cause you've got me and you know / that I've got you and I know - Til Forever Falls Apart, FINNEAS & Ashe
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„Florence! Florence! Jetzt warte doch mal!", Harry sprintet ihr hinterher und es ist nicht so, dass Florence das nicht wahr nimmt, sie will gerade einfach nicht auf ihn reagieren. Denn dann muss sie erklären, wieso sie einfach noch schnell aus der Straßenbahn gesprungen ist und er ihr in letzter Sekunde folgen musste.
Die Sache mit Florence und Panikreaktionen ist, dass sie selbst nie weiß, wie sie reagieren wird. Innerlich hatte sie sich schon darauf vorbereitet, die Präsidenten aufzählen zu müssen, um ruhig zu bleiben und eine weitere Situation wie diese im Fahrstuhl zu vermeiden.
Doch stattdessen durchfährt sie einfach nur Wut auf sich selbst, dass sie sie nicht früher erkannt hat und Wut auf die blonde Frau, dass sie ihren verdammten Job machen muss. Irgendwo in dem Punsch aus Wut ist sie sogar wütend auf Robbie, dass er nicht einfach aus einer stinknormalen Familie kommen kann, die nicht durch ihren Reichtum in der Öffentlichkeit stehen muss.
Florence hat sie schon längst aus den Augen verloren und rennt eigentlich nur noch sinnlos die Haltestelle entlang, aber in ihr gibt es noch einen Funken Hoffnung sie wieder zu sehen.
„Florence!", Harrys Stimme ist auf einmal ganz nah und seine Hand fasst sie an der Schulter. Sie zuckt zusammen, so fest umfasst er sie. Er muss regelmäßig joggen gehen oder so was. Denn sie war nie sonderlich langsam gewesen, aber Harry hat trotzdem kein Problem damit, sie einzuholen.
Mit einer Hand dreht er sie zu sich um und hat wohl selbst nicht bemerkt, wie nah sie sich schon wieder sind, da er kurz die Augen aufreißt und einen kleinen Schritt zurück macht. Florence fühlt sich an die Situation im Flur zurückerinnert. Als will Harry nun ihr „personal space" beachten, obwohl sie in der Umkleide dicht aneinander gestanden hatten und in der Straßenbahn kein Blatt mehr zwischen sie gepasst hätte.
Es hätte sie nicht gestört, wenn Harry einfach so nah an ihr stehen geblieben wäre. Irgendwann zwischen ihrem Knöchel, den er festgehalten hatte, als sie auf ihrem Autositz stand und dem Kuss in der Straßenbahn, hatte Florence aufgehört sich Gedanken über Harrys Berührungen zu machen.
Sie stören sie nicht mehr, so wie sie das noch beim Tanzen gemacht hatten, stattdessen genießt sie die inzwischen richtig.
„Jetzt atme erst mal kurz durch", Florence sieht sich noch ein letztes Mal suchend um, in der Hoffnung sie zu sehen, bevor sie die Schultern hängen lässt und sich ergeben zu Harry wendet. Seine suchenden Augen wandern über ihr Gesicht, als wäre sie ein Puzzle und er probiert alle Teile zusammen zu setzen.
Vielleicht hat sie etwas im Gesicht? Oder ihre Wimperntusche klebt auf ihrem Lid über ihrem Auge? Wenn sie schwitzt, passiert das manchmal. Prüfend will sie mit ihrer Hand über die Stelle fahren, die immer verwischt, doch unter seinem Blick, traut Florence sich nicht einmal ihre Hand zu heben.
Es fühlt sich unglaublich unangenehm an, von Harrys grünen Augen so abgesucht zu werden und Florence kann sich nur zu gut daran erinnern, als Robbie sie genauso angeschaut hat. „Schau mich nicht so an."
Sie verschränkt die Arme vor der Brust und fühlt sich wie ein trotziges Kind, als sie nicht anders kann, als genervt die Augen zu verdrehen und dabei zu seufzen.
„Was ist denn los? Ich hätte fast noch eine Station weiter fahren müssen", Harrys Wangen sind gerötet und vielleicht bildet Florence sich das ein, aber es kommt ihr so vor, als wären seine Lippen ein klein wenig röter und ein klein wenig angeschwollener von ihrem Kuss.
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Reallife Art // h.s
Romansa„Es ist Reallife Art. Es ist so schön, dass nur das Auge die Schönheit festhalten kann." „Ja.", sie bekommt nicht mit, wie Harrys Aufmerksamkeit auf ihr liegt, anstatt auf den Lichtern der Stadt und dem beleuchteten Nachthimmel. // Florence trifft...
