Kapitel 19

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Pov. Elina
In der Schule ist nichts spezielles passiert was nennenswert wäre. Gerade laufe ich mit Marie durch den Laden der Schneiderin und versuche irgendetwas zusehen zwischen all diesen vielen farbigen Stoffen. Sie tut mir schon leid. Ich wäre nach der ersten Woche hier schon blind. Als wir weiter in den Laden hineingehen muss ich schmunzeln. Hier ist es ja noch unordentlicher als in meinem Zimmer.

„Marie ma Chérie, wie gehts?" kommt es mit französischem Akzent von hinter dem Tresen, vor dem wir stehen. Auf einmal erscheint eine kleine Frau. Ihre schwarzen Haare hat sie zu einem lockeren Dutt zusammengebunden und an ihrer Kleidung hängen viele Fäden. „Hallo, mir gehts gut. Darf ich vorstellen, dass ist Elina." meint Marie schüchtern. Freundlich reiche ich ihr die Hand.

„Es ist schön, Sie kennenzulernen". Sie ergreift meine Hand und schüttelt sie. Sie hat einen ziemlich starken Händedruck. „Ach Kindchen, nenn mich doch bitte Silvia, sonst fühle ich mich so alt." meint sie lachend. „Was verschlägt euch denn hierher? Ist es wegen der Ballwoche? Wollt ihr dem Prinzen denn Kopf verdrehen?" neugierig sieht sie uns an. „Wir sollen für Tatjana einen Termin ausmachen."sage ich.

„Und was ist mich euch zwei Hübschen? Wollt ihr nicht zum Ball?" neugierig schaut sie uns an. „Mama wird es uns sicher nicht erlauben und ich hätte gar kein Kleid zum anziehen" meint Marie traurig. „Wisst ihr was bleibt mal kurz hier"damit verschwindet sie in den hinteren Teil des Ladens. Als sie zurück kommt hat sie ein Massband wie Papier und Stift dabei. „Ich habe begonnen zwei Kleider Zuschneidern jedoch haben sie den Auftrag dann zurück genommen. Sie wurden schon bezahlt und es wäre eine Verschwendung wenn ihr beiden nicht auf den Ball geht. Ich brauche nur eure Grössen dann kann ich sie auf euch anpassen." meint sie zufrieden.

Sie beginnt erst Marie auszumessen und dann mich. „Danke viel mal." bedanke ich mich. „Ach Herzchen das ist doch selbstverständlich. Sagt Louise Tatjanas Termin ist am Mittwoch um 16:00 Uhr." sagt sie zuversichtlich. Wir bedanken und verabschieden uns bei ihr. Draussen schlendern wir gemütlich der Strasse entlang und betrachten die eine oder andere Weihnachtsbeleuchtung. Es ist erst November wieso stellen die jetzt schon die Dekoration auf. Wenn es sie glücklich macht. An einem grossen Gebäude halte ich an. „Was ist das für ein Gebäude?" frage ich Marie. „Das ist das Verwaltungsgericht" meint sie.

„ Gehst du schon mal vor nachhause ich muss noch was erledigen?" frage ich sie beiläufig. Etwas verwirrt schaut sie mich an stellt aber keine Fragen. „Bis nachher" meint sie nur. „Ja bis nachher" schon ist sie um die nächste Hausecke verschwunden. Ich warte kurz das sie auch wirklich weg ist und betrete das Verwaltungsgericht. Hoffentlich kann ich hier Verbindung zum Freund, einem Anwalt, meiner Eltern aufnehmen. Wenn er es schafft hat Louise schon bald nichts mehr in der Hand gegen mich.

Ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachten und wünsche euch viel Glück im neuen Jahr.

A new Cinderella StoryGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt