Hey, sorry für die lange Pause. Hatte die letzten Tage kein Netz und konnte deshalb nicht posten. Hab aber ein bisschen geschrieben :)
Nach dem Mittagessen machte ich mich sofort auf den Weg nach Hause. Ich wollte mich noch eine Weile ausruhen können, ehe ich ins Café musste.
Heute kam mir der Weg irgendwie länger vor. Eigentlich liebte ich es, durch den Park, der zwischen der Schule und meinem Zuhause lag, zu schlendern, aber heute langweilte es mich zu Tode. Deshalb entschied ich mich, den Park zu verlassen und zur Bushaltestelle zu gehen, um die letzten zwei Stationen zu fahren.
Ich schloss die Wohnungstür auf und wurde schlagartig so müde, dass ich auf die Couch im Wohnzimmer fiel und einfach liegen blieb. Auch, wenn ich die Nacht über gut geschlafen hatte, schlief ich sofort ein.
Erst, als mein Erinnerungswecker klingelte, wachte ich wieder auf. Die paar Minuten Ruhe hatten definitiv nicht gereicht, um mich wieder fit zu machen.
Gequält stand ich auf und packte noch schnell die Sachen zusammen, die ich immer ins Café mitnahm und machte mich auf den Weg.
Ich kam wenige Minuten später an. Da ich etwas zu spät war, ging ich schnell zu meinen Kollegen, die alle um einiges älter waren als ich. Ich entschuldigte mich für die Verspätung, brachte schnell den Rucksack auf meinen Arbeitsplatz, zog mir das T-Shirt an, welches mit dem Logo den Cafés versehen war und machte mich an die Arbeit.
Meistens bestanden meine Aufgaben darin, Bestellungen aufzunehmen und auszutragen. In der Küche durften Noah und ich noch nicht mithelfen. Mit Küche war der Ort gemeint, an dem Eisbecher zusammen gestellt wurden oder Waffeln zubereitet wurden. Das waren auch die Dinge, die neben den hausgemachten Torten am beliebtesten waren.
Hier gab es zwar auch Sandwiches und Pommes zu kaufen, allerdings kamen die meisten immer fürs Kaffeetrinken her, weshalb zu mir Schicht auch immer ordentlich Betrieb war.
Mittlerweile hatte ich echt Spaß an der Arbeit und konnte mir gut vorstellen, das später Hauptberuflich zu machen. Natürlich kam es auch immer aufs Café an, aber wenn's klappte dann möchte ich hier in Köln, in diesem Café, in Zukunft richtig arbeiten.
Noah und ich hatten wirklich Glück, dass wir auch so gut bezahlt wurden. Wir hatten zwar schon eine ziemlich billige Zweiraumwohnung für Köln, aber der Preis war trotzdem nicht allzu niedrig. Lebensmittel mussten von dem Geld ja auch noch bezahlt werden.
Im Großen und Ganzen kamen wir aber klar, solange meine und Noahs Eltern uns weiterhin finanziell unterstützten. Beide zahlten uns jeden Monat den selben Betrag, wie sie fürs Einstein bezahlt hatten.
Tatsächlich schafften wir es sogar, ein wenig Geld zu sparen. Wir wollten in zwei Jahren in den Sommerferien, wenn wir beide mit der Schule fertig waren, mal zu zweit weg fahren. Dafür mussten wir ordentlich sparen.
Heute war ein echt guter Tag im Café. Nicht allzu viel Betrieb, viele lächelnde Gesichter und nette Gespräche. Solche Tage liebte ich. Manche Kund*innen kannten mich mittlerweile ganz gut. Es waren vor allem ältere Frauen, die mich gern anquatschten. Einige kannten auch Noah und wussten mittlerweile, dass wir ein Paar waren. Da fragten sie mich immer über ihn, oder ihn über mich aus. Ich mochte diese Gespräche sehr. Hier fühlte ich mich wohl. Das Umfeld war super toll und eigentlich hatte ich hier noch nie einen richtig schlechten Tag.
Trotzdem freute ich mich sehr, als ich Feierabend hatte und das Café schloss. Ich half noch schnell beim aufräumen und machte mich dann auf den Weg nach Hause.
Ich wurde freudig begrüßt und sofort in die Küche gezogen, wo mich eine große Lasagne erwartete. Wir begannen zu essen und erzählten uns von unseren Tagen.
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Made for each other
FanfictionDies ist der zweite Teil meiner Fanfiction „Make things right" „Findest du es nicht auch seltsam und beängstigend, dass wir gerade einmal 16 und 17 Jahre sind und jetzt gemeinsam in einer Wohnung leben und davon ausgehen, dass das für immer so bleib...
