„Das kann doch nicht wahr sein!"
Sagte Yua, Y/n's alte Schulfreundin. Die beiden verloren immer mehr den Kontakt, nachdem Y/n sich mit Niragi angefreundet hat. Yua umarmte Y/n ganz feste und Y/n wusste immer noch nicht so recht, wie sie reagieren soll. Yua hat sich kaum verändert. Sie hatte immer noch langes blond-gefärbtes Haar und ein markantes, hübsches Gesicht. Ihre braunen Augen glitzerten ein wenig durch die Pool-Wasser Reflektion.
„Mein Gott wie lange ist es her, dass wir uns nicht mehr gesehen haben?"
Fragte Yua.
"Ich denke so um die 6 Jahre?"
Antworte Y/n.
„Naah, ich glaube etwas länger. Du hast dich mit diesem einem Typen so eng angefreundet, dass heißt du kannst bestimmt über ein halbes Jahr dranhängen. Wie hieß er denn nochmal?"
Yua schaute in die Luft und dachte nach. Y/n drehte sich verwirrt zu Niragi um, der sie amüsiert anschaute.
„Niragi?"
Fragte Y/n in einem interessierten Ton.
„Ja genau der! Och man das war echt ein komischer Typ. Ich kann es immer noch nicht ganz verstehen, wie du von der beliebten auf die Loser Seite gewechselt hast."
„Werde ich wohl auch nie ganz verstehen."
Sprach ein Typ der mit zwei Drinks dazu kam. Den einen gab er Yua.
„Taki?"
Fragte Y/n.
„Ganz genau. Schön, dass du dich noch an meinen Namen erinnern kannst meine hübsche."
Antwortete er und grinste sie an. Taki hat sich kein wenig verändert. Immer noch ein dünner, durchschnittlich aussehender Typ. Er sieht nur ein wenig älter aus, sonst scheint er noch ganz der alte zu sein. 6 Jahre und er war immer noch so nervend. Yua schlug in leicht auf die Brust.
„Taki, überfordere sie nicht sofort. Wir sprechen seit 6 Jahren zum ersten mal und du musst mal wieder flirten."
Er rollte lachend mit den Augen. Niragi war immer noch hinter Y/n , fiel Yua und Taki aber kein wenig auf.
„Also ehrlich Y/n, wie du mit dem Typen was zutun haben konntest bleibt mir wohl für immer ein Rätsel. Ich frag was aus dem Verlierer geworden ist? Wahrscheinlich immer noch derselbe Loser der nichts geschissen bekommen hat."
Sagte Taki und trank etwas von seinem Drink. Niragi lag seinen Arm um Y/n und schaute zu den beiden hin.
„Interessant, wie über mich bis heute noch denkt. Ist das nicht etwas unhöflich?"
Fragte Niragi und lächelte die beiden etwas verrückt an. Yua und Taki schauten sich darauf verwirrt an.
„Niragi?"
Fragte Taki darauf. Sein Blick ging dann zu seinem Gewehr und dann wieder zu seinem Gesicht.
„Mein Gott sieh dich an, ich... wir haben dich nicht wiedererkannt."
Niragi versuchte es nicht zu zeigen, aber in seinem Inneren war er am kochen. Nicht nur, dass er Taki vor seinem Gesicht stehen hat, sondern auch, dass dieser Typ sich immer noch nach 6 an Y/n ranschmeißt.
„Scheint so als hättest du deinen Style ein wenig auf Vordermann gebracht, was?"
Lachte Taki etwas. Y/n schaute kurz zu Niragis Gesicht und konnte erkennen, was für eine Wut sich in ihm breit machte.
„Niragi, bleib ruhig, ja?"
Sagte Y/n leise, damit die anderen sie nicht hören. Ihn schien es aber nicht so zu interessieren, was sie zu ihm sagte, denn er schaute sie nicht mal an.
„Und? Was hast du geschafft Niragi?"
Darauf platzte Niragis Geduldsfaden und schlug auf Taki mit seinem Gewehr ein. Taki fiel somit auf den Boden und Niragi hörte nicht auf, sondern war noch mehr motiviert.
„Niragi hör sofort auf!"
Rief Y/n und versuchte Niragi von Taki wegzuziehen. Doch der hörte nicht auf sie. Die Menschen am Pool schauten zu den zweien, doch unternahmen nichts.
„Hör jetzt endlich auf Niragi!"
Schrie Y/n förmlich. Ihr Gesicht war durch den schock etwas blasser als normalerweise und Niragi drehte sich zu ihr um. Er sah den Schock in ihren Augen und hörte auf. Er drehte sich nochmal zu Taki und spuckte nochmal auf ihn. Daraufhin kniete er sich noch zu ihm und hob Taki's Kopf, indem er ihn an den Haaren zog und sagte nur noch leiser:
„Ich hoffe du weist, dass das hier erst der Anfang ist Taki. Mach dich auf etwas weiteren Spasß gefasst."
Niragi lachte noch und stand auf und schmiss Taki's Gesicht wieder auf den Asphaltierten Boden. Sein Gesicht war blutüberströmt und er bekam kein Satz raus. Yua kam aus ihrer Schockstarre raus und kniete sich zu ihm, wollte ihn aber nicht gerne berühren, wegen der Angst ihn irgendwelche Schmerzen hinzuzufügen. Dann schaute sie mit ängstlichen Augen hoch zu Niragi, der sich nur amüsiert anlachte.
„Wieso hast du das getan, Niragi? Was ist in dich gefahren?"
Er lachte noch ein wenig mehr und in Yua's Augen sah man förmlich die Furcht vor ihm. Das brachte ihn noch mehr zum schmunzeln. Y/n zog ihm am Arm und die Menschen wichen zur Seite, als Niragi an ihnen vorbeigezogen wurde. Y/n brachte ihn rein und sprach:
"Musste das wirklich sein? Ich weis, dass er ein Arschloch ist, aber wirklich?"
Man hörte und sah ihr die Enttäuschung an, auch eine gewisse Unruhe.
„Glaub mir, es werden noch viel schlimmer Dinge passieren!"
Antwortete er etwas stolz. Sie seufzte nur und drehte sich ein klein wenig von ihm weg. Darauf packte er sie am Arm und drehte sie zu ihm.
„Hör mir zu Y/n, ich wurde mein halbes Leben von ihm terrorisiert und schikaniert. Mir wurden die schlimmsten Dinge angetan und ich konnte das ganze nie wirklich verarbeiten! Ich muss diesem Bastart endlich das geben, was er verdient hat!"
Sie schloss die Augen und nickte. Sie dachte nochmal darüber nach, was Taki, Niragi alles schon angetan hat. Die Flashbacks, wie sie sich um den zusammengeschlagenen oder mit Blut verschmierten Niragi gekümmert hat, waren zu stark um sie einfach so zu ignorieren. Es war zwar keine Lösung Menschen zu bestrafen, indem man ihnen schlimmere Dinge antut, aber in diesem Moment dachte sie nicht darüber nach.
„Okay, aber... bring ihn nicht um."
„Oh das werde ich nicht. Ich werde ihm das Leben so zur Hölle machen, so wie er es mir gemacht habe."
Sie beugte sich zu ihm und küsste ihn leicht auf die Wange, bevor Y/n sich umdrehte und losging.
„Wohin willst du?"
Fragte Niragi.
„Ins Bett, ich bin echt sehr müde. Du kannst ruhig nachkommen. Ich lasse meine Tür offen."
Sie drehte sich um während sie langsam lief und dabei ihm noch kleines Lächeln zuwarf. Niragi konnte aber nicht die vielen Gedanken, einfach so ignorieren. Er hatte einfach zu viele Ideen, was er mit Taki alles anstellen kann und möchte.
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Alice in Borderland - Niragi x Reader
FanfictionNiragi und y/n sind Freunde seit ihrer Schulzeit, doch verlieren nach ihrem Abschluss den Kontakt. Im Borderland treffen die beiden wieder zueinander, nur dass Niragi ein komplett anderer Mensch ist als früher...
