Kapitel 1

196 9 0
                                        

Nächste Woche*
Pov. Elina
Jetzt stehe ich vor diesem Haus, also Haus kann man das gar nicht nennen das ist eher eine Villa. Ich gehe zur Tür und will gerade klingeln als die Haustür aufgerissen wird und mich ein mit Schminke zugekleistertes Mädchen mit verächtlichen Blick von Kopf bis Fuss scannt. „Von wo hast du die Kleider den her und wer bist du?" fragt sie verächtlich. Ich schaue an mir herab. Meine schwarzen Jeans haben Löcher an den Knien, mein schwarzer Hoodie ist schon ganz verwaschen und meine Chucks sind auch nicht die neusten, aber ich fühl mich wohl. O man das hatte ich befürchtet. „Hier wohnt die Pflegefamilie der ich zugeteilt worden bin, nachdem meine Familie ins Koma gefallen ist und..." „ja ja ist ja gut ich habe nur gefragt wer du bist und wollte nicht gleich deine Lebensgeschichte hören" Wie soll ich das bitte mit der aushalten wenn ich gleich in den ersten fünf Minuten mich schon umsehe aus welchem Fenster ich springen kann. Meine Gedanken wurden durch eine hohe Stimme unterbrochen „Tatjana, was braucht das solange?"Eine Frau stellt sich hinter das blonde Mädchen das wohl Tatjana heisst. Wie es aussieht ist das ihre Mutter. Blond,gross, übertrieben geschminkt und betrachtet mich mit dem selben Blick mit dem mich Tatjana angesehen hat. „Ich dachte du kommst erst nächste Woche" sagt sie mit einem wütenden Unterton. „Nein, ich wurde schon diese Woche gebracht. Eigentlich hätten sie ja informiert sein sollen. So wurde es mir auf jedenfall gesagt." feuer ich zurück. Augenverdrehend sieht sie mich an und meint genervt: „Dann komm halt rein dein Zimmer ist schon fertig. Deine Aufgaben werde ich dir nachher geben" fragend schau ich die Frau an. Diese hat sich aber schon umgedreht und läuft ins Haus. „Jetzt komm" schreit sie schon fast. Mit schnellen Schritten laufe ich ihr mit meinem eher kleinen Koffer nach. Wir laufen einige Treppen nach oben und kommen an einigen Zimmern vorbei. Als wir ganz oben ankommen bleibt sie vor einer alt aussehenden Tür stehen und öffnet sie. ,, Das ist dein Zimmer. Du hast eine Stunde um es dir einzurichten. Dann werde ich dir unten deine Aufgaben geben. Hier wirst du leben. Also gib dich damit zufrieden." Ohne ein anderes Wort lässt sie mich im Flur stehen und geht. Wortlos schau ich ihr hinterher. Widme mich aber dann meinem wohl neuen Zimmer. Es ist klein hat ein Bett, einen Schrank und einen Tisch. Für einige klingt das nach wenig aber für mich reicht es. Ich weiss jetzt schon das sie mich nicht mögen und will den Rest gar nicht erst kennenlernen. Trotzdem möchte ich es mir mit ihnen nicht gleich verscherzen, weil sie jetzt über mein Geld bestimmen und das brauche ich für später noch. Na dann legen wir mal los mit dem einrichten.

A new Cinderella StoryGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt