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Chapter 18 - Aincrad

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*Kirito PoV*

Ich musste mich vor eine Wahl stellen. Entweder, bei geheimen Experimenten ein Teil sein und Asuna retten oder es nicht tun und sie eventuell nie wiedersehen. Tz. Als hätte ich tatsächlich eine Auswahl. Es gab für mich nur einen einzigen Weg zu beschreiten. Asuna zu retten! Ich hoffte nur aus ganzem Herzen, dass sie weitermacht und nicht stirbt. Ich könnte es mir niemals verzeihen! Ich willigte den Deal mit Kikuoka ein.

 „Sehr gut! Dann lass uns doch gleich anfangen. Wir machen alles startklar, dass du in unsere Einrichtung verlegt wirst." Er klatschte seine Hände zusammen und verließ den Raum. Sofort packte ich meine Sachen zusammen. Egal was mich hier erwartete, ich mache es für die Person die ich liebe.

„Reiß dich zusammen!" flüsterte ich streng zu mir selbst. Als ich fertig gepackt hatte kam er auch schon wieder hereinspaziert.

„Gut Kazuto! Gehen wir." Er war voller Tatendrang. Ich hatte ein so ungutes Gefühl im Magen, doch da musste ich jetzt durch. Ich folgte ihm in die neue Einrichtung die ich scheinbar nun mein zu Hause nennen musste. Abgeschottet von der Außenwelt. Wieso durfte ich nicht wirklich zu Hause sein und dort übernachten und täglich hierherkommen? Es war wie ein Gefängnis.

„Gut. Setzt dich doch bitte hier hin. Wir werden jetzt einige Überprüfungen durchführen." Er zeigte mir etwas, dass aussah wie ein elektrischer Stuhl. Wurde ich etwa gleich gebraten? 

„Keine Angst." Eine Frau kam auf mich zu und stöpselte mich an diese Geräte an. Ich fühlte mich mehr als unwohl. Es passte einfach etwas nicht zusammen.

„Das beste kommt zum Schluss." Sagte Kikuoka und drückte mir eine große Spritze in den Arm.

„Hey! Was ist das!" schrie ich. Doch bevor ich eine Antwort erhalten konnte war ich weggetreten. Einige Zeit später wachte ich wieder auf. Angekettet wie ein wildes Tier, lag ich in einem Bett. Was sollte das? Ich riss mich von den Fesseln los. Wo war ich hier? Alles kam mir so anders vor. Nicht so real.

Ich öffnete die vor mir liegende Tür. Sonnenstrahlen schienen über mein Gesicht und die Dunkelheit war wie weggefegt. Irgendwoher kenne ich diese Gegend doch. Ja klar! Hier bin ich mit Asuna früher oft spazieren gegangen. Es sieht hier wirklich ganz genauso aus. Ich drehte mich um. Die Tür in der ich hindurch gestiegen war, war verschwunden. Wie durch Zauberhand. Ich blickte nach vorne und konnte meine Augen nicht fassen.

„Asuna!" schrie ich. War sie das wirklich? Ich wusste es nicht. Sie wollte sich gerade umdrehen, da riss es mich auf. Piepsen dröhnte in meine Ohren. Was passierte hier? Ich war wieder an diesem Stuhl.

„Sagenhaft! Einfach sagenhaft und das beim allerersten versuch!" schrie Kikuoka. Mir war schwindelig und schlecht. Was war das?

„Kirito. Das war super! Können wir nicht gleich einen weiteren Versuch starten?" fragte er die anderen aufgeregt. In diesem Moment musste ich mich übergeben.

„Lass das! Er sollte sich mal ausruhen! Immerhin ist Kazuto keine Maschine!" sagte Aki streng.

„Wo war ich? War das ein Traum?" murmelte ich.

„Ich erkläre dir alles später. Ruh dich erst aus." Sie befreite mich und brachte mich dort in eines der Zimmer.

„Bitte Aki! Ich muss es wissen. War ich wirklich in Aincrad? Habe ich sie wirklich gesehen? Ich verstehe das alles nicht." Ich griff mir an den Kopf. Mir war schwindelig und schlecht. Was war hier nur los?

„Ruh dich aus und wir reden morgen, okay?" sie versuchte mich zu beruhigen allerdings ohne Erfolg.

„Nein!" ich packte sie am Arm. Sie sah mich mit einem traurigen Blick an.

„Ja. Du warst für einen Augenblick dort. Aber weiteres morgen." Dann verschwand sie durch die Tür. Das Schwindelgefühl wurde so stark, dass ich das Bewusstsein verlor.

*Einige Stunden später*

„Kazuto? Kazuto! Wach doch auf!" an mir wurde gerüttelt. Müde machte ich die Augen auf und erblickte in Akis Gesicht.

„Noch fünf Minuten." Murmelte ich, dabei wollte ich mich gerade auf die Seite drehen. „Nichts da! Es ist schon spät. Aufstehen." Sie legte ihre Hände auf Ihren Hüften und sah mich dabei ernst an.

„Schon gut." Ich streckte mich und stand auf.

„Hier ist dein Essen." Aki stellte mir ein Tablett vor die Nase.

„Ist das essbar?" ich sah stirnrunzelnd das Essen an.

„Aber sicher! Das habe extra ich für dich angefertigt! Das ist gesund und stärkt dich! Immerhin habt ihr heute einiges vor!" berichtete sie.

„Achja. Du wolltest mir doch erzählen was da gestern vor sich gegangen ist. Was war das?" meine Neugier war grenzenlos.

„Okay. Du isst und ich erzähle dir alles." Sofort willigte ich ein.

„Nun gut. Die Maschine an die wir dich gestern angeschlossen haben, nennen wir die PZ One. Ein Prototyp der dafür entwickelt ist, mit den Spielern zu kommunizieren die in Aincrad gefangen sind. An den anderen Probanden ist die Reise allerdings gar nicht gut gelaufen. Einige haben dadurch einige Schäden am Gehirn erlitten. Du warst der erste, dem es an nichts fehlt. Wir denken, dass es daran liegt das du dort bereits warst. Die Gegend und Ihre Leute kennst und deswegen konntest du an einen Ort reisen der dir wichtig war. Erzähl mir bitte, was hast du dort gesehen?" Ihre Augen funkelten mich förmlich an.

„Ich war an der Blumenwiese wo ich und Asuna öfters waren. Ich habe sie dort gesehen. Also war das echt? Habe ich sie wirklich gesehen?" mein Herz raste.

„Ich möchte unbedingt wieder dorthin zurück. Für längere Zeit! Sodass ich sie wirklich sprechen könnte." Ich ballte meine Hände zu Fäusten.

„Ganz ruhig. Wir sind ja noch in der Forschung dieses Gerätes. Das ist natürlich auch unser Ziel. Allerdings ist deine Körperliche Verfassung sehr wichtig. Es ist Grundvoraussetzung, dass es dir gut geht. Körperlich und geistig. Ist eines beider Sachen nicht mit 100 % dabei, könnte etwas schiefgehen. Außerdem warst du nur für ein paar Sekunden in dem Spiel und musstest dich sofort übergeben. Es ist nicht leicht und es wird auch nicht leichter. Wird dein Schmerzpegel zu hoch, kickt PZ One dich sofort wieder raus." Sie sah traurig zu Boden.

„Du musst wissen, bevor wir das einprogrammiert haben, verstarb einer unserer Probanden an den Auswirkungen des Gerätes. Ich möchte nicht, dass dir es ebenfalls so ergeht." Aki war sehr besorgt. Das verriet ihr Gesichtsausdruck. Ich konnte jetzt nicht aufgeben. Asuna. Ich gebe alles dafür, dass ich nicht sterbe. Ich verspreche es dir.

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Ich hoffe meine Ideen kommen bei euch gut an! :)

Habt einen wunderschönen Tag meine Mäuse. LG Celli

Die Entscheidung Leben oder Sterben(Sword Art Online (SAO) FF )Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt