Kapitel 2.

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Ich war eingesperrt und konnte nicht mehr weg.

Ich bekam Panik. Was wollen diese Männer von mir? Und warum versperren sie den Weg? Was ist wenn sie mich umbringen?

Aber es passierte rein gar nichts. Ich fing an mir die Männer genauer anzuschauen, was sollte ich auch sonst machen und meine Panik hatte sich schon wieder gelegt.
Die Männer waren alle sehr groß und muskulös, sahen aber noch recht jung aus, sie waren 20, höchstens 25 Jahre alt.
Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als ich meinen Namen hört und sah den größten Mann mit einem Handy telefonieren, dabei wandte er aber nie seinen Blick von mir ab.

"Wir haben sie, Sir."

"Ja ich bin mir sicher, es ist Kylie Brown, Sir ... Okay."

Damit beendete er das Gespräch und ließ sein handy zurück in seine Hosentasche gleiten.
Dann ging er langsam auf mich zu und ich begann rückwärts zu gehen bis ich eine Wand mit meinem Rücken spürte. Ich merkte wie die Panik wieder hoch kam und eine Träne meine Wange runterrollte.
Als der Mann nur noch knappe 30 cm von mir entfernt war und meine Träne sah grinste er nur und das letzte was ich bemerkte war das er mir ein Tuch gegen das Gesicht drückte und dann wurde alles schwarz.

~~~

Ich machte langsam meine Augen auf und kniff sie sofort wieder zu. Ich wurde geblendet.
Nachdem sich meine Augen langsam an das Licht gewöhnt hatten versuchte ich aufzustehen aber ich war an einen Bürostuhl gefesselt.

Warum fesseln die mich bitte, ich weiß sowieso nicht wie ich hier rauskomme.

Ich begann mich langsam im Raum umzusehen. Der Raum war ziemlich groß und hatte eine hohe Decke. Ich saß mit meinem Bürostuhl vor einem großen Schreibtisch. Hinter dem Tisch stand noch ein Bürostuhl der weitaus gemütlicher als mein Stuhl aussah. Ganz hinten war eine große Wand aus Glas wodurch die Sonne mich geblendet hatte. Ich schaute mir den Raum nich ein bisschen genauer an.

Auf einmal schwang die Tür auf und prallte gegen die Wand. Ich zuckte kurz zusammen und drehte mich dann um. In der Tür stand ein Mann der damit beschäftigt war seine Hände an einem weißem blutverschmiertem Hemd abzuwischen und mich deshalb nicht bemerkte. Er schlug die Tür hinter sich zu und begann sein Hemd aufzuknöpfen. Ich musterte ihn. Er war groß, jung, höchstens 20 und mindestens 185 cm groß. Er hatte mittellange, braune Haare die er zurückgegelt hatte, aber es hingen ein paar Strähnen an seiner Stirn heraus. Er hatte wunderschön blau-graue Augen und seine Lippen sahen weich aus. Sein Körper war sehr muskulös und man konnte sein sixpack sehen weil er gerade sein Hemd auszog.

Er hatte mich immernoch noch nicht bemerkt und setzte sich jetzt in den Stuhl gegenüber von mir und schaute auf einen Stapel Papiere.
Ich wusste nicht was ich machen soll also beschloss ich etwas zu sagen aber was?
Als ich noch überlegte schaute mich der Mann auf einmal an und fing an zu schreien weil er sich anscheinend erschreckte und ich erschrak auch aber zuckte nur zusammen.

"AHH SCHEIßE" schrie er mich an.

"WER ZUM TEUFEL BIST DU UND WAS MACHST DU IN MEINEM SCHEIß BÜRO?!"

Gute frage das wüsste ich auch gern.

"Ich bin Kylie und keine Ahnung warum ich hier bin." sagte ich und schaute dabei auf meine Füße.

"Du bist Kylie?"fragt er und ich wunderte mich nur wie er sich so schnell wieder beruhigen konnte.

Ich nickte. Ich meine das hatte ich doch grade gesagt oder.

Ich schaute hoch zu ihm und er starrte mich nur kalt an während er breitbeinig und zurückgelehnt in seinem Bürostuhl hin und her schwang.
Ich denke ihn amüsiert der Anblick eines hilflosen Mädchens das gefesselt auf einem seiner Bürostuhl sitzt denn er grinste auf einmal.
Dann griff er zu seinem Telefon was auf dem Schreibtisch stand wählte eine Nummer und drückte auf die Lautsprächertaste. Dabei ließ er mich kein einziges Mal aus den Augen. Als sich eine Stimme am anderen Ende der Leitung mit einem trockenen "Ja bitte" meldete hörte er auf zu grinsen und schaute mich wieder kalt an.

Der Mafia BossWo Geschichten leben. Entdecke jetzt