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Blakes P.o.V
Ich kann gar nicht so schnell gucken, da ist Jamie auch schon aus meinem Auto gesprungen. Verwirrt blicke ich hinter ihr her.
Ich wollte doch nur nett zu ihr sein. Nachdem Kuss dachte ich sie sei eingeschüchtert und bräuchte ein wenig Nettigkeit. Hätte ja sein können das sie jetzt unsterblich in mich verliebt ist, da wäre es ziemlich blöd gekommen wenn ich sie nicht angerufen hätte.
Stalkerhaft schaue ich ihr zu wie sie das Eingangstor durchquert, die Pfannkuchen mitsamt Teller in den Müll schmeißt und sich dann Richtung Schulhaus begibt.
Ich kann sie nicht wirklich leiden und sie mich nicht. Es steht fest, ich Blake Fields werde mich ab sofort von Jamie Violett Jones fernhalten! Ehrenwort.
Mit großen Schritten gehe ich zu der hinteren Ecke des Schulhofes um erst einmal einen Beruhigungs Joint zu rauchen.
„Hast du den Stoff wieder?“ Alex. Ein gruseliger Typ.
„Wir holen uns ihn heute zurück. Diese Typen werden leiden, glaub mir.“
Nickend wendet er sich zum Gehen, meine Körperhaltung entspannt sich. Ein Faustschlag mitten ins Gesicht lässt mich zur Seite zu torkeln. „Das will ich auch hoffen! Denk daran was passiert wenn du ihn morgen nicht hast.“ Dreckig Grinsend hält er mir zwei Finger an den Kopf. „PENG! Tod.“
Leise Fluchend werfe ich den Joint auf dem Boden und trete ihn aus. Wo ist Johnson wenn man ihn mal braucht?
Die ganzen Unterrichtsstunden kann ich mich nicht konzentrieren, jede einzelne Minute verbringe ich damit Ideen auf Papiere zu kritzeln.
Solche üblen Typen haben uns den ganzen Stoff geklaut, welchen wir eigentlich Alex geben sollten. Es wäre ja kein Problem mit denen fertig zu werden, jedoch sind sie berühmt berüchtigt das sie auch mal jemanden einfach so abknallen. Ein Fehler und SCHWUPS du bist Tod.
Neue Drogen könnten wir locker beschaffen. Jedoch geht es ums Prinzip, wir müssen verteidigen was uns gehört. Unser Image würde kaputt gehen, jeder würde denken er könnte einfach so mit uns umspringen ohne das wir etwas dagegen tun.
„Zum Schluss schreibt ihr bitte noch die Hausaufgabe auf. Seite 89/90 lesen.“ Ja klar, wir haben ja nichts Besseres zu tun…Drogen klauen zum Beispiel? Wir klauen sie ja nicht, wir holen uns nur das zurück was uns zusteht. Das ist ein himmelweiter Unterschied! Rede dir nur ruhig ein besseres gewissen ein…Fresse.
„Was haben sie da zu mir gesagt?“ erstaunt blicke ich ihn das siegreich Lächelnde Gesicht unserer Physik Lehrerin. Siegreich Lächelnd? Jap, sie kann mich nicht leiden und nutzt jede Chance mich zum Direktor zu schicken…Bitch.
„Ich meinte nur, dass ihnen diese Lederimitat Leggins Perfekt steht und ihre Kurven betont.“ Ich nicke ihr noch einmal zu bevor ich letztendlich so schnell ich kann aus dem Raum flüchte.
Hoffentlich ruft sie nicht meine Eltern an. Sonst bekomme ich sicherlich wieder einen Brief von Dad ich zu ihm kommen soll, wie letztens erst. Da konnte ich mich aber ziemlich gut rausreden.
Während des Laufens zu meinem Auto wähle ich die Kurzwahltaste eins. „Krisentreffen. Jetzt. Sag den anderen Bescheid.“
Mit pochendem Herzen steige ich in mein Auto und durchwühle das Seitenfach nach meiner Knarre und dem schwarzen Lederhandschuh.
Blakes Rat in allen Lebenslagen, Band eins „Sicherer Umgang mit einer Waffe“
Tipp eins: Wenn du vorhast jemanden abzu knallen tue dies nie ohne Handschuhe. Falls du aus einem Grund deine Waffe verlierst oder aus unbekannten Gründen am Tatort lässt, kann dir nur jemand etwas nachweisen wenn deine Fingerabdrücke darauf vorhanden sind.
Tipp zwei: Nehme nie eine Waffe die auf deinen Namen läuft, dass wäre schon ziemlich dumm. (in den meisten Fällen dürfen die betroffenen so oder so noch keine besitzen) Beschaffe sie dir illegal oder lasse sie irgendwo mitgehen, unauffällig natürlich.
Der letzte und wichtigste:
Tipp drei: Lasse dich nicht selbst abknallen! Habe deine Augen und Ohren überall. Sei auf alles gefasst, möge es noch so unwahrscheinlich sein.
Voller Tatendrang und Adrenalin stürme ich die Lagerhalle. Der der dieses Treffen überhaupt veranstalten lassen hat kommt zu Letzt, ist das nicht auch immer in Filmen so?
Kurz erkläre ich ihnen die Sachlage und diskutiere danach den Plan aus. Es ist gar nicht so leicht auf die Bedürfnisse aller einzelnen einzugehen.
In der Dämmerung endlich teilen wir uns auf vier Autos auf, jeder mit seiner Waffe, einer Taschenlampe, einem Handschuh und in vollkommen schwarzer Kleidung.
Während die anderen schon vorfahren, fahren Johnson, Jaden, Mike und ich noch zu einem alten Bekannten. Mike hat vorgeschlagen vorsichtshalber eine ´kleine´ Bombe zu hinterlassen falls es nicht so läuft wie es laufen sollte.
Jamies P.o.V
Heute könnte ich echt Mal wieder Trainieren gehen. In wenigen Tagen ist es soweit, der erste Kampf dieses Jahres findet statt. Aufgeregt bin ich nicht, eher freue ich mich richtig darauf. Vorfreude ist ja gewissermaßen die schönste Freude. (gibt es da nicht dieses Weihnachstlied?)
Mit einer kurzen umarmung von Ava endet mei Schultag auch schon, zum Glück. Keine Minute hätte ich es mehr in diesem stickigen Klassenzimmer ausgehalten. Das Problem ist, dass ich direkt neben dem Fenster sitze und ununterbrochen die Sonneinstrahlen auf meinem Körper habe. Jeden Tag wird es wärmer, was ja an sich ganz schön ist nur wenn man halt den ganzen Tag mit langen Klamotten umher läuft ist es dann doch nicht mehr der Traum eines Mädchens. (oder einer jeden Blair)
Wie meistens will ich eine Abkürzung durch eine der Seitengassen nehmen, da ertönen fürchterliche Schreie. Schreie welche mir mehr als bekannt sind.
Mit Adrenalin vollbepumten Blut renne ich los. Die Szene welche sich vor meinem Augen abspielt ist fürchterlich.
Olivia wird von einem Typen, welchen sie gerade als Alex benannt hat, an die Wand gedrückt. Er stopft ihr Kristallartiges Pulver in den Mund. "Jamie." flüstert sie kaum merklich. Langsam beuge ich mich hinuner zu meinem rechten Fuß und ziehe mein alt bekanntes Klappmesser aus dem Schuh und halte es hinter meinen Rücken.
Alex hat mich bemerkt. Ruckartig lässt er Oliviva los, welche auf den Boden sackt. Schritt für Schritt kommt er mir näher. Bloß keine falsche Bewegung Jamie! Unter seinem T-Shirt kann ich die deutliche Form einer Pistole erkennen, das hier wird so was von nicht gut ausgehen.
"Olivia renn!" rufe ich meiner verstörten Schwester zu.
Wie zur salzsäule erstarrt bleibe ich stehen. Mehrmals umrundet dieser dreckige Typ mich. Einzelne Schweißtropfen laufen meine Strin hinab, Panik.
Todesangst breitet sich in meinem ganzen Körper aus. Er stellt sich vor mich, unsere Nasen berühren sich fast.
Der Geruch von Schweiß, Blut und Tod umhüllt sein bedrohliches äußerliches.
Ein Schuss,
ein Aufprall,
dann ist alles vorbei.
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Devil is a Bad Boy
Novela Juvenil„Was ist nur aus dem wunderschönen Mädchen geworden das ich einmal kannte?" „Sie ist erwachsen geworden." „Wo ist die Person hin, für die ich getötet hätte?" „Sie existiert nicht mehr." „Was ist aus der geworden, die bis zum letzten Atemzug gekämpft...
