Ich öffnete meine meerblauen Augen. Sofort erblickte ich einen vergoldeten Raum. Er war groß und sehr edel gehalten. Goldene Seiden Bettwäsche umhüllte meine zarte Haut. Jeder Kratzer war verheilt. Ich trug noch immer die selben Sachen. Mein Kopf dröhnte, hir kam mir alles so bekannt vor. Schließlich verließ ich das Himmelbett und schaute mich ein wenig um. Weiße Kommoden, Schränke und ein riesiger Schminktisch zierten das Zimmer. Es fühlte sich an, wie als wäre ich in die Vergangenheit gereist. Eine Wand war aus Fensterglas und wenn man heraus blickte sah man eine riesige Stadt. Gärten, Hauser, grüne Wiesen. Es sah traumhaft aus. Kinder spielten auf den Straßen. Für einen winzigen Moment dachte ich, ich träumte. Das Geräusch als jemand herein kam erschreckte mich. Ich drehte mich um und erblickte eine wunderschöne Frau, mittleren Alters. Sie hatte stechende, bernsteinfarbende Augen, ihre Augen strahlten Wärme sowie Macht aus. Ihr goldenes Haar war gelockt und passend zu ihrem langem Kleid. „Hallo Claire" sagte sie sanft und lächelte. „Wo ist meine Schwester?" hinterfragte ich misstrauisch. „Dem kleinen Menschlein geht es geht, ich ließ sie auf der Erde zurück, unversehrt, ich denke deine vielen Verehrer werden sich um sie kümmern" erklärte sie. „Was glauben sie bitte wer sie sind." „Beruhige dich mein Kind." „Ich bin Delia, Georgia, Walkan, Königin von Tiveline und deine Mutter."
Ich begann zu grinsen. „Ja klar und ich bin der Osterhase." „Unser Land ist behütet vor all der Außenwelt, unser Land, dein Land ist eine Legende, an die nicht viele Menschen glauben."
„Nein, nein das kann nicht sein, meine Mutter starb, sie hatte einen Unfall" protestierte ich. „Also willst du mir sagen, dass du nicht unsere Ähnlichkeit und das Gefühl zuhause zu sein verspürst?" fragte sie und schaute freundlich. „Aber das" stotterte ich heraus. Ich sammelte meine Gedanken: „Erzähl mir alles." Sie nickte und ich setzte mich wieder auf mein Bett.
„Nun, ich bin eine Göttin, sowie meine Eltern Götter waren. Ich bin die Göttin der Zeit, einzige Tochter von Athene." Kurz fühlte es sich so an als würde das Blut was durch meine Adern floss gefrieren. „Meine Mutter hatte eine Affäre mit Apollon, dem Gott der Sonne, was damals niemand erfahren durfte, damit ihr Ruf als jungfräuliche Athene nicht gefährdet wird. Mutter gab mich weg. Ich wuchs in Asgard auf. Ein dir wohl bekanntes Königreich, nicht war?"
Ich nickte. „Aber wie bist du auf die Erde gekommen?" löcherte ich sie.
„Die Jahre vergingen und ich wurde erwachsen, ich lernte Odin kennen, meine erste große Liebe. Wir hatten eine tolle Zeit, doch irgendwann funktionierte es einfach nicht mehr. Jahre später verließ ich Asgard und besuchte die Erde. Mich interessierten die Menschen und ihr Leben. So unterschiedlich waren unsere Welten garnicht. Auf einer Party, im Jahre 1988 lernte ich deinen Vater kennen. Er war charmant und verzauberte mich sofort. Es dauerte nicht lange schon Verliebten wir uns und aus unserer Liebe entstand unsere größte Schöpfung, du."
Ich lächelte.
„Doch so wie alles, hatte auch unsere Geschichte ein Ende. Ein paar Wochen nach deiner Geburt, musste ich gehen, ich erfuhr das mein Vater ein geheimes Königreich gründete bevor er Starb und nun musste ich es regieren. Also bin ich gegangen, es war meine Pflicht. So wie es deine Pflicht ist, nach meinem Tot, dein Land, unser Land, dass Land deines Großvaters zu regieren." erklärte sie zu Ende.
„Und meine Kräfte, was bin ich?" „Du Claire, bist eine Halbgöttin, wohlmöglich einzige noch lebende Nachfarin von Zeus, dem mächtigsten aller Götter, daher hast du deine Kräfte und deine Gabe nicht zu altern, due du an Personen die du liebst weitergeben kannst" antwortete sie.
Ich wusste nicht was zu sagen war. Das erklärte alle meine Fragen. Sollte ich sauer sein? Wenn ja, dann tut es mir leid aber das bin ich nicht. Meine Mutter hat ihr Volk über ihre Tochter gestellt, jede gute Königin sollte das tun oder nicht? Ohne es überhaupt zu merken umarmte ich Delia, die genau neben mir saß. Es dauerte ein wenig doch dann erwiderte sie due Umarmung.
Wir redeten noch den ganzen Tag. Sie entschuldigte sich hunderte Male und ging immer wieder sicher das ich nicht wütend auf sie bin.
Mum zeigte mir den riesigen Palast und das halbe Königreich.
Zwei Tage vergingen und gerade machten wir einen Morgenspaziergang. „Also meine süße, bist du verliebt?" begann sie auf ein Mal. Ich verstummte und merkte das ich langsam rot wurde. „Schon gut, du brauchst doch nicht rot zu werden" sagte sie erneut.
„Es ist Loki, nicht war?" „Glaub mir ich weiß, dass es die Männer dieser Familie es wirklich gut beherrschen das Herz einer Frau zu erobern" kicherte sie. Ich erzählte ihr in den letzten Stunden meine ganze Lebensgeschichte und ließ auch die bis jetzt immer gescheiterten Romanzen nicht aus. „Loki und ich sind schon lange getrennt, dass weißt du doch" sagte ich nur grinsend. Doch plötzlich blieb sie stehen und hob meinen Kopf an: „Aber du lächelst wenn du seinen Namen sagst."
Wenig später fragte sie erneut: „Und Steve, bist du ihm immer noch sauer, ich meine verständlich nach allem was er dir angetan hat."
„Ähm ich" stotterte ich heraus. „Ich schätze schon." „Gut so, ich mochte ihn noch nie!" „Du kennst ihn doch garnicht." „Trotzdem, nenn es einfach mütterlichen Instinkt." begründete sie und wir beide brachen in Gelächter aus.
*später am selben Tag*
„Möchtest du wirklich schon gehen?" „Tut mir leid, dass ich nicht so lang bleiben konnte aber ich muss zurück zu Morgan" sagte ich und umarmte meine Mutter. „Bevor du gehst, möchte ich dir das gut geben" sagte sie und gab mir ein kleine Dose. Ich öffnete sie. Darin war ein Armband. Es war gold, sehr modern aber trotzdem edel. Im Armband waren einzelne Steine eingesetzt wurden. „Durch dieses Armband, kannst du hir her kommen, wann du willst, es enthält Portalsteine." „Dankeschön" sagte ich, zog das Armband an und dachte an den Ort an den ich will. Sekunden später stand ich in meinem Schlafzimmer.
Ich konnte es immer noch nicht fassen. Schnell suchte ich Morgan auf. Sie war in ihrem Zimmer und schlief. Ich setzte mich auf ihr Bett und Strich ihr eine Haarsträhne hinters Ohr. Sie begann wach zu werden: „Claire, wo zur Hölle warst du?" „Bei meiner Mutter" sagte ich kühl heraus. „Was?!" „Ich habe dir viel zu erzählen Schwesterherz."
Hi,
dieses und das Kapitel davor waren einfach mehr als 1000 Wörter.
Das schreiben fällt mir im Moment sehr leicht und macht auch sehr Spaß, weil ihr einfach so krass viel supported.🥰
Ihr seid alle wirklich lieb, fühlt euch gedrückt.
Ps: Denkt über die ganze Vorgeschichte von Delia (Claires Mum) einfach nicht so viel nach, hab ich mir alles selbst ausgedacht! :)
LG❤️
Bleibt gesund!
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See you somewhere
ActionDieses Buch ist die Fortsetzung von „See you soon" Also lest erst „See you soon" bevor ihr dieses Buch lest;) Die Endscheidung und Kontrolle über Zukunft und Vergangenheit... Was würdet ihr in eurem Leben ändern wenn ihr könntet? Claire Stark kan...
