Asuna POV
Langsam und schwer, öffnete ich meine Augen. Wo war ich? War das der Himmel. Ich blinzelte angestrengt da ich alles verschwommen sah. Langsam verschärfte sich meine Sicht wieder und ich konnte wieder einigermaßen sehen.
Ich lag in einem Bett. Sachte hieve ich mich aus der weichen Matraze. Alles war dunkel. Ich Erkundschaftete das Haus in dem ich zu sein schien. Ich traute mich nicht das Licht aufzudrehen.
Auf einmal meldete sich mein Magen - laut knurrend. Na super! Ich musste was essen. Ich ging irgendwelche Treppen hinunter dort fand ich eine Küche vor. Jedoch nichts Essbares. In meinem Inventar sah es auch nicht rosiger aus. Wo war ich nur? Ich ging wieder auf das Zimmer wo ich aufgewacht war. Ich legte mich wieder hin. Meine Müdigkeit wurde stärker. Ich schloss die Augen und schlief ein.
Als ich dann wieder erwachte war es hell. Meine Rettung. Nun konnte ich mich wieder orientieren! Ich streckte mich und gähnte einmal genüsslich. Ich sah mich in dem Zimmer um und fand einen schlafenden Kirito vor. Er saß in einem gemütlich aussehenden Stuhl.
Wie süß er aussah. Sein Mund war leicht geöffnet. Ich spürte wie sich Blut in meine Wagen pumpte. Er hatte mich wahrscheinlich hierher gebracht. Und auf mich aufgepasst. Ich grinste. Dafür schulde ich ihm was! Ich stand auf und ging abermals nach unten in die Küche. Doch es war immer noch nichts vorhanden.
Ich sah durch ein Fenster nach draußen. Wir waren wie es aussah in einem kleinen Dorf. Am Ende der Straße erkannte ich einen Lebensmittelladen, meine Chance! Ich sprintete förmlich zu dem Laden. Dort angekommen sah ich mich um. Er war wirklich klein. Doch wie sagt man? Klein aber fein!
Ich nahm mir einen Korb und spazierte durch die kleinen Gänge und als ich was sah, was lecker aussah, schnappte ich es mir und tat es in den Korb. Mein einziger Gedanke dabei war: Ich muss mich revangieren! Als ich fertig mit einkaufen war, ging ich wieder zu dem Häuschen in dem ich aufgewacht war. Ob er das gemietet hat? Ich betrat das Haus und ging in die Küche. Dort packte ich das ganze Zeug aus und fing an.
Ich bemühte mich irrsinnig um ein gutes Essen auf den Tisch zu zaubern. Als ich fertig war, deckte ich noch den Tisch. Da Kirito immer noch nicht wach war ging ich nach oben. Er schlief immer noch. Wie süß. Ich kniete mich vor ihn.
„Kirito?" fragte ich sanft. „Kirito." Wiederholte ich. Doch er rührte sich kein bisschen. Ich griff mit meinem Zeigefinger auf seine Wange. „Hallo? Kirito, wach auf!" sagte ich mit einem Grinsen im Gesicht.
Langsam regte er sich. Er schlug seine Augen auf. Als er ich sah, war er auf einmal hellwach. Wieder umarmte er mich. Das Gefühl das ich dabei bekam, war so schön, dass ich ihn ebenfalls umarmte.
„Du bist endlich wieder wach!" sagte er voller Besorgnis. Er war ja schon irgendwie süß.
„Em, wo, wo sind wir hier?" fragte ich sachte.
„In einem kleinen Dorf nicht weit weg von der Brücke. Aber, halt mal! Was riecht den hier so gut?" fragte er.
„Ach, ich habe zum Dank das du auf mich aufgepasst hast, eine Kleinigkeit gekocht und-." Er unterbrach mich.
„Was? Echt? Wirklich!?" seine Augen funkelten. Wie verfressen. Ich nickte einfach nur. Er schnappte sich meine Hand und rann mit mir nach unten wo das Essen schon angerichtet war.
„Wow! Asuna! Du bist die Beste!" sagte er. Schnell setzte er sich auf einen Stuhl. So schnell konnte man ihn also zufrieden stellen?
„Nah, komm schon!" sagte er. Ich grinste nur und setzte mich wortlos hin.
„Guten Appetit!" sagten wir uns gegenseitig und fingen an. Es war wirklich nicht so schlecht geworden. Als wir fertig waren, beschäftigte mich eine Sache.
„Du, Kirito?" fing ich an.
„Ja?" fragte er.
„Wie, wie lange war ich den jetzt bewusstlos?" ich sah ihn besorgt an.
„Zwei Tage." Sagte er ruhig.
„Zwei TAGE?!" schrie ich. So lange war doch nicht normal?
„Ich weiß zwar nicht was das war, aber du hast mir eine Heiden Angst gemacht." Meinte er.
„Tut mir leid?" kicherte ich. -Das war bestimmt da es mir in der realen Welt scheiße geht. Ich wusste mein Ende sei Nah!
„Du sag mal, Asuna." Er sah zu Boden.
„Ja? Was ist denn?"
„An der Brücke. Hast du etwas vor dich hin genuschelt. Etwas mit sterben. Erinnerst du dich? Sag mir doch bitte was da los ist. Was ist denn mit dir?" fragte er mit einem besorgtem Gesicht.
„Em...mit mir, ist...gar nichts." Stotterte ich. „Das glaube ich dir nicht! Sag schon!" er stand auf.
„Kirito, du machst mir Angst." Flüsterte ich.
„Asuna, sag mir bitte, was ist mit dir los? Willst du etwa sterben?" fragte er.
„Nein, nein das nicht aber." Ich hielt inne. Wieso sollte Ich es ihm erzählen? Ihm hat das nicht zu interessieren. Außerdem, verliere ich noch mein Ziel aus dem Auge. Ich stand auf
„Gut, Ich habe mich revangiert das du mir geholfen hast. Jedoch muss ich dir nichts aus dem Real Life erzählen. Bis irgendwann." Ich stand auf und ging. Es tat mir weh ihn so zurückzulassen, doch was hätte ich sonst tun sollen?
Sind wir mal ehrlich. Ich hätte nichts tun können. Rein gar nichts. Hätte ich ihm von echten Leben erzählt, ach nein ich denke nicht einmal daran! Außerdem, bin ich Asuna Yuuki, eh schon so gut wie Tod. Das würde ihn und mir nur noch mehr verletzten. Wenn wir dann gute Freunde geworden wären und ich noch so lange lebe, dass ich und er aus dieser Welt entfliehen könnten, würde er mich finden wollen und dieser große Aufwand nur um zu erfahren das ich gerade am Sterben bin. Nein, das wollte ich ihm nicht antun.
Ich rannte und rannte. Ich wusste nicht ob er mir hinterher rannte oder nicht. Doch das war mir egal. Ich muss es schaffen. Ich muss in eine Gilde! Einer starken! Das ich diese Welt mit anderen Spielern endlich beenden kann! Als ich vor lauter laufen nicht mehr konnte. Fand ich mich wieder auf meiner Brücke wieder. Gut. Dann war nun mein erster Stopp mein eigenes zu Hause und dann würde ich weiter überlegen.
Als ich heim kam, sah alles genauso aus wie ich es verlassen hatte. Ich lag mich auf mein Bett. Ich hasste meine Krankheit! Immer wieder gehen meine Gedankengänge zu dieser Sache hin. Immer wieder hallt es in meinen Kopf. Ich werde Sterben. Denn ich habe Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. Ja das ist scheiße! Welcher Mensch würde schon gerne an Rinderseuche sterben? Genau! Niemand!
Dazu erzeugte mein Körper einen Abszess da nach einer Operation an der Leber etwas falsch gemacht worden ist. Deshalb wollte ich immer wieder in diese wunderbare Welt eintauchen. Wo ich keine Schmerzen hatte. Wo ich gesund zu scheine, obwohl ich es nicht bin und nun bin ich hier gefangen. Klar ist es schön nichts zu spüren. Doch, ich will wissen wie lange ich noch leben darf! Ich will es so gerne wissen.
Tränen kullerten über meine Wangen. Schnell wischte ich sie weg. Nicht weinen Asuna! Sei stark! Und zeige dies jeden! Du wirst die Stärkste Kriegerin in ganz Aincrad sein! Die stärkste und die furchtloseste! Doch welche Gilde könnte da für mich am besten geeignet sein?
*Ding Dong*
„Hä? Wieso klingelt es den bei mir?" fragte ich mich selbst. Ich stand auf und öffnete die Tür. Vor mir stand ein alter Freund von mir.
„Hey, was machst du denn hier?" fragte ich verwirrt.
„Ich habe gehört du suchst eine Starke Gilde und ich kenne da eine..." sagte er.
„Achja? Welche denn? Würden die mich den auch aufnehmen?" fragte ich interessiert.
„Ja sicher! Ich hätte alles schon geklärt Du müsstest nur noch ja sagen und mit kommen. Die Gilde heißt: Ritter des Blutschwures."
...
Das Dritte Kapitel ist draußen! Wo bleiben jetzt die Kommentare? Ich bin interessiert wie es euch gefällt! :D
Eure Celli <3
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Die Entscheidung Leben oder Sterben(Sword Art Online (SAO) FF )
FanfictionEs war ein ganz normaler Tag in Aincrat. Die Furcht vor dem Sterben, lag hoch in der Luft. Doch gab Ich die Hoffnung nie auf. Denn ich will diese Welt zum stehen bringen. Mittlerweile sind 1 ½ Jahre vergangen... und mein Zustand wird sich nicht verä...
