Kapitel 25

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Kaum bogen wir um einen großen Felsen, erblickten wir unter uns eine große, verlassene und völlig zerstörte Stadt. Wasser floss durch einige Straßen und überall war nur grün zusehen. Die Natur hatte sich alles zurückgeholt.

Staunend trat ich an das Ende der Klippe und ließ meinen Blick über die gesamte Stadt schweifen

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Staunend trat ich an das Ende der
Klippe und ließ meinen Blick über die gesamte Stadt schweifen. Es war gigantisch. "Das müsste Saskatoon sein." Erschrocken blickte ich neben mich. Ricardo lehnte lässig an der Steinigen Wand und schaute mit starrem Blick auf die Stadt. "Sie war bestimmt mal schön." Murmelte ich. "Allerdings" Verwirrt wich mein Blick erneut zu ihm. "Kennst du Saskatoon von früher?" "Ich habe dort gelebt." "Oh."Ich war neugierig, aber ich ließ meine Fragerei. Ich merkte, dass er nicht darüber sprechen wollte. Verständlich.

"Komm, wir sollten auch was essen und ein bisschen schlafen gehen." Sanft griff er nach meiner Hand und zog mich zu den anderen. Eine Gänsehaut breitete sich auf meiner Haut aus und mein Bauch fing an zu kribbeln. Ich setzte mich neben Jordyn und Joanna und packte mein Essen aus. Mit knurrendem Magen biss ich herzhaft in das Brot. Gott hatte ich Hunger. "Weißt du eigentlich, wie die alle heißen?" flüsternd beugte sich Jordyn zu mir. Dabei nickte sie unauffällig zu den neuen. "Ne. Aber wir könnten sie ja mal fragen." Flüsterte ich zurück. Zufrieden nickte Jordyn und setzte sich wieder gerade hin.

"Also, wie heißt ihr?" Ernst schaute sie die neuen an. Jordyn war skeptisch ihnen gegenüber. Die sechs schauten sich an, dann nickte Grayson. "Also gut. Da wir ja jetzt wahrscheinlich eh unser ganzes Leben lang zusammenleben ich bin Grayson Campbell." Ich war gerade am Trinken, als ich mich verschluckte und heftig anfing zu husten. "River, alles in Ordnung?" Joanna klopfte mir auf meinen Rücken. "Ja." Krächzte ich. Hatte Grayson gerade Campbell gesagt? Ich musterte ihn intensiv. Er kam mir so verdammt bekannt vor.

"Ich bin Blake." Machte einer weiter. Blake hatte, passend zu seinem Namen, schwarze Haare, die ihm in die Stirn hingen. Dazu hatte er blaue Augen. "Ich bin Alexis." Kam es abwertend von dem Mädchen, dass mir schon von Anfang an unsympathisch erschien. Sie hatte rote Haare, die ihr bis zu den Schultern gingen und braune Augen. Zudem schmückten süße Sommersprossen ihr gesamtes Gesicht. Ihr Aussehen passt gar nicht zu ihrem Verhalten. Aber vielleicht hatte ich auch bloß wieder nur Vorurteile und Alexis war eigentlich ganz anders. Wenn ich ehrlich war, hoffte ich das sogar.

Das nächste Mädchen stellte sich als Brooklyn vor. Brooklyn hatte blonde Haare, die sie peppig in einem Paschen Schnitt trug. Ihre Augen hatten einen Mix aus braun und grün und sie wollte nur Brook genannt werden. Das letzte Mädchen hieß Peyton. Ihre Haare waren braun mit vielen blonden Strähnen, dazu hatte sie Eisblaue Augen. Peyton hatte ein richtig süßes Lächeln, wobei immer zwei Grübchen entstanden. Der letzte der sechs war ein weiterer Junge. Er hieß Jaxon und sah ziemlich einschüchternd aus. Ich muss sagen, so hatte ich mich gefühlt, als ich Ricardo und Landon zum ersten Mal sah. Auf jeden Fall hatte Jaxon braune Haare und graue Augen. Ein kleines Tattoo zierte die rechte Seite seines oberen Halses. Es war ein kleiner Vogel, welcher gerade durch die Luft flog. Es war wirklich schön.

Auch wir stellten uns vor und wir verstanden uns alle sogar ein wenig besser. Nur Alexis war noch etwas komisch. Nachdem wir etwas gegessen hatten, legten wir uns etwas hin. Die Müdigkeit hatte schon die ganze Zeit in meinem Körper gelauert und kam nun hervor. Kaum lag ich auf dem weichen Gras, fielen mir schon meine Augen zu und ich schlief tief und fest.

Gefühlte zehn Minuten später wurde ich schon wieder wachgerüttelt. Ricardo hatte sich über mich gebeugt und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. "Aufstehen, kleine." Lächelte er. Ich lächelte zurück und streckte mich etwas. Die anderen waren all schon wach und packten die Sachen zusammen. "Na komm." Ric streckte mir seine Hand hin und ich ergriff sie. Mit einem Ruck zog er mich hoch, sodass ich gegen seine Brust stolperte. "Aufpassen."Flüsterte er mir ins Ohr. Ein Schauer lief mir über den Rücken. Dann löste er sich von mir und ging zu den anderen.

Ich folgte ihm langsam und half mit packen. Die Sonne stand mittlerweile schon hell am Himmel und erleuchtete alles. Das was vorhin noch grau und trist aussah, wirkte nun direkt viel freundlicher. Wir löschten noch schnell das Feuer, welches wir gemacht hatten, und verließen dann den Platz.

Jetzt fangen auch die Kapitel an, in die ich Bilder miteinbauen kann...

The Last HumansGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt