Kapitel 23 - Noah

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Sorry, dass das Update erst jetzt kommt. Ich hatte absolut keine Kraft zum weiter schreiben, meine Woche war ziemlich stressig. Am Ende des Kapitels sag ich noch kurz was, jetzt erstmal viel Spaß :)

Die Ferien waren schnell gekommen und Colin und ich saßen im Zug auf dem Weg zu seinen Eltern. Wir hatten uns auf einem Zweiersitz in Fahrtrichtung niedergelassen und teilten uns Kopfhörer. Mein Kopf lag auf Colin's Schulter und unsere Hände ineinander verschränkt auf seinem Schoß.

Meine Augen blickten ständig an ihm herunter zu unseren Händen. Ich konnte es manchmal immer noch nicht so ganz glauben, dass wir wirklich Händchen hielten. Dass wir zusammen waren!

Colin drückte immer wieder leichte Küsse auf meine Stirn oder in meine Haare. Jedes Mal entstand eine Gänsehaut auf meinem Rücken. Irgendwann hob ich meinen Kopf an, damit wir uns ansehen konnten. In unserem Abteil war es ziemlich laut, da eine Schulklasse ein paar Reihen hinter uns saß und sich lautstark unterhielt. Deshalb nutzte ich den Moment, um unsere Lippen miteinander zu verbinden.

Der Kuss blieb unschuldig und endete nach wenigen Sekunden wieder. Jedoch löste er trotzdem jede Menge Gefühle in mir aus.

Insbesondere wenn ich mich an den Ring erinnerte, der in meiner Reisetasche versteckt war, klopfte mein Herz schneller. Ich würde das wirklich durchziehen.

„Was willst du eigentlich an deinem Geburtstag machen?" fragte ich nach. Colin zuckte mit den Schultern. Unsere Blicke fingen sich und in mir machte sich schlagartig Nervosität breit. Das schien mein Freund auch zu merken. „Alles okay bei dir?" fragte er nach. Ich nickte schnell. „Ich dachte nur, vielleicht können wir ja ans Meer fahren? Ist zwar noch etwas kalt zum Baden, aber sonst ist es ja echt schön." meinte ich.

Colin lächelte mich schüchtern an. „Süß, dass du dir Gedanken über meinen Geburtstag machst." flüsterte er und gab mir einen kleinen Kuss auf die Wange. „Wir können es so machen, wie letztes Jahr. Bis 16 Uhr mit meinen Eltern und dann nur noch zu zweit, bis wir abgeholt werden müssen." meinte er.

Ich nickte zustimmend. „Dann lass uns doch schon mittags losfahren und ein Eis oder so essen gehen am Meer. Und dann gehen wir später alleine spazieren und Abendessen." erwiderte ich.

Colin stimmte dem zu. Also entschieden wir uns, es seinen Eltern so mitzuteilen, damit sie Bescheid wussten. „Was soll ich schreiben, wann wir zurück wollen?" fragte Colin mich, während er auf sein Handy sah. Ich zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, vielleicht um neun oder so? Dann können wir noch den Sonnenuntergang anschauen."

Sonnenuntergang. Das wäre der perfekte Moment.

„Okay." erwiderte Colin und schrieb es so seinen Eltern.

Den Rest der Fahrt kuschelten wir ein wenig, unterhielten uns jedoch nicht. Erst, als wir am Hamburger Hauptbahnhof ausstiegen, begann das Gespräch wieder. „Holen deine Eltern uns eigentlich ab?" fragte ich. „Ja, sie müssten jeden Moment da sein." erwiderte mein Freund. Wir gingen zum Ausgang und warteten vorm Bahnhof.

Kurz darauf fuhr auch schon das Auto von Colin's Familie zu uns und hielt an. Colin's Mutter stieg aus, um uns zu begrüßen. „Colin!" sie umarmte ihren Sohn ziemlich lang. Dann zog sie auch mich in eine lange Umarmung, die ich genauso erwiderte.

„Freut mich sehr, euch zu sehen!" meinte Frau Thewes. Colin und ich nickten zustimmend. „Und ich hab schon von euren Plänen für Colin's Geburtstag gehört. Sicher, dass wir den 18. nicht alle zusammen feiern wollen?" fragte sie.

Wir ließen die Frage einen Moment unbeantwortet und stiegen ins Auto. Eigentlich wäre ich gern mit Colin alleine beim Sonnenuntergang, weil ich nicht unbedingt Publikum für den Antrag brauchte. Aber schlussendlich war es Colin's Entscheidung.

Made for each other Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt