Die Tür öffnete sich und die Smaragdgrünen Augen schauten in das Cockpit. Hera lag unter der Konsole und arbeitete an den Schaltkreisen.
„Er ist nicht hier, Süßer.", kam es von ihr und sie rutschte unter der Konsole hervor. Ein paar schwarze öl Flecken waren auf ihrer Kleidung. Sie wischte sich den Schweiß von der Stirn und richtete sich auf. Ihr blick glitt zum Jedi, der seufzte.
„In seinem Zimmer ist er auch nicht."
Seine Niedergeschlagenheit hörte man deutlich heraus.
Sie hob eine braue. War etwas beim Training passiert? Natürlich bemerkte sie, das Kanan in letzter Zeit viel mehr als sonst trainierte und strenger war. Jeden Tag legte sich Ezra etwas hin, denn das Training verausgabte ihn und er war selbst beim Abendessen ganz still.
„Bist du in letzter Zeit nicht etwas streng zu ihm. Ich mein Training ist ja gut, aber ihr übertreibt etwas. Es ist nicht gut, dass er jeden Tag nach dem Training fällig am Boden ist."
Er setzte sich und hob seine Nasenwurzel.
„Ich weiß, aber ich spüre, dass bald etwas passieren wird und ich weiß nicht was. Das mein Training härter geworden ist, das bekomme ich selbst mit. Ich will ihn auf alles gefasst machen."
„Deine Sorge um ihn weis ich zu schätzen, hast du mit ihm geredet, warum du so das Training steigerst?"
Sein blick huschte weg.
„Natürlich nicht, wie ich es dir ansehe."
Ein seufzen verlies ihren Mund. Sie hatten schon immer ein Kommunikation Problem und das hat sich bis heute nicht wirklich geändert.
„Du solltest mit ihm reden, sonst wird es nur ein Missverständnis, wie bei der Jedi Meisterin Lurimana."
Kanan blickte zu Boden. Sie hatten wirklich lange nicht mehr geredet. Das Training ließ sie auch kein Wort miteinander sprechen. Hinzu kamen noch die neuen Aufgaben der Rebellion. Sie hatten mehr als nur genug um die Ohren. Er konnte es nicht beschreiben, was er fühlte, er hoffte einzig und alleine seinen Padawan darauf vorzubereiten. Den anderes konnte er derzeit nicht machen.
„Das sollte ich wirklich.", gestand er auch endlich sich selbst zu. Sein blick fiel aus dem Fenster.
„Es wird bald dunkel. Weis du wo er ist?"
„Denkst ich würde sonst suchen. Er hat seine Schilde oben."
Eine Hand landete auf seiner Schulter.
„Ich helfe dir ihn zu suchen.", packte sie ihn und schliff ihn mit nach draußen. Im Laufen packte sie noch schnell zwei Taschenlampen, gab eine Kanan und lies ihn erst wieder an der Rampe los.
„Du sucht Norden und Osten ab, ich suche Süden und Westen nach ihm."
Der Jedi nickte einverstanden. Gerade als sie losgehen wollten, kam Sabine auf sie zugelaufen. Die Besprechung lief länger, als sie gedacht hatte.
„Was ist denn hier los?", fragte sie die beiden.
„Wir suchen Ezra. Wie es aussieht hat ihn Kanans Training etwas vergrault.", meinte Hera zu ihr.
„Kaum ein wunder, ich hätte schon längst das Weite gesucht."
„So schlimm war mein Training gar nicht.", verteidigte sich der Jedi.
Die beiden Frauen schauten ihn an und der blick sagte Bände. Kanan schnaubte und kreuzte seine Arme vor die Brust.
„Shadow scheint mir auch noch nicht zurück zu sein.", blickte sich Sabine um.
DU LIEST GERADE
Der Wanderer
Fiksi PenggemarIn einer Welt, wo es scheint, als wäre alles in Ordnung, lauern gefahren, die man nicht sieht. Sie schleichen um einen, greifen einen und lassen einen nie wieder los. Wie, als würde man in den Abgrund springen und trotzdem ihren krallen nicht entkom...
