„Ich habe ihnen gerade schon gesagt das, dass alles ist was ich weiß.", leicht genervt stütze ich meinen Kopf auf den Tisch. „Kann ich dann gehen?"
Ein tiefes Seufzen stiehlt sich aus dem Mund des Detective. „Sie wollen weder gesehen haben wie es zu der Wunde in Alex Parkers Bauch kommt, noch haben sie den Verletzten jemals mit ihrer Schwester zusammen gesehen?"
„Ja genau, soll ich es ihnen vielleicht aufschreiben?" blaffe ich ihn an.
Erneut erhebt er sich von seinem Stuhl und verlässt den Raum. Noch zwei Minuten und ich wäre eingeknickt, ich hätte ihm die ganze Wahrheit erzählt. Mich trifft keine Schuld, wie gesagt Notwehr. Nur weiß ich nicht wie Olivia in der ganzen Sache mit drinnen hängt, ihr habe ich mein Leben zu verdanken und dann soll ich sie einfach verraten? Das ist sogar eine Nummer zu krass für mich.
Ich Erinnere mich noch an die ganzen Situationen in denen ich mir geschworen habe es ihr endlich heim zu zahlen. So gerne würde ich alles zurück nehmen was ich zu ihr gesagt habe, alles.
Wenn sie stirbt dann...dann
Instinktiv greife ich nach meinem Handy welches sonst immer in meiner rechten Hosentasche steckt. Problem eins, ich habe einen Rock an. Problem zwei, dieser Polizisten Typ hat es mir weggenommen.
Wenigstens ist es so verschlüsselt das nicht einmal die Navy schaffen würde es zu knacken. Okay, das war jetzt vielleicht doch ein wenig hoch gesetzt. Sogar ein angehender Medizinstudent würde herausfindenwie man es öffnet. Doch 'leider' befindet sich rein gar nichts, außer ein paar Telefonnummern auf ihm. Keine Bilder, keine SMS. Nothing.
Perspektive, Detective
„Keine Chance, die kleine rückt nicht mit der Sprache raus." Gestresst fahre ich mir mit meinen Händen durch die Haare und beobachte sie durch die Glasscheibe hin durch.
Aufmunternd klopft mir ein Kollege auf die Schultern. „Es ist halt nicht jeder in allem Perfekt."
„Dann geh du doch zu ihr und bring sie zum Reden." Gebe ich gereizt zurück. „Irgendwas an diesem Mädchen stimmt nicht."
„Officer McNally und Officer Nash haben sie vom Unfallort mit hier her genommen, sie meinten sie haben sie komplett anders eingeschätzt. Ihr komplettes Aussehen wies auf ein schüchternes, leicht durchschaubares Mädchen hin, und jetzt ist sie McSturkopf höchstpersönlich."
„Wir haben keine Wahl, wir müssen sie gehen lassen." Mit einem großen Schluck leere ich meinen Kaffeebecher und wende mich zur Tür. „Obwohl ich schon gerne wüsste warum mein Sohn sie mit Blair angesprochen hat."
Die Türklinke schon in der Hand, öffnet jemand anderes die Tür. „Ich hab sie. Ich hab sie." Meint er leicht keuchend und mit verschwitztem Gesicht. „Habe mich extra als erster angestellt um noch Karten für den Boxkampf am Wochenende für uns alles zu ergattern. Dann können wir deinen Sohn endlich Mal Live zusehen."
Anerkennend klopfe ich ihm auf die Schulter. „Wenn sie schon einmal hier sind, dann könne sie direkt mit Versuchen noch etwas aus diesem Mädchen rauszukriegen, hier sind die Infos. Sie haben zwei Minuten um sich einzulesen."
„Danke, Sir."
„Er wird definitiv nichts mehr aus hier rausbekommen, deshalb müssen wir unseren plan ein wenig ändern, am besten wir schicken zwei von den Officers zur Observierung, lassen sie sie keine Minute aus dem Blick."
Jamie
Mit einem Ruck wird die Tür erneut geöffnet und ein etwas jüngerer Mann als der von gerade betritt mit ausdrucksloser Miene den Raum.
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Devil is a Bad Boy
Teen Fiction„Was ist nur aus dem wunderschönen Mädchen geworden das ich einmal kannte?" „Sie ist erwachsen geworden." „Wo ist die Person hin, für die ich getötet hätte?" „Sie existiert nicht mehr." „Was ist aus der geworden, die bis zum letzten Atemzug gekämpft...
