Chapter 25~ Blake

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Blakes p.o.V

Die nächsten zwei Tage bin ich überhaupt nicht mehr aus meinem Zimmer gegangen. Nicht weil ich schmerzen oder einen riesen Schock habe (einen Schock hatte ich natürlich), es ist einfach nur richtig Peinlich für mich gewesen.

Stellt euch vor ihr wärt an meiner Stelle gewesen. Ihr werdet von einem Mädchen fast niedergestochen, welches wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben so ein Messer in ihren Händen gehalten hat. Jamie hatte so ein verdammtes Glück.

Wie kommt sie auf die Idee mir das Messer aus den Händen zu schlagen? Wahrscheinlich hat sie in dem Moment wo sie das Messer gesehen hat irgendwelche Superkräfte entwickelt. Wie (es wird komischerweise immer dieses Beispiel genannt) diese Mütter die Autos von ihren Kindern heben. Wisst ihr?

„Kann ich reinkommen?" fragt eine zarte Stimme aus dem Hintergrund.

Kurz überlege ich hin und her. Entscheiden mich dann doch dagegen. Ich kann ihre Nähe gerade nicht ertragen. Sie macht mich verrückt. Im schlechten sinne meine ich.

Schnell springe ich aus meinem Bett, verheddere mich allerdings mit dem Kabel meiner Kopfhörer und lege mich der Länge nach hin.

So ein Mist aber auch!

„Sorry Laicee aber ich bin noch mit den Jungs verabredet." Plappere ich schnell und befreie mich. „Ich darf da echt nicht zu spät kommen."

Ein klein wenig enttäuscht stellt sie sich in den Türrahmen. „Du hockst seit Ewigkeiten hier rum, kaum bin ich her verschwindest du." sagt sie und zieht einen Schmollmund, den ich ihr am liebsten aus dem Gesicht schlagen würde. Das sieht so dämlich aus.

„So ist das Leben!"

Verwirrt über meine gesagt Zeile eile ich die Treppen hinunter. Es kam einfach so aus mir und wenn ich weiter darüber nachdenke kommt es mir immer einleuchtender vor.

So ist das Leben. Du kannst nie vorhersehen was passieren wird. Es nimmt einfach seinen Lauf. Du kannst es nicht stoppen.

„Bleib doch hier Blake." Ruft Laicee mir hinterhergehend zu.

Fast an der Tür angekommen drehe ich mich zu ihr um. „Okay. Ich bleibe hier." Fange ich an. „Wenn du gehst."

Sie rührt sich nicht von der Stelle. „Hätt ich mir ja denken können." Flüstere ich vor mich her.

„Jamie ist hier die Schuldige. Nicht ich!" werde ich angeschrien.

In meiner Bewegung halte ich inne. „Das ist das Problem." Beginne ich leise. „Du erinnerst mich zu sehr an sie."

Hinter mir schließe ich die Tür. Aus meiner Hosentasche ziehe ich den Autoschlüssel und Blairs, ich meine Jamies Zettel.

Am Montag bin ich mit dem Auto meiner Mum gefahren. Hatte bisher noch keine Zeit das Auto zu suchen geschweige denn es zu finden.

Jamie ist wie eine Schwester für mich, du hast sie verletzt. Sie gab mir den Schlüssel um ihn dir wiederzugeben. Ich hoffe du kannst mit nur einem Seitenspiegel einparken. B.D. PS: Das Auto steht in irgendeiner Straße neben der Schule.

Wie eine Schwester, dass ich nicht lache. Wie ein siamesischer Zwilling würde da schon eher zutreffen.

...mit nur einem Seitenspiegel einparken. Sie hat doch nicht etwa? Das würde ich ihr nie Zutrauen, dass würde sie nie machen....

Was Laber ich da? Ich hätte ihr auch nie die anderen Sachen zugetraut. Doch sie hat sie getan.

Ich habe alles mir eigenen, Nein, Laicee hat alles mit eigenen Augen gesehen. Meldet sich meine Vernunft.

Devil is a Bad BoyWo Geschichten leben. Entdecke jetzt