Kapitel 6

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Nach dem Essen begaben Joanna und ich uns zur Wiese. Wir waren die ersten dort, weshalb wir uns hinsetzten. Nach ein paar Minuten kam William. Er hatte ein paar Sachen dabei, die er auf der Wiese verteilte, ehe er zu uns kam. Auch die anderen drei kamen wenig später und nun saßen wir in einem Kreis und hörten William zu. 

„Ihr müsst fit sein für einen Kampf. Da reicht es nicht, wenn ihr ein paar Techniken könnt, ihr müsst Schnell sein, ihr braucht Ausdauer und Kraft. Deswegen werden wir, bevor wir mit Kämpfen anfangen, erstmal ein bisschen Krafttraining, Ausdauertraining und Schnelligkeitstraining machen." 

Er schaute jeden einzelnen an. 

„Dafür habe ich einzelne Stationen vorbereitet, die ihr nacheinander machen sollt. Wesley, du fängst bitte bei der Kraft an. Dort machst du bitte den Zirkel. Eine Einweisung findest du bei der ersten Station." Wesley nickte und ging zu den Stationen. 

„Joanna und River, ihr beide geht zu Schnelligkeit. Auch dort sind Stationen. Die Einweisung ist ebenfalls bei der ersten Station." Wir standen auf und gingen zu unseren Stationen. 

"Okay. Lesen wir erstmal die Einweisung durch." Ich hob das Blatt auf und wir begannen zu lesen. „Wow, okay. Na dann." Das Blatt flatterte zurück zur Erde. Wir machten uns zuerst warm, hieß ein paar Runden rennen, ehe wir dann die erste Station machten. 

Ich nahm die Stoppuhr zur Hand und Joanna stellte sich an den Stock, der den Start markieren sollte. Unsere erste Aufgabe war Sprinten. „Okay. Auf die Plätze fertig los." Joan sprintete los, bis zum Ende, welches wieder mit einem Stock markiert war. 

Keuchend kam sie zu mir zurück gejoggt. „Und?" „17,3 Sekunden für die 100 Meter." „Ist doch nicht so schlecht." Ich reichte ihr die Stoppuhr und stellte mich an den Start. 

Joanna rief los und ich sprintete los. Nachdem ich den Stock überquert hatte, wurde ich langsamer, drehte um und joggte zu Joan zurück. „15,4 Sekunden." 

Die nächsten Stationen waren Übungen, womit man die Schnelligkeit verbessern konnte. Nach der Schnelligkeit kamen wir zum Kraftzirkel. Auch dort waren verschiedene Übungen, die wir in der gegebenen Zeit durchmachten. 

Die letzte Aufgabe war dann Ausdauer. Dort mussten wir in 12 Minuten eine gewisse Anzahl an Runden rennen. Diese Aufgabe schafften wir mit links, aber danach waren wir ziemlich kaputt, weshalb wir froh waren, als William das Training beendete. 

Geschaffen stolperte ich in meine Hütte und duschte gleich. Ich hatte echt geschwitzt. Tot müde fiel ich danach in mein Bett und schlief ein.

Mitten in der Nacht wachte ich auf. Ein Alptraum plagte mich. Es war mal wieder der gleiche wie immer und ich blinzelte meine Tränen weg. Vielleicht sollte ich doch mal zu Penelope gehen und mir was geben lassen. Ich strich meine Tränen weg und versuchte weiter zu schlafen. Erstaunlicherweise funktionierte das.

Am Morgen wachte ich erst spät auf. Sofort stand ichauf, machte mich fertig und lief zu Penelopes Laden. Ich brauchte jetzt einfachetwas, was gegen meine Alpträume half. Es war mir Egal, ob James davon erfuhroder sich das Lager Sorgen machte. Aber ich wollte endlich wiederdurchschlafen. 

Ich trat in den Laden und sofort kam Penelope zu mir. „River,Schätzchen. Wie kann ich dir helfen?" besorgt schaute sie mich an. Sah man mirdas etwa an, dass ich schlecht geschlafen hatte? 

„Hey, Penelope. Das ist mirjetzt ein bisschen unangenehm, aber hast du was gegen Alpträume?" Ihr Blickwurde noch besorgter. „River, mein armes Mädchen. Hast du denn schon wiederdiese Alpträume?" Ich nickte. „Ich schau mal, was ich da habe." 

Sie verschwandhinter Regalen und man hörte sie rumsuchen. Ich setzte mich derweil auf einenSessel und blickte durch den Laden. Er war vollgestellt mit allem MöglichenKram. Die Dinge türmten in meterhohen Regalen und ich fragte mich, wie Penelopean die Sachen kam, die ganz oben standen. 

„Hier River. Das sollte helfen. JedenAbend vor dem Schlafengehen einnehmen." Sie reichte mir eine grüne Packung.„Danke, Penelope." Ich stand auf und verließ den Laden wieder. 

Es warpraktisch, dass es keine Währung mehr gab und alles kostenlos war. Vor derApokalypse hätten diese Tabletten um die 13 Dollar gekostet. 

Schnell brachteich die Packung in meine Hütte, wo ich sie gut versteckt unter meine Klamottenlegte. Dann ging ich endlich frühstücken. 

Und gleich im Anschluss das nächste Kapitel :)

Ist zwar kürzer geworden, aber das ist egal haha

Golden_Moonx_

The Last HumansGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt