Wie erstarrt stand ich da. Ich traute mich nicht mal mehr einen Atemzug zu machen.
„Das überrumpelt dich sicher, dass ist uns durchaus bewusst, deswegen-." Sofort unterbrach ich ihn.
„Überrumpelt? Sie waren nie in diesem Spiel! Weder wissen sie wie es dort aussieht noch welche Verluste man in Kraft nehmen muss. Also denken sie ja nicht sich über mich ein Urteil zu erlauben! Wieso bin ich wach? Wieso nur ich?" Mein Kopf drehte sich. Asuna war bereits zwei weitere Monate in diesem Spiel gefangen während ich mich erholt hatte. Aber sie lebte noch das war das einzige das mir noch Kraft gab.
„Kazuto. Beruhige dich. Wir wollen ja herausfinden, wieso du aufgewacht bist. Es spielen immerhin noch weitaus mehr Spieler mit. Diejenigen die im Spiel gestorben sind haben es in der realen Welt nicht überlebt. Du schon. Das ist ein Phänomen! Ein Wunder. Etwas das wir erforschen müssen. Um alle die da drinnen gefangen sind zu befreien. Hilfst du uns? Kirigaya?" er sah mich mit einem Fragenden Blick an. Was sollte ich nur tun?
*Asuna PoV.*
Kirito gab mir einen allerletzten Kuss und verpuffte in kleinen Glitzerpartickel über den Himmel. Ich schrie und weinte. Das konnte nicht sein. Kirito war tot? Mein Herz brach in alle Einzelteile. Wie eine leblose Leiche lag ich auf dem kalten nassen Boden der Höhle. Im Hintergrund bekam ich mit wie mehrere Soldaten den Raum stürmten. Ein riesen Gemetzel war um mich herum. Doch ich lag einfach nur da. Gefesselt mit einem leeren Blick. Fixiert auf einen Punkt.
„Asuna! Geht es dir gut?" fragte mich eine bekannte Stimme. Er schnitt mir die Fesseln ab und ich konnte mich endlich wieder bewegen. Doch irgendwie wollte ich nicht.
„Asuna?" Klein kniete sich vor mich und tippte mich an der Schulter an. Doch ich konnte mich nicht rühren. Tränen die unkontrolliert über meine Wangen flossen und das dauerhafte Bild in meinem Kopf, dass Kirito nicht mehr auf der Welt existierte. In keiner Welt.
„Asuna, reiß dich zusammen! Was ist passiert? Wo ist Kirito?" schrie er mich an. Ich schüttelte nur den Kopf.
„Nein." Er wich ein Stückchen zurück. „Nein! Das kann nicht sein! Du Lügst!" schrie er. Klein packte mich und brachte mich aus der Höhle. Der Kampf der stattfand war mir so egal geworden, wie mein Leben. Als wir bei einer schönen Landschaft weit weg angekommen waren, ließ er mich wieder runter.
„Asuna. Sag es mir. Ist Kirito?" er sah bedrückt nach unten.
„Ja. Er ist tot." Murmelte ich gefühlskalt. Mein Blick änderte sich nicht. Meine Seele war mit ihm gestorben. Was sollte ich nur tun? Klein umarmte mich voller Kraft. Doch ich verspürte nichts mehr.
„Es tut mir so leid. Ihr seid euch so nahegestanden." Er weinte wie ein kleines Kind.
„Du bist ihm auch nahegestanden. Ihr kanntet euch von Minute eins an." Meine Stimme war monoton. Ich wollte nicht mehr leben.
„Ich werde zu ihm gehen." Murmelte ich kraftlos. Ich wollte aufstehen doch Klein hielt mich weiterhin.
„Lass mich los." Ich starrte ihn mit einem eiskalten Blick an.
„Asuna! Hör auf! Dein Leben ist deswegen nicht zu Ende! Außerdem müssen wir den anderen sagen, dass Kirito. Das er. Gegangen ist." Sagte er weinerlich. Wieso sollte ich die Person sein, die es verkünden muss? Ich weigere mich! Ich riss mich von ihm los und ging weiter gerade aus.
„Tut mir leid Asuna! Aber das ist zu deiner eigenen Sicherheit!" sagte Klein und sprang dabei auf mich. Er legte mir wieder Fesseln an. Zum Selbstschutz. Ich hasse es hier. Niemals kann ich es weiterhin ohne ihn durchstehen. Sie brachten mich zu ihrem Quartier und ließen mich bewachen.
„Was ist der Unterschied? Hier zu sein und in Gefangenheit zu leben oder zu sterben und bei Kirito zu sein?" fragte ich ihn immer wieder. Doch er schüttelte nur noch seinen Kopf. So verstummte ich immer weiter.
Tagelang hielten sie mich in einem Raum gefangen. Schließlich gab ich kein Wort mehr von mir. Traurige Blicke ruhten auf mir. Klein bemitleidete mich. Doch er konnte mir nicht helfen. Keiner konnte es.
„Asuna?" eine mir bekannte Stimme ertönte in meinen Ohren. Ich sah auf und erkannte Lisbeth. Sofort kauerte ich mich wieder auf dem Bett zusammen.
„Ich habe erst vor ein paar Stunden davon erfahren, was passiert ist. Es tut mir wirklich leid." Sagte sie. Doch meine Trauer um ihn ließ sich nicht ändern.
„Pass jetzt genau auf was ich sage! Kirito hat alles gegeben um diese Welt zu beenden. Also hör verdammt nochmal auf damit und führe das fort was er angefangen hat! Du bist Asuna der Blitz! Das ändert sich nicht nur, weil wir alle jemanden verloren haben. Ohne dich sind wir nicht in der Lage alles zu meistern. Also steh auf und reiß dich jetzt zusammen! Kirito hat uns gezeigt wie stark man in dieser Welt sein kann also bitte mach etwas daraus." Lisbeth hatte schon irgendwo recht.
„Aber woher soll ich die Kraft nehmen?" ich sah zu ihr.
„Die Liebe zu Kirito hat dir doch immer Kraft gegeben." Sie lächelte mich leicht an. Sie hatte recht. Ich musste aufstehen und kämpfen! Ansonsten hätte Kiritos tot keinen Sinn gehabt. Er wollte mich beschützen und hat alles dafür gegeben. Ich muss sein Vermächtnis fortführen. Freude und Hoffnung in diese Welt bringen und damit fange ich heute an!
*2 Monate später*
Ich schlenderte die Straße entlang. Hier war ich früher oft mit Kirito. So viele Erinnerungen die mich umgaben. Ich vermisste ihn so sehr. Jede Nacht weinte ich mich in den Schlaf, außerhalb gab ich mich zwar stark aber ich fühlte mich wie gefangen in einer Blase. Würde ich jemals wieder erwachen? Ich setzte mich in die Wiese, die Sonne schien auf meine Haut. Ich war so melancholisch.
„Asuna!" Sofort riss es mich auf. War das Kirito? Ich sah mich schnell um, doch weit und breit keiner zu sehen. Es fühlte sich so an, als wäre er ganz nahe. Aber dennoch so fern. Was war nur los mit mir? Ich klatschte mir leicht auf meine Wangen. Wieso fühlte ich mich so als wäre er hier? War es diese Gegend? Ich seufzte.
„Mein lieber Kirito. Ich kämpfe weiterhin für dass, wofür du eingestanden bist. Ich liebe und vermisse dich so sehr." Ich starrte in die Ferne. Es könnte so schön aussehen, wenn er doch nur am Leben wäre, wenn er hier wäre...bei mir.
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Hab ein neues Buchcover, gefällt es euch oder soll ich weiter an einem anderen basteln?
Lg Celli
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Die Entscheidung Leben oder Sterben(Sword Art Online (SAO) FF )
FanfictionEs war ein ganz normaler Tag in Aincrat. Die Furcht vor dem Sterben, lag hoch in der Luft. Doch gab Ich die Hoffnung nie auf. Denn ich will diese Welt zum stehen bringen. Mittlerweile sind 1 ½ Jahre vergangen... und mein Zustand wird sich nicht verä...
