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Chapter 13 - Der See

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Traurig starrte ich zu Boden. Ich weiß er kann nichts dafür. Doch. Ich wollte nur mit ihm einen Tag verbringen. Alleine ohne das uns jemand störte. Kein Kampf. Keine Ohnmacht und vor allem keinen Mächtigen. Ich versuchte dennoch meinen Kopf nicht hängen zu lassen. Immerhin habe ich Kirito auf meiner Seite. Er liebte mich und ich ihn. Also konnte doch gar nichts schiefgehen, oder? Doch was ist, wenn er doch der Schlüssel ist? Ich sah ihn an. Nein. Er konnte nicht der Schlüssel sein um diese Welt zu verlassen. Es wäre auch idiotisch eine ganze Welt von einem einzigen Jungen abhängig zu machen. Wenn er nicht so stark gewesen wäre, sondern wie viele andere den Tot am Anfang des Spiels gefunden hätte. Dann wäre das Spiel in kürzester Zeit beendet gewesen. Was ein Glück das er so tapfer weiterkämpft.

„Asuna?" kam es nun besorgt von Kirito. Ich war ganz in Gedanken versunken.

„Ach tut mir leid. Alles gut." Versuchte ich ihn zu beruhigen.

„Ich habe dich gefragt ob wir uns langsam mal in das Wasser wagen sollten?" Sein Gesichtsausdruck war immer noch besorgt.

„Achso! Ja aber klar doch! Dann ab in die Bikinis!" schrie ich voller Elan. Er brauchte nicht alle meine Gedanken sofort zu wissen. Die zwei stimmten zu und somit schmissen wir uns in die angemessene Kleidung.

„Platz da!" schrie ich wie ein kleines Kind und hüpfte vom Steg direkt in das kalte ungewisse. Schnell tauchte ich wieder auf.

„Das Wasser ist herrlich! Kommt rein!" Wie eine wilde winkte ich den beiden am Ufer zu.

„Alles klar! Pass auf!" nun lief Kirito direkt auf mich zu.

„Doch nicht auf mich, du Idiot!" schrie ich panisch da er seine Richtung einfach nicht änderte. Mit großem Anlauf sprang er über mich drüber.

„Lisbeth! Was ist? Du bist dran!" schrie ich ihr zu. Sie nickte und ging wie eine alte Omi sachte hinein. Was für eine Spaßbremse. Ich planschte fröhlich im Wasser.

„Scheint dir ja doch Spaß zu machen." Grinsend betrachtete mich Kirito. So ein Idiot!

„Ja. Kann schon sein." Ich wollte es nicht zu geben, doch es machte einen mega Spaß. Die Hoffnung das ich das einmal im realen Leben machen kann gab ich nicht auf. Doch dafür mussten wir erst alle Ebenen schaffen.

Wir kommen seit Wochen nicht weiter. Es sind schon so viele Jahre vergangen und das Ende scheint mir immer noch so fern. Es gibt nur noch wenige die bei Boss kämpfen beteiligt sind. Aber die ganze Situation ließ mich sowieso nicht ganz entspannen. Die ganze Zeit spukte auch der Mächtige in meinem Kopf umher und ich konnte nichts dagegen unternehmen. Ob Kirito ein Schlüssel war? Musste er getötet werden? Oder war es eine Falle? War er nicht echt? Vielleicht ein MPC mit erweitertem Feature. Ach was denke ich denn da schon wieder? Kirito war zu süß und zu echt um en MPC zu sein.

„Kirito." Flüsterte ich gegen seinen Rücken. Ich wollte mich an ihn schmiegen und einfach einmal abschalten. Bedrückt sah er mich an.

„Gehen wir raus." Kam es nun von ihm. Hatte ich ihn etwa verärgert? Oh bitte nicht. Ich wollte nicht alles zerstören. Zusammen gingen wir nach draußen.

„Wir sind gleich wieder da." Kirito packte mich fest entschlossen an meinem Handgelenk und zerrte mich weg. Er drückte mich gegen einen Baum und stemmte seine Hände neben mich.

„Sagst du mir bitte was los ist? Ich spüre es doch das etwas nicht stimmt." Raunte er mir in mein Ohr. Sollte ich es ihm wirklich sagen? Was ist, wenn er es nicht versteht? Schlecht aufnimmt und mich dann nicht mehr will? „Ich habe Angst dich zu verlieren." Nuschelte ich und sah dabei auf den Boden. Er drückte sachte mein Kinn nach oben.

„Du brauchst keine Angst haben. Mein Leben gehört ganz allein dir Asuna. Das wird sich auch nicht mehr ändern." Er versuchte alles um mich zu beruhigen.

„Da ist noch etwas. Ich weiß es ist bescheuert, doch mein Kopf denkt unaufhörlich an den Mächtigen. Was ist wenn seine Worte wahr sind?" Hatte ich das gerade wirklich gesagt? Er ging ein paar Schritte zurück.

„Du denkst also, dass ich..." er sah leicht wütend zu Boden.

„Sterben soll?" in seinen Augen sah ich wie traurig er war.

„Nein so war das gar nicht gemeint." Versuchte ich noch schnell alles zu retten.

„Sag es. Denkst du ich sollte sterben? Wenn es so sein sollte, dann nur durch eine Klinge." Er nahm meine Hand und legte sie auf seine Brust.

„Deine." Mein Herz schlug gefühlt schneller in meiner Brust. Tränen schossen mir in die Augen.

„Ich könnte dich doch niemals umbringen." Ich versuchte meine Tränen zu gut es ging zurück zu halten. Wieso wollte mein Körper überhaupt das ich weinte? Immerhin war ich die grausame Person die Kirito solch eine Frage stellte.

„Gut. Ich könnte dich auch nicht umbringen. Also, können wir den Tag noch genießen und ausklingen lassen?" Ich hörte das er bedrückt war. Das war alles meine Schuld. Ohne mich wäre er sicher besser dran. Wir gingen zurück zu Lisbeth und verbrachten noch den restlichen Tag miteinander. Doch die Stimmung die herrschte war deutlich zu spüren. Kirito und ich gingen anschließend zusammen zu mir nach Hause. Stillschweigend gingen wir die Straße entlang.

„Oh da haben wir ja die zwei hübschen." Eine unbekannte Stimme ertönte hinter mir. Sofort drehten wir uns um.

„Wer seid ihr?" fragte ich sofort und hielt meine Hand kampfbereit vor meinem Schwert.

„Wir? Wer wir sind, ist doch egal." Lachte der eine und hielt seine Hand nach oben. Das konnte doch nicht wirklich sein! Drei Mitglieder von Laughing Coffin!

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Ihr Motiviert mich! Hoffe euch gefällt das Kapitelchen. Was wohl bei Asuna los ist? Hihi vielleicht ja beim nächsten Mal.  LG Celli :)

Die Entscheidung Leben oder Sterben(Sword Art Online (SAO) FF )Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt