//Atollon//
„Weiter oben halten. ", verbesserte Kanan Ezra.
Dieser befolgt den Ratschlag und hob seinen Arm etwas hoher. Der Ältere nickte erfreut. Seid sie sich ausgesprochen hatten schien das Training gut voranzugehen. Shadow hatte sich auf den Sand niedergelassen und versuche zu meditieren. Er konnte sich aber schlecht mit der Macht verbinden, dass sie würden es spüren. Seine Schilde waren immer noch oben und er ging in seinen Gedanken lieber etwas anderes nach. Jedoch ließen ihm Schritte, die näher zu ihm gehen, aus diesen Gedankenzüge aufwachen und er blicke hoch. Kanan stand vor ihm. Sein blick war nicht wirklich zu deuten, dennoch konnte der 'Mando' diesmal keine Feindseligkeit feststellen.
„Ist was? ", fragte der Blauhaarige den Brauhaarigen.
„Ich weiß, wir hatten keinen guten Start, aber willst du vielleicht mittrainieren? "
Seine blauen Augen schleifen kurz an Kanan vorbei, zu dem kleinen Ezra, der Form III durchging. Dann blickte er wieder zu Kanan.
„Fragst du das auf Höflichkeit oder willst du mein Kampfstyle nur sehen, um mich zu analysieren?"
Wenn das mal nicht provozierend klang. An sich wollte er nicht so klingen, jedoch musste er irgendwie Abstand zwischen den sie bringen. Zudem war das auch seine Tarnung.
Ein stummer Blick haftete auf ihn.
„Du machst es aber auch keinen Leicht oder? Wieso kommt es eigentlich dazu, dass du so hinter deinen Mauern versteckt bist? Sabine vertraut dir anscheinend, aber ich, ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von dir halten soll. Ganz einfach gesagt, kann ich dir nicht vertrauen. Nicht solange ich nicht weiß, was du zu verbergen hast."
„Du sollst mir auch nicht vertrauen."
Er blickte runter und verhakte seine Hände miteinander.
„Es ist sicherer alles infrage zu stellen und nichts für Selbstverständnis zu halten. Denn alles kann auf Lügen aufgebaut sein und dann ist der Halt weg, den mal hatte, aber irgendwie auch nie hatte. "
Er blickte hoch.
„Die Mauern, die ich um mich baue, halten mich. Ein Gesetz, das ich mir zum Schutz aufgebaut habe 'Traue niemanden.' Ich sag ja nicht, du sollst mir dein Leben oder so anvertrauen, aber ich bin loyal. Meine Loyalität gilt Sabine und solange ich hier bin, werde ich sie mit meinem Leben beschützen, komme was wolle. Die Personen, die ihr wichtig sind, werde ich auch beschützen. Eins kann ich dir sagen, ich werde nicht auf heile Welt machen. Dazu habe ich viel zu viel gesehen. Wenn du mich nicht leiden kannst, dein Problem, aber lebe damit, dass ich nun hier bin. "
Kanan Pokerface war gut, keine Frage, in der Macht bliebt er auch ruhig, weil seine Schilde oben waren, doch dieses eine klitzekleine linkebrauen zucken verriet ihn. Es war ganz kurz, unsichtbar, doch wenn man wusste was man suchte, fand man es.
„Ich habe das Gefühl, du kannst mich nicht leiden - "
„Dein Gefühl ist falsch", unterbrach der jüngere ihn.
„Es ist nicht verwunderlich, dass du das denkst, denn ich kann es verstehen, wie ich auf dich wirke. Arrogant, großkotzig und nicht vertrauenswert. An deiner Stelle würde ich das auch denken. Soll ich mich jeden jetzt mich anfreunden, sodass ich weniger verdächtig auf dich wirke, lieb und nett? Das werde den gleichen Effekt auf sich wirken. Du wirst mir Misstrauen, egal was ich mache. Dann mach ich einfach gar nichts, weil ja alles was ich mach eh falsch ist. Den an deinem Misstrauen kann ich nichts ändern, wenn ich mich anstrenge und alles picobello mache, denn das würde mich erst recht verdächtigen. Wieso sollte ich mich verstellen? Das bringt doch nichts. Allgemein bringt doch dein nettes Getue nichts. Du kannst mich nicht leiden, also tue nicht auf nett, das widert mich an. "
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Der Wanderer
FanfictionIn einer Welt, wo es scheint, als wäre alles in Ordnung, lauern gefahren, die man nicht sieht. Sie schleichen um einen, greifen einen und lassen einen nie wieder los. Wie, als würde man in den Abgrund springen und trotzdem ihren krallen nicht entkom...
