Zwar kam das Kapitel doch erst heute, dafür ist es aber ein bisschen länger geworden. Und ich gebe euch heute gleich noch mehr Lesestoff, weil ich mir ein neues Projekt angelegt habe, in dem ich immer mal wieder Oneshots posten werde. Da ich Ewigkeiten gebraucht habe, um ein Cover zu gestalten, mit dem ich zufrieden bin, kommt das erst heute, weil ich die FF schon vor einer Woche geschrieben hatte. (Sie ist tatsächlich um einiges länger, als dieses Kapitel)
Jetzt erstmal viel Spaß hierbei und ich freue mich darauf, euch bei meinen Oneshots zu finden :)
Unser Treffpunkt, den wir mit Charly ausgemacht hatten, war ein Blumenladen auf der anderen Straßenseite des Weihnachtsmarkts. Dieser verkaufte um diese Jahreszeit lauter Weihnachtssterne und winterliche Gestecke. Wir stöberten ein bisschen durch die Dinge, die vor dem Laden standen, da die andere Gruppe noch nicht da war.
Schon wenige Minuten später hörte ich allerdings Charly meinen Namen rufen und sah, wie der Junge auf mich zugerannt kam. Wir hatten uns eine ganze Weile nicht gesehen, weshalb er mir um den Hals fiel und mich fest an sich drückte. Ich erwiderte seine Umarmung sofort und hob ihn leicht hoch, sodass er keinen Boden mehr unter den Füßen hatte.
„Hey, lass mich runter!" murmelte Charly lachend. „Nicht, dass Noah noch eifersüchtig wird!"
Ich lachte mit. Noah wurde schnell eifersüchtig. Meistens auch einfach grundlos. Dadurch, dass er sich oft wie das fünfte Rad am Wagen fühlte, kam er schnell in so ein Eifersuchtsding. Weitestgehend konnte ich das aber ignorieren, oder ihm ausreden.
Ich setzte Charly ab, damit er Noah ebenfalls umarmen konnte. Matti und seine Freundin Lotta kamen Händchen haltend zu uns. Matti umarmte Noah und mich schnell, ehe er sich, genauso wie Charly und Lotta, den anderen vorstellte.
„Ich werde euch im Leben nicht auseinander halten können!" stöhnte Julia. „Ist das so nen Zwillingsding, dass sie sich auch noch immer das selbe anziehen müssen?"
Charly grinste. „Das haben wir mit Absicht gemacht!" erwiderte er auf Julias Frage.
„Wollen wir los?" fragte Noah. Ich nickte grinsend und zog meinen Freund sofort in die Menschenmasse. Vermutlich bereute dieser genau in dem Moment, mitgekommen zu sein. Noah hasste Menschen. Er hasste es, wenn so viele auf einem Fleck waren. Oft bekam er Panik. Ich hatte das erst einmal so richtig erlebt, als wir in der Bahn waren. Er ist total in sich zusammengebrochen und hat sich an mich geklammert, um nicht umzufallen. Netterweise hatte ihm dann eine junge Frau einen Sitz angeboten, damit er sich nicht verletzte. Aber Noah war einfach nur froh, als wir aus der Bahn raus waren. Er hat sofort angefangen, bitterlich zu weinen und wir standen vermutlich fünf Minuten lang an dieser Haltestelle, bis er sich beruhigt hatte.
Die anderen Male, die wir durch Menschenmassen mussten, verliefen weniger dramatisch. Noah hatte das mittlerweile ganz gut unter Kontrolle und konnte damit umgehen, solange ich dabei war und seine Hand hielt.
Ich lehnte mich leicht zu meinem Freund. „Geht's dir gut?" fragte ich Noah sofort. Er nickte leicht. „Es ist ok." murmelte er. Ich lächelte ihn sanft an. „Sag Bescheid, wenn es nicht geht, ja? Bitte mach das!" bat ich. Ich wusste, wie schwer es ihm fiel, seine Bedürfnisse zu äußern. Aber besonders dabei war es wirklich wichtig. Ich wollte nicht, dass er wieder eine Panikattacke bekam.
Charly und Julia zogen uns sofort alle zum Autoscooter. Der Rest der Gruppe folgte den beiden, die jetzt vermutlich für den Rest des Tages unsere Anführer sein würden.
„Im Ernst, muss ich jetzt mit Joel fahren?" stöhnte Ava genervt, als sie den Chip für das Auto in die Hand gedrückt bekam. Ich lachte. Der Rest schloss sich mir an, außer Joel.
„Bin ich so schlimm?" fragte der Brünette empört. „Neeee..." meinte Ava. „Aber eben nicht so der Typ für Spaß." erklärte sie. „Das soll jetzt nicht persönlich sein oder blöd klingen!"
Joel machte ein beleidigtes Gesicht. „Fahr ich halt mit Colin!" meinte er und zog mich am Arm zu sich. Ich ließ Noahs Hand los und ließ mich zu ihm ziehen. Noah sah mich irritiert an. „Im Ernst?" fragte er. „Bisschen durchmischen ist doch super!" meinte ich und grinste meinen Freund an. Damit gab er sich geschlagen und wanderte zu Ava. „Dann nehme ich an, sind wir in einem." meinte er.
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Made for each other
FanfictionDies ist der zweite Teil meiner Fanfiction „Make things right" „Findest du es nicht auch seltsam und beängstigend, dass wir gerade einmal 16 und 17 Jahre sind und jetzt gemeinsam in einer Wohnung leben und davon ausgehen, dass das für immer so bleib...
