Langsam aber sicher beruhigte sie sich wieder.
„Also Asuna. Sag mir. Wo ist dieser Fremde Typ der uns überhaupt in dieses Schlamassel hier reingebracht hat?" Ich sah sie eindringlich an.
„Ich weiß es nicht. Nachdem du geschrien hast, dass wir abhauen sollen sind wir das auch. Ich glaube er ist weiter gegangen in die nächste Ebene." Sie biss sich leicht auf die Lippen.
„Was für ein Arsch! Der hat uns als Ablenkungsmanöver genommen um die neuen Städte alleine zu erkunden und zu Farmen." Regte sich Klein sofort auf.
„Entweder das oder er hat das geplant um uns zu töten. Woher wusste er sonst von diesem Monster? Ah!" Ich wuschelte mir durch die Haare. Was sollten wir nur tun?
„Ich würde vorschlagen wir setzten uns ein Portal und kommen später wieder her. Wir sollten uns mal richtig ausruhen." Schlug ich vor. Etwas Anderes fiel mir einfach nicht ein.
„Okay. Machen wir." Stimmten die anderen zu. Ich ging mit Asuna zu ihrem Haus. Nach längerer Zeit waren wir endlich wieder alleine vereint. Ich legte mich völlig fertig auf das Bett. Asuna stand wie ein Geist im Türrahmen.
„Ich hatte solch eine Angst um dich." Flüsterte sie. Ich setzte mich leicht auf.
„Komm her." Ich deutete auf mein Bett. Zögerlich folgte sie meiner Einladung. Ich nahm sie fest in die Arme.
„Du bist mein Ansporn. Mein Lebensziel. Für dich kämpfe ich und für dich riskiere ich mein Leben. Ohne dich hätte ich es niemals bis hierhergeschafft. Alles andere kann gar nicht so wichtig sein wie du es für mich bist. Selbst wenn es um mein eigenes Leben geht." Mein Blick wurde ernst.
„Was willst du mir damit sagen?" fragte sie nach.
„Naja. Ich möchte das hier mit dir überstehen. Dich in der realen Welt ebenfalls so in die Arme nehmen können. Dich heiraten." Nachdenklich starrte ich die Tür an.
„Das werden wir auch schaffen. Hörst du Kirito!" mit einem leichten Klaps auf der Schulter verdeutlichte sie ihre Ansichten.
„Sicher." Aber was ist, wenn es mein Schicksal ist für dich und die anderen zu sterben? Eine Seele macht nichts aus, wenn man dafür alle anderen retten kann. Aber das konnte ich ihr nicht sagen. Sie würde traurig sein und das wollte ich ebenfalls vermeiden. Ich drückte sie noch fester zu mir.
„Ich liebe dich." Sie drehte sich zu mir um und küsste mich.
„Ich dich auch." Mit einem leichten Grinsen im Gesicht schlief sie schlussendlich ein. Doch meine Gedanken kreisten immer und immer wieder um diese eine Sache. War es Schicksal? Existierte eine solche Macht überhaupt? Warum musste ich auch nur solche Gedanken hegen? Mein Wille sollte stärker sein als meine Angst zu sterben.
Ich starrte noch einige Minuten an die Wand. Asuna schlief bereits seelenruhig. Eine Träne rollte meine Wange hinab. Reiß dich mal zusammen Kirito! Du wirst sie nicht verlieren. Nicht schon wieder. Genieße die Zeit die du mit ihr hast. Ich schloss die Augen. Ihr Duft war so angenehm, dass ich mich davon in den Schlaf verleiten ließ.
*Der nächste Tag*
Müde öffnete ich die Augen. Noch ganz benommen vom Schlaf sah ich etwas verschwommen und schwankte. Ich blickte neben mich und dieser wunderschöne Anblick den ich so lange herbei ersehnte war nun endlich eingetroffen. Asuna sah selbst schlafend aus wie eine Prinzessin.
Ein leichtes grinsen kam über meine Lippen. Ich deckte sie ein Stückchen zu und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Sie konnte ruhig noch ein wenig schlafen und sich ausruhen. Ich legte meine Schwarze Kleidung an und rüstete mich aus. Anschließend schloss ich die Tür und ging nach draußen. Wir brauchten Informationen über diesen komischen Kerl. Den werde ich mir schnappen!
*Asuna Pov*
Müde öffnete ich meine Augen. Ich war noch nicht dafür bereit aufzustehen. Ich drehte mich um und wollte mich an Kirito klammern doch als ich seine Richtung griff schlug ich nur auf der Bettdecke auf.
„Kirito?" verschlafen setzte ich mich auf und drehte um. Wo ist er?
„Kirito!" schrei ich und stand hektisch auf. Ist ihm etwas zugestoßen? War das nur ein Traum? Ist er doch nicht hier? Scheiße! Ich durchsuchte das ganze Haus doch konnte ich leider nur eine einzige Leere wahrnehmen. Sofort rief ich Lisbeth an.
„Liz! Liz!" schrie ich wiederholend.
„Asuna? Was gibt es denn?" fragte sie.
„Hast du Kirito gesehen? Ist er bei dir? Ich kann ihn nicht finden." Mein Herz klopfte heftig gegen meine Brust.
„Beruhige dich bitte. Ja er war vor einer Stunde da um seine Schwerter schleifen zu lassen aber er meinte er müsste noch etwas ganz Wichtiges erledigen. Vielleicht weißt du ja was er damit gemeint hat? Habt ihr etwa Probleme?" fragte sie sofort nach.
„Was? Nein! Keine Probleme. Er hat mir nur nicht gesagt wo er hin ist und-." Sofort unterbrach sie mich.
„Asuna. Du musst Kirito schon ein wenig Vertrauen entgegenbringen. Ich bin mir sicher, dass es nichts Schlimmes ist. Er taucht doch eh immer auf. Wer weiß was er alles erlebt hat wo er nicht hier war. Ich habe leider jetzt ein paar andere Kundschaften. Gib mir Bescheid wie alles verlaufen ist!" von einer Sekunde auf die andere legte sie einfach auf. Was er alles erlebt hat? In der realen Welt?
Er sagte ja er liegt zurzeit im Krankenhaus und hat sich ein paar Rippen gebrochen. Was wenn er mir noch etwas verschweigt? Habe ich ihn überhaupt schon auf diese Sache angesprochen wo er als Halbplayer im Game war? Wo seine Schmerzen an der Brust richtig schlimm aussahen? Ich denke ich muss es fragen sobald ich ihn sehe.
Der Anblick brannte sich in mein Gedächtnis ein. Ich zog mich an und machte mich frisch. Langsam schlenderte ich in die Küche. Ich bin mir sicher, wenn er wieder da ist möchte er etwas zu essen haben. Beunruhigt aber dennoch mit einem leichten lächeln auf dem Gesicht machte ich ihm die Brötchen die er so gerne aß. Aus dem nichts berührte mich etwas an meiner Hüfte. Schreiend drehte ich mich um.
„Hey Asuna." Kam es von ihm.
„Du Vollidiot! Du kannst dich nicht einfach so an mich heranschleichen!" schrie ich ihn sofort an. Kirito kratzte sich verlegen am Hinterkopf.
„Tut mir leid aber das so witzig aus." Lachte er.
„Eigentlich habe ich Brötchen für dich gemacht aber so wie es aussieht bekommst du jetzt keines davon." Eine Frechheit!
„Was? Aber das kannst du mir doch nicht einfach so antun, Asuna." Er klatschte seine Hände zusammen. „Ich verspreche ich mache es auch nie wieder." Entschuldigte er sich.
„Hm. Okay. Aber dafür möchte ich auch etwas." Bestimmte ich.
„Was denn?" fragend sah er mich an.
„Du erzählst mir die ganze Wahrheit. Lass mich nicht außen vor. In der Zeit wo du nur für kurze Zeit da warst und dann wieder verschwunden bist, was ist da passiert? Ich kann mich noch so genau an deine Schreie erinnern als wäre es erst gestern gewesen. Also bitte. Egal was los ist, egal was du hast. Erzähl mir davon. Jetzt."
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Keine Sorge, Keine Sorge. Es kommt schon noch was spannendes :)
LG Celli
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Die Entscheidung Leben oder Sterben(Sword Art Online (SAO) FF )
FanfictionEs war ein ganz normaler Tag in Aincrat. Die Furcht vor dem Sterben, lag hoch in der Luft. Doch gab Ich die Hoffnung nie auf. Denn ich will diese Welt zum stehen bringen. Mittlerweile sind 1 ½ Jahre vergangen... und mein Zustand wird sich nicht verä...
