Kapitel 22

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Final Chapter (Part 2)

Y/N
Menschen, es kamen unzählige Menschen in den Raum gestürmt. Waren es Ärzte, Krankenpfleger? Die Atemnot ließ nicht los, war das ein Schlauch in meinem Hals. Was ist passiert. Alles was ich hörte war ein verschwommenes:

„Sie ist wach!"

Ich fühlte mich wie gelähmt in dem Moment und ließ die vielen Hände mich berühren und ließ mir helfen. 

Eine Weile verging und Y/n starrte an die Decke des Krankenzimmers.

„War das alles echt was passiert ist? Lebt Niragi noch? Wo ist der Rest?"

Es lief jemand in den Raum und sie erhob erst ihren Kopf als sie eine ihr bekannte Stimme sagen hörte:

„Scheint so als hätten sie sehr viel Glück gehabt Frau Y/n"

Der Mund stand ihr offen und schockiert schaute sie in das Gesicht des Arztes.

„Geht es ihnen soweit gut?"

Fragte er und machte ein verunsichertes Gesicht.

„Chishiya..."

Sagte Y/n und schaute ihn noch etwas länger an, wie er vor ihr mit weißen Kittel und seinen Unterlagen stand.

„Woher kennen sie meinen Namen?"

Fragte er überrascht.

„Wir kennen uns..."

Stotterte sie.

„Nein, ich denke nicht, dass dies der Fall ist Frau Y/n. Ich denke sie könnten einige Störungen im Gehirn durch den Unfall erlitten haben."

„Unfall?"

„Ein Autounfall. Sie gingen scheinbar von der Arbeit und an der Shibuya Kreuzung hat sie ein Auto erwischt. Sie lagen 8 Tage im Koma."

„Das alles war nicht real?"

Fragte sie sich leise selbst und schaute auf den Fußboden. Ihre Augen füllten sich erneut mit Nässe und das war der Moment, wo sie realisierte, dass das ganze Borderland eine einziger Traum während des Komas war.

„Ich werde dafür sorgen, dass sie noch eine psychische Therapie Stunde bekommen. Dennoch bin ich hier um ihnen mitzuteilen, dass ihr Zustand stabil aussieht und dass alles was sie momentan brauchen ist, ruhe und Geduld."

Chishiya verließ den Raum und Y/n's Blick blieb starr und zwei Tränen liefen ihr das Gesicht runter.

„Chishiya kennt mich nicht... Das heißt, dass alles was zwischen Niragi und mir passiert ist, niemals wirklich geschehen ist. Es war alles nur ein Film in meinem Kopf. Kuina weis nicht von meiner Existenz. Es fühlt sich so an, als hätte es mich nie gegeben. Als hätte es niemanden gegeben."

Sie schaute langsam zu dem Schrank, der neben ihrem Bett stand und dort lag eine weiße Dame Spielfigur.

„Wollen sie nicht sprechen Frau Y/n?"

Fragte die Therapeutin, während Y/n gegenüber von ihr saß und den Tisch anstarrte.

„Hm verstehe, wäre es sie lieber, wenn sie mir nur ein nicken oder Kopfschütteln als Antwort geben?"

Sie nickte darauf.

„Gut, also haben sie was im Koma gesehen?"

Sie nickte.

„Waren es Menschen, mit denen sie gesprochen haben oder sonstigen Kontakt hatten?"

Sie nickte.

„Entstand eine engere Bindung zu diesen Menschen?"

Alice in Borderland - Niragi x Reader Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt