Kapitel 27 (Alea)

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Es dauerte 3 Tage, bis die Alpha Cru in Hamburg angekommen war. In dieser Zeit konnte Alea kaum noch an etwas anderes denken und je näher sie kamen, desto nervöser wurde sie.

Nun war es endlich soweit. Die Alpha Cru hatte im Hafen von Hamburg angelegt und Alea hatte ihrer Schwester geschrieben, dass sie zum Baumhaus kommen sollte und erklärte ihr genau, wo es war.

Danach hatte sie sich sofort in Begleitung von den anderen auf den Weg dorthin gemacht.

Auf dem Weg hatten Alea und Pia den anderen erklärt, dass sie das Baumhaus selbst gebaut hatten.

Bevor Alea losgegangen war, hatte sie kontrolliert, ob sie den Schlüssel für das Baumhaus hatte und war froh darüber gewesen, dass dies der Fall gewesen war.

Alea und Pia wussten genau, wo das Baumhaus war und deshalb waren sie schnell dort.

Dort angekommen beäugte Lennox misstrauisch die Konstruktion und den Baum, doch nachdem Pia einmal nach oben geklettert und sicher zurückgekommen war, stieg sein Vertrauen in die Stabilität des Baumhauses offenbar, denn er wandte seinen Blick ab und ging zu den anderen.

Danach verabschiedete sich die Alpha Cru und gingen in ein nahegelegenes Café, um die beiden nicht zu stören.

Nach einer Weile kam Thea zum Baumhaus.

Sofort rannten die beiden aufeinander zu und umarmten sich. Beide mussten weinen. Sie weinten aber nicht vor Trauer, sondern vor Freude.

Es fühlte sich gut an, Thea endlich kennenzulernen und Alea war so dankbar dafür, dass sie es endlich konnte.

Es dauerte eine Weile, bis sich die beiden wieder voneinander lösten, doch als sie es getan hatten, fragte Alea in Gebärdensprache: "Ich bin so froh, dass ich dich gefunden habe."

"Ich auch erwiderte Thea und umarmte Alea gleich nochmal.

"Wollen wir nach oben gehen?" fragte Alea nach einer Weile.

Thea schien sich genauso wie Lennox nicht sicher zu sein, ob das Baumhaus stabil war. Alea merkte es und schob nach: "Keine Angst, ich war schon oft da oben und wie du siehst lebe ich noch. Ich war auch schon zusammen mit einer anderen Person im Baumhaus."

Das schien Thea zu beruhigen und sie folgte Alea nach oben.

Als sie oben angekommen waren, setzten sie sich auf den Boden und lehnten sich an die Wand an.

Beide sahen sich in die Augen. Thea hatte klargrüne Augen, wie Alea sie gehabt hatte, bevor Orion ihr den Wandler gespritzt hatte, der sie zu einer Landgängerin gemacht hatte.

"Wie hast du von mir erfahren fragte Thea." nach einer Weile.

Alea erklärte mit einem Lächeln im Gesicht: "In Rach Tourana gab es eine Nachricht von unserem Vater. Er hat mir von dir erzählt."

"Wie kann es dann sein, dass du weißt, wer ich bin? Du hast doch deine Erinnerungen verloren." fragte Thea. Sie wirkte dabei aber nicht misstrauisch oder provokant, sondern eher interessiert. Vermutlich war sie gerade genauso aufgeregt und neugierig, wie Alea.

Alea antwortete glücklich: "Ich habe meine Erinnerungen zurück." und erzählte Thea, was auf Caprica passiert war.

Das schien Thea zu beruhigen, die sich offenbar Sorgen um Alea machte.

"Wie hast du die Alpha Cru eigentlich kennengelernt?" wollte Thea jetzt wissen.

"Alles fing an, als meine Pflegemutter einen Herzinfarkt hatte und-" Alea brach ab und fing wieder an, zu weinen.

Schwestern auf Lebenszeit Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt