit nur einem Stuhl und...
Ein Puppenhaus.
Es waren mindestens 20 Puppen.
Die Puppen sollten jeweils verschiedene Menschen darstellen. Ich erkannte meine Puppe und Morgan's. Weiter konnte ich mich nicht umblicken da sie schon mit sprechen begann: „Da meine Lügen sowieso schon aufgeflogen sind, wird es Zeit dir endlich alles zu erzählen."
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See you somewhere
ActionDieses Buch ist die Fortsetzung von „See you soon" Also lest erst „See you soon" bevor ihr dieses Buch lest;) Die Endscheidung und Kontrolle über Zukunft und Vergangenheit... Was würdet ihr in eurem Leben ändern wenn ihr könntet? Claire Stark kan...
