Kapitel 18

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❗️TW: Blut, Fleisch, Messer❗️

Y/n besorgte sich ein Langärmliges Shirt und versuchte etwas Ausschau nach Niragi zu halten. In langsamen Schritte begab sie sich in Richtung ihres Zimmers und dabei schaute sie ständig zu ihrem Handgelenk runter, das wirklich nicht gut aussah. Ständig zog sie sich das Shirt runter und schämte sich, dass sie nicht mehr dagegen getan hat. Die Lichter im Gang schenkten ein warmes und wohles Gefühl, doch Y/n fühlte sich alles andere als wohl. In ihren Augen bildeten sich Tränen und ihr Bick wurde dadurch verschwommen. Schnell zwinkerte sie und legte ihren Kopf etwas in den Nacken, damit die Tränen nicht ihr Gesicht befeuchteten.

„Y/n!"

Hörte sie von hinten. Als sie Niragi sah, hoben sich ihre Mundwinkel und sie fiel in seine Arme.

„Tut mir leid, dass ich mich nicht verabschiedet habe."

Sprach sie in sein Hemd. Dadurch war ihre Stimme gedämpft und er flüsterte ihr ein „Ist schon okay" ins Ohr. Y/n spürte wie er ihr einen leichten Kuss auf ihre Haare drückte. Die beiden lösten sich voneinander und Y/n strich eine Haarsträhne hinter sein Ohr.

„Willst du ins Zimmer?"

Y/n nickte müde und senkte ihren Blick zu ihren Füßen.

„Wieso trägst du überhaupt ein langärmeliges Shirt? Es ist doch super heiß"

Y/n blieb still und schaute hektisch zu ihm hoch. Sie hatte so sehr gehofft, dass er sie nicht darauf anspricht. Sie sagte nichts und die zwei schauten sich mindestens 20 Sekunden ohne was zu sagen. Seine Hand ging vorsichtig zu ihren Händen und langsam schob er ihre Ärmel hoch. Vor Scham schloss sie ihre Augen, um ihr blaues Handgelenke nicht anschauen zu müssen. Ein leichtes und schockiertes Atmen kam aus Niragi's Mund.

„Woher hast du das?"

Fragte er schockiert und strich leicht über die Verletzung. Y/n stotterte unsicher:

„Es war vom Spiel"

„Ah ja? Was für ein Spiel war es denn?"

„Es war ein Kreuz Spiel! Kreuz 8."

„Wieso lügst du mich an?"

Fragte er und schaute sie etwas wütend an. In Y/n machte sich eine leichte Panik breit. Nicht weil sie Angst hatte, dass Niragi ihr irgendein Schaden zuführen konnte, sondern sie hatte Angst, was passiert wenn er erfährt dass es Taki war.

„Ich... Ich lüge nicht!"

Sie fühlte sich im Leben noch nie so miserabel. Sie hasste es, wenn sie angelogen wurde. Noch mehr hasste sie es, wenn sie selber log.

„Ach wirklich? Heute fand nichtmal ein Kreuz Spiel statt, Y/n!"

Sie fing ein wenig an zu zittern, als sein ernster und wütender Blick sich verschärfte.

„Wieso lügst du mich an, was gibt dir das Recht mich anzulügen?"

Sie wischte sich einmal ein wenig über ihr Gesicht. Er griff sie am Arm und schaute Y/n dann in die Augen.

„Wer war es?"

„Niemand! Es war niemand! Lass mich jetzt los."

Er löste seinen Griff von ihrem Oberarm und mit feuchten Augen lief sie schnell zu ihrem Zimmer. Niragi seufzte und stand mit seinem Gewehr im Gang. Er drehte sich um und hinter ihm stand eine Frau, die etwas ängstlich zu ihm schaute.

„Was willst du, huh? Was gibt es da zu gaffen?"

Er richtete sein Gewehr auf sie und lief langsam auf die Frau zu. Sie hielt sich die Hände vor ihr Gesicht und sprach schnell:

Alice in Borderland - Niragi x Reader Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt