*Asuna Pov*
Er war es wirklich. Kirito. Er war zu mir zurückgekehrt.
„Ich liebe dich, Kirito." Hauchte ich ihm gegen seine verführerischen Lippen. Ich konnte es immer noch nicht ganz fassen. Er war aufgewacht? In der realen Welt? Ich hatte so viele Fragen.
„Asuna. Ich liebe dich auch." Nachdem er das sagte, veränderte sich seine Mimik. Es war schmerzerfüllt. Er griff an seine Brust und kippte zu Boden.
„Kirito! Was ist los? Sprich mit mir!" schrie ich voller Angst. Hatte ich das getan? War es meine Schuld das es ihm schlecht geht? Kirito schrie vor Schmerzen. Die Tür öffnete sich und Klein kam mit seiner Gilde herbei gestürmt.
„Scheiße! Was ist passiert?" fragte mich Klein hektisch.
„Ich weiß es nicht!" Schrie ich zurück. Ich hielt seinen Kopf um ihn besser zu stützen.
„Kirito. Bitte verlass mich nicht." Flüsterte ich während ich ihn fest in den Armen hielt. Er zitterte immer mehr. Was konnte ich nur tun? Doch in dem gleichen Augenblick wo ich mich das fragte, verschwand er wieder wie ein Geist.
„Wo ist er?" die anderen sahen mich geschockt an.
„Er ist vermutlich wieder zurück." Aber es kam mir komisch vor. Er hatte sichtlich große Schmerzen. Ach Kirito. Wo steckst du nun wieder mit drinnen?
„Du sprichst in Rätzeln. Wo ist er?" fragte Klein.
„Er hat gesagt, dass er als er in dieser Welt gestorben ist, in der Realen wieder aufgewacht ist. Also schätze ich, dass er wieder in der echten Welt ist." Erzählte ich.
„Außerhalb dieser virtuellen Welt? Aber wie?" hakte er nach.
„Ich weiß es nicht. Er wollte er mir denke ich erklären. Wir können wahrscheinlich nichts weiter tun als zu warten, dass er wieder zu uns kommt." Die Hoffnung wurde in einem Schlag wiederaufgebaut. Kirito ging es gut! Er war zu Hause! Das Ziel, dass jeder der hier lebte hat. Oder zumindest die meisten.
Dennoch beschlich mich weiterhin ein ungutes Gefühl. Der Schrei ging mir nicht aus dem Kopf. Was ist, wenn die Reise hier her ihn zu sehr anstrengte? Was ist, wenn er Verletzungen davon tragen wird? Es wäre meine Schuld. Immerhin sitze ich hier fest mit all den anderen. Kopf hoch Asuna. Er lebt! Das ist alles was zählt.
„Klein. Er ist am Leben." Meine Augen füllten sich mit Freudentränen. Ich umarmte ihn voller Freude.
„Was ist denn hier los?" Die ahnungslose Lisbeth stand vor der Tür.
„Liz! Er lebt." Schrie ich und fiel auch hier in die Arme.
„Was ist denn passiert? Hat sie jetzt komplett den Verstand verloren?" flüsterte sie zu Klein.
„Nein, Kirito. Er ist." Stammelte er nun ebenfalls Tränenreich.
„Am Leben." Gespannt sahen wir sie an.
„Was?" sie stand regungslos da. Ich ließ sie los und sah sie an.
„Ihr verarscht mich doch gerade oder? Das finde ich nicht witzig!" Sie stemmte ihre Hände gegen ihre Hüften.
„Denkst du wirklich, dass wir Witze über so etwas machen würden?" fragte ich sie.
„Es ist wahr. Wir haben ihn alle gesehen." Klein setze sich auf mein Bett.
„Oh nein! Warum habe genau ich das ganze verpasst? Ich hätte ihn auch gerne wiedergesehen." Sie sah traurig aus. Verstehen konnte ich sie definitiv. Immerhin hätte es mich umgebracht die einzige zu sein die alles verpasst hätte.
„Er wird sicher wieder kommen. Wir müssen nur Geduldig sein und auf ihn warten." Ich grinste sie an. Meine Freude konnte heute nichts und niemand mehr zerstören! Ich ging meinen alltäglichen Sachen nach und wartete. Vergebens. Tage vergingen und immer noch keine Spur von meinem Geliebten.
Was wenn seine Schmerzen zu groß waren und er es nicht mehr hier herschafft, weil er tot ist? Nein! Daran durfte ich nicht einmal denken! Aber wo ist er? Es sind bereits neun Tage vergangen und er ist einfach nicht aufgetaucht. Das einzige, dass ich machen konnte war auf ihn zu warten. Weiter zu kämpfen und überleben.
*Kirito PoV*
Alles fühlte sich so leicht an. Aber eine gewisse Schwere zog mich immer wieder hinunter. Egal wie schön es sich anfühlte, nichts zu fühlen und frei zu sein von jeglicher Last bedrückte mich etwas. Oder jemand? Wer beschäftigte mich so sehr? Asuna! Verdammt! Ich öffnete meine Augen.
Wo war ich? Die Luft strömte in meine Lungen wodurch ich husten musste. Es tat so weh. Ich hatte einen Schlauch im Hals stecken. Nicht schon wieder! Ich drückte auf die Not-Taste die neben mir lag. Sofort eilten fremde Personen in den Raum. Der Schlauch wurde mir entfernt. Es war dunkel und kalt. War ich in einem Krankenhaus?
„Er ist wieder wach! Informiert seine Familie!" schrie eine. Ich fühlte mich schwäche als je zu vor.
„Bleiben sie ruhig liegen. Ich fasse es nicht, dass sie es geschafft haben!" freute sich eine Krankenschwester. Ich sah sie nur verwirrt an. Was geschieht hier bitte?
„Nah! Über den Berg natürlich." Sagte sie grinsend zu mir. Wie schlecht stand es denn bitte um mich?
„Was?" keuchte ich.
„Das erklärt ihnen am besten der Herr Doktor." Sie zwinkerte mir zu uns holte ihn.
„Herr Kirigaya. Es stand wirklich schlecht um Sie. Erstaunlich das sie es geschafft haben. Sie hatten einen Herzanfall und erstickt wären sie ebenfalls fast. Mit Müh und Not konnten wir sie reanimieren allerdings fielen sie daraufhin für kurze Zeit in das Koma. Wir dachten es würde Jahre dauern bis sie, falls überhaupt, aufwachen." Er sah mich mit ernsten Blick an.
„Wie lange?" immer noch spürte ich diesen Ekelhaften Schlauch in meinem Hals wodurch mir das reden schwerer fiel.
„Heute ist Tag elf." Erklärte er. Tag Elf? Das bedeutet ich bin fast seit Wochen nicht mehr bei Asuna gewesen! Ich wollte aufstehen, doch meine Kraft hing leider noch in den Sternen. Verdammt. Ich musste hier raus!
„Kazuto!" schrie meine Tante. Oh nein, die hatte mir gerade noch gefehlt.
„Er ist wirklich aufgewacht. Mein dummer Junge. Du hast mir so einen Schrecken eingejagt. Zwei Herzinfarkte!" sie nahm mich in die Arme. Wie sollte ich ihr erklären, dass ich auch einen dritten in Kauf nehmen würde nur um wieder bei ihr zu sein?
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Bisschen kürzer ich weiß. Aber irgendwie geht mir gerade ein bisschen die Motivation aus. :(
Hab euch trotzdem lieb <3 LG Celli
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Die Entscheidung Leben oder Sterben(Sword Art Online (SAO) FF )
FanfictionEs war ein ganz normaler Tag in Aincrat. Die Furcht vor dem Sterben, lag hoch in der Luft. Doch gab Ich die Hoffnung nie auf. Denn ich will diese Welt zum stehen bringen. Mittlerweile sind 1 ½ Jahre vergangen... und mein Zustand wird sich nicht verä...
