Sorry für die lange Pause. Ich konnte nicht schreiben, hatte mein Tablett nicht, weil ich mit Freunden weg gefahren bin. Jetzt bin ich aber erstmal zu Hause und hab mehr oder weniger Zeit zu schreiben. Das neue Schuljahr beginnt bei, wie ich ja schon vor ner Woche gesagt habe, bereits diesen Donnerstag.
Und das Schuljahr wird stressig. 10. Klasse und so... Ich hoffe, da bleibt noch Zeit fürs Schreiben. Ich kann nicht versprechen, dass dann noch regelmäßige Aktualisierungen kommen, weshalb ich versuche, diese Story in den nächsten ein bis zwei Wochen zu beenden. Das wird mir echt schwer fallen, da mich diese Story jetzt schon mehr als ein viertel Jahr begleitet. Aber ich schaffe das schon.
Jetzt erstmal viel Spaß bei dem Kapitel. Ich weiß, es ist nicht sonderlich lang, aber ich wollte mit der Aktualisierung nicht noch länger warten und außerdem wollte ich mal wieder aus Colin's Sicht schreiben.
Bevor Colin ins Zimmer gegangen war, hatte ich noch das Zeug geholt, das ich gestern nicht gefunden hatte. So konnte ich jetzt gut weiter arbeiten, ohne gestört zu werden.
Ich saß fast den ganzen Tag so da und arbeitete, Colin ließ sich die ganze Zeit kein einziges Mal blicken, weshalb ich 16 Uhr schaute, ob es ihm gut ging. Tatsächlich fand ich im Zimmer einen tief schlafenden Colin vor, weshalb ich mit einem Lächeln auf den Lippen die Tür schloss und mich wieder auf den Weg in die Küche machte. Ich räumte all die Materialien für Colin's Geschenk weg, ich war heute tatsächlich schon fast fertig geworden. Danach setzte ich mich auf die Couch und schaute einen Film auf dem Fernseher.
Irgendwann kam Colin aus dem Bett gekrochen und fiel neben mir auf die Couch. Er kuschelte sich an mich ran und schaute mit. Zumindest war das sein Plan, denn er war schon nach fünf Minuten wieder eingeschlafen. Ich musterte ihn belustigt, widmete mich dann aber wieder dem Film. Colin hatte seinen Kopf auf meinen Schoß gelegt, ein bisschen so, wie gestern Nacht. Sein Gesicht war zu mir gedreht, weshalb ich ihn super anschauen konnte. Ich konnte es mir nicht nehmen, durch seine Locken zu fahren und dann von dort aus einmal über seine Wangen zu streicheln. Colin seufzte wohlig, als ich ihn so berührte. Diese Geräusche ließen mich wirklich immer verrückt werden.
Der Film war zu Ende und eigentlich hatte ich gar keine Ahnung, was überhaupt passiert, war da ich die ganze Zeit nur Colin angesehen hatte. Es war kein sonderlich langer Film, weshalb es auch noch immer erst 18 Uhr war.
Ich beschloss, Colin zu wecken, damit wir Abendessen machen konnten und dann endlich wieder gemeinsam im Bett kuscheln konnten.
Gesagt, getan. So lagen wir schon 20 Uhr aneinander gekuschelt in unserem Doppelbett. Ich hatte das die letzten Nächte über wirklich sehr vermisst. Colin schien genauso froh darüber zu sein, endlich wieder mit mir kuscheln zu können. Er fühlte sich schon viel besser und war einfach nur noch ein wenig schlapp. Seiner Mutter hatte ich Bescheid gegeben, dass sie ihn bitte noch für Montag und Dienstag krank melden sollte. Gerade hatte ich den Eindruck, dass er Mittwoch wieder fit war. Und ich hoffte das auch wirklich sehr. Es brach mir das Herz, Colin so zu sehen.
„Ich hab das kuscheln mit dir so vermisst." flüsterte Colin in die Dunkelheit. Er hatte einen Arm um meine Hüfte gelegt und mich so eng zu sich gezogen. Mein Arm lag um Colin's Hals. Bei Colin's Worten wanderte meine Hand zur Wange des Jungen und strich über diese.
„Ich hab's auch vermisst. Aber..." mein Blick wanderte zu Colin's Lippen. Er hatte sie leicht geöffnet und sie waren geziert von einem sanften Lächeln. „...was anderes hab ich noch viel mehr vermisst."
„Ach ja? Was denn?" fragte Colin grinsend.
„Das."
Ich legte meine Lippen vorsichtig auf seine. Im ersten Moment schien Colin unsicher, doch dann erwiderte er den Kuss voller Leidenschaft und ließ ihn immer intensiver werden. Unsere Zungen spielten miteinander, während wir mit den Händen unsere Oberkörper erkundeten. Ich liebte das Gefühl, das Colin mir jedes Mal gab, wenn wir so intim miteinander wurden. Manchmal machte mich das aufgeregt auf all das, was wir noch vor uns hatten. All die Dinge, über die wir zwar schon gesprochen hatten, aber seitdem nie wieder im Kopf hatten. Ich war mir sicher, dass ich das mittlerweile alles wirklich wollte. Colin und ich waren vertraut miteinander. Unsere Beziehung war stark gewachsen in den letzten Monaten. Es war alles wirklich perfekt.
Doch Colin war noch immer krank und ich wollte ihn heute wirklich nicht überfordern. Deshalb ließ ich von ihm ab, bevor ich noch die Kontrolle über meine Hände verlor.
„Gute Nacht." flüsterte ich und gab ihm einen kleinen Kuss auf die Stirn. Er schmiegte sich in meine Schulter und murmelte ein leises „Nacht" als Antwort, bevor wir Arm in Arm einschliefen.
——
Montag Morgen stand ich extra leise auf, damit ich meinen Freund nicht weckte. Ich machte mich fertig und ging dann nochmal kurz ins Schlafzimmer, um Colin Bescheid zu sagen.
Mein Freund hatte die Augen geöffnet und sah mich an, als ich durch die Tür kam. „Guten Morgen, Schatz." sagte ich sanft und leise. Er brummte nur als Antwort. „Ich gehe jetzt zur Schule. Wenn was ist, kannst du mich trotzdem jederzeit anrufen. Ich schaue immer mal auf mein Handy. Bitte melde dich zwischendurch mal." Ich wusste, dass das ganz schön überfürsorglich war und das Colin auch alleine klar kam, aber irgendwie brauchte ich diese Absicherung.
Colin nickte schläfrig und schloss die Augen wieder. „Geht's dir besser?" fragte ich leise. Er nickte. „Nur müde und schlapp." murmelte er als Antwort. Ich war wirklich froh, das zu hören. So konnte ich ohne Sorgen in die Schule gehen.
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Made for each other
FanfictionDies ist der zweite Teil meiner Fanfiction „Make things right" „Findest du es nicht auch seltsam und beängstigend, dass wir gerade einmal 16 und 17 Jahre sind und jetzt gemeinsam in einer Wohnung leben und davon ausgehen, dass das für immer so bleib...
